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Veranstaltungsdokumentation (Dezember 2003)
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Strukturwandel der Öffentlichkeit 2.0 |

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Mediendemokratie = Medien + Demokratie?
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Der Kongress "Strukturwandel der Öffentlichkeit 2.0 – Mediendemokratie = Medien + Demokratie?" bezog sich bereits im Titel auf die Thesen von Jürgen Habermas aus den sechziger Jahren. Auf der Tagung in Berlin wurde gefragt, ob die Positionen der Frankfurter Schule zur Bewusstseinsindustrie einer Revision unterzogen werden müssen oder treffender sind denn je.
Am ersten Tag standen die Massenmedien im Mittelpunkt des Interesses: Namhafte Persönlichkeiten aus Medien und Politik referierten ihre Thesen und nahmen bei
Podiumsdiskussionen und Interviews das Verhältnis von Medien und Politik unter die Lupe. Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, konnte für das Eröffnungsreferat gewonnen werden. Ein weiterer Höhepunkt war die Diskussionsrunde "Das Wohnzimmerparlament – Talkshow statt Bundestag?", an der neben der Moderatorin Sabine Christiansen weitere prominente TV-Leute, Parlamentarier und außerparlamentarische Kräfte teilnahmen. Außerdem referierte Eleana Benador, Leiterin einer der führenden konservativen Think-Tanks der USA, über das Verhältnis von Medien und US-amerikanischer Politik.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Internets. Besonderes Augenmerk galt der Frage, ob die "Neuen Medien" auch neue Formen der Demokratie hervorbringen werden. Neben den Eröffnungsreferenten, Prof. Christoph Neuberger (Universität Münster) und Danny Schechter (mediachannel.org), präsentierten sich diverse Netzinitiativen mit ihrer Arbeit. Außerdem nahmen Experten wie Armin Medosch ("Freie Netze"), Volker Grassmuck ("Freie Software") und Prof. Marcel Machill (Universität Leipzig, Berater der Bertelsmann Stiftung) sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter politischer Institutionen teil.
Programm (PDF-Version 187 KB)
Pressetext
"Strukturwandel der Öffentlichkeit" im Gespräch: Video-Interviews
Welcher Logik folgen heute die Medien und welche Gewalt üben sie tatsächlich aus? Die Antworten schwanken zwischen kulturpessimistischen Überzeugungen und dem Vertrauen in Politainment. Hat sich die Öffentlichkeit tatsächlich gewandelt und welche politische Rolle soll sie spielen? Es ist an der Zeit, einen Mediendiskurs zu eröffnen. Im Video-Interview äußern Sabine Christiansen, Hans-Ulrich Jörges und andere ihre persönlichen Ansichten und Überzeugungen. Diese Interviews stehen Ihnen auch als Audio-Dateien zur Verfügung. |
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08. November 2009
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Strukturwandel der Öffentlichkeit |
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