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Veranstaltungsdokumentation (Januar 2008)
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Die crossmediale Zukunft beschäftigt die Zeitungsbranche. Wie wichtig ist crossmediales Arbeiten bereits heute? |

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Statements zum 16. Forum Lokaljournalismus
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Armin Maus, Fränkischer Tag
Crossmedia ist der zentrale strategische Entwicklungsstrang. Wir organisieren den Onlinebereich komplett neu, weil wir Reichweite nur schaffen, wenn wir alle Kanäle nutzen. Seit Oktober bieten wir Web-TV aus der Redaktion heraus an. Das läuft sehr gut.
Christoph Grote, Stuttgarter Nachrichten
Ich habe ein Problem mit dem Modewort Crossmedia. Trotzdem machen wir schon eine Menge. Neu ist zum Beispiel ein Blog, das die Volontäre betreuen. Sie schreiben exklusiv und in scharfem Ton aus der Redaktionskonferenz. Die Auslandskorrespondenten wollen wir ebenfalls stärker in Blogs einbinden.
Sandra Dassler, Tagesspiegel
Am vernetzten Denken führt kein Weg vorbei, aber man muss nicht alles mitmachen.
Die Verpackung darf nie über dem Inhalt stehen. Gute Recherche und guter Stil sind immer noch am wichtigsten.
Jürgen Haar, Sindelfinger Zeitung
Das Zusammenspiel von Print und Online läuft bei uns nur bedingt. Lokal aktualisieren wir online über den Tag nur wenig. Unser neuer Internetauftritt hat die Abrufzahlen aber enorm gesteigert, die Kommentarfunktion zu Online-Artikeln läuft sehr gut. Die Vernetzung von Zeitung und Internet ist wichtig. Die jungen Leute werden wir ohne sie nicht erreichen.
Markus Kater, Alfelder Zeitung
Crossmedial läuft bei uns bisher wenig. Unser Internetauftritt ist furchtbar langweilig. Das können wir uns nur leisten, weil wir im Verbreitungsgebiet konkurrenzlos sind. Da muss sich etwas tun. Ich glaube aber nicht, dass wir mit einer Kamera zum Schützenfest gehen müssen. Auch die Rede des Bürgermeisters lädt sich niemand runter. Die entscheidende Frage ist: Was interessiert die Leute und wie lässt sich damit Geld verdienen.
Martina Schlipf, Pressesprecherin Sindelfingen
Als Pressesprecherin der Stadt Sindelfingen glaube ich, dass crossmediales Arbeiten immer mehr an Bedeutung gewinnt. Trotzdem denke ich, dass nicht jede Zeitung dabei mitmachen muss. Das hängt sehr von der lokalen Struktur ab. Ich persönlich schaue gern auf die Online-Angebote der Zeitungen. Das gedruckte Blatt wird dennoch nicht aussterben.
Thomas Satinsky, Südkurier
Crossmediales Denken ist die wesentliche Herausforderung der Gegenwart und nicht der Zukunft. Wir versuchen, die Volontäre und Redakteure darauf auszurichten, themenorientiert zu arbeiten und nicht gattungsorientiert. Die Print-Online-Vernetzung ist die große Zukunftschance unseres Hauses. |
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10. Februar 2012
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Drehscheibe
In diesen Tagen feiert die drehscheibe ihr 30-jähriges Bestehen. Bis zur Jubiläumsausgabe sagen jeden Tag bekannte Journalisten und Medienexperten, warum das Fachmagazin für sie so wichtig ist und welche Zukunft sie für den Lokaljournalismus sehen. |
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Online-Angebot |
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Jugenddrehscheibe
Die Jugenddrehscheibe ist eine Plattform für den Austausch zwischen Machern journalistischer Jugendangebote. Die Idee: ein Netzwerk von Jugendseiten bringt eine Menge an Ideen, Anregungen und praktischen Hilfen. |
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