Prof. Oswald stellt in seinem
Vortrag die Ergebnisse der
internationalen Civic Education
Studie zur politischen Bildung im
internationalen Vergleich vor. Die
Studie wurde in 28 Ländern
durchgeführt. Es wurden 90.000
Schüler im Alter von 14 Jahren
befragt. Prof. Oswald geht dabei
zunächst auf die Probleme ein, die
sich bei der Durchführung der
Studie ergaben. So war es aufgrund der nationalen und sprachlichen Differenzen schwierig, den
Fragebogen möglichst gleichförmig und neutral aufzustellen. Es waren viele Pre-Tests notwendig.
Der Fragebogen war in einen Wissensteil und in einen Einstellungsteil gegliedert. Prof. Oswald
stellt daraufhin einige Ergebnisse der Studie vor. Als Beispiel sei hier dass Ergebnis genannt,
dass sich die Schüler stärker engagierten, je mehr sie über Politik wüssten. Diese Partizipationsbereitschaft
hänge ebenfalls von der Diskussionskultur in der Schule ab. Es bleibe also
festzuhalten, dass für einen engagierten Staatsbürger das Vorhandensein einer demokratischen
Atmosphäre schon in der Schule wichtig sei.
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