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11. Bundeskongress für Politische Bildung
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Sektion 6: 1989 und die Gegenwart – Erinnerung neu denken? |

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In der öffentlichen Diskussion wird "Erinnerung" meist auf deutsche und europäische Geschichte bezogen. Dies wird der differenzierten Wirklichkeit in den Einwanderungsgesellschaften des 21. Jahrhundert nicht mehr gerecht: Es gibt vielfältige Parallelgeschichten und sehr unterschiedliche Formen der Identitätsbildung über historische Erinnerung. Seit 1989 haben sich regionale Zuordnungen verschoben und Grenzen wurden neu gezogen. Zugleich ist vielerorts eine Renaissance des Nationalen zu beobachten. In der Sektion wurde unser herkömmliches Geschichtsverständnis überprüft. Dabei wurden auch Konzepte historischen Lernens in der multikulturellen Gesellschaft diskutiert.
Prof. Dr. Bodo von Borries, Universität Hamburg
Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft
Dr. Nevim Cil, Humboldt-Universität Berlin
Mauerfall und Wiedervereinigung – eine facettenreiche Geschichte fürtürkische Migranten in Deutschland (PDF-Version: 61 KB)
Dr. Cord Arendes, Universität Heidelberg
Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa – Wie können unterschiedliche Geschichtskulturen in einem europäischen Geschichtsverständnis jenseits des Nationalen münden?
Moderation: Ulla Kux, Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
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10. Februar 2012
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Veranstaltungs- dokumentation |
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10. Bundeskongress für politische Bildung
Wo steht die Mediengesellschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts? In alten wie neuen Medien entstehen neue Formate, Strukturen und Kommunikationsformen. Die Folgen erörterten Expertinnen und Experten auf dem 10. Bundeskongresses für politische Bildung. |
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