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Vortrag
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Google, Blogs & Newsbots |

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Mediatoren der Internetöffentlichkeit Christoph Neuberger
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Engpass wandert von der Anbieter- auf die Nutzerseite |
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Was ändert sich für die Rezipienten? Die Nutzer haben im Netz einen ungefilterten Zugriff auf zahlreiche Informationsquellen. Damit wird aber die Sortier- und Interpretationsleistung ebenfalls auf sie abgewälzt. Der Engpass wandert im Internet von der Anbieter- auf die Nutzerseite: Nun herrscht nicht mehr Knappheit an Vermittlungskapazität, sondern Knappheit an Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen auf Seiten der Rezipienten (vgl. Franck 1998: 51; Rötzer 1998: 63).
Dies belegen auch Ergebnisse der repräsentativen ARD/ZDF-Online-Studie 2001: Etwa die Hälfte der Online-Nutzer sagte, dass das Finden von Informationen mit Aufwand verbunden sei (53 Prozent). 30 Prozent gaben sogar an, Informationen eher zufällig im Internet zu finden (vgl. van Eimeren/Gerhard/Frees 2001: 387).
Orientierungslosigkeit und Unsicherheit über die Informationsqualität dürften auch künftig dazu führen, dass Rezipienten die Nachrichtenauswahl und die Umwandlung von Rohinformation in gebrauchsfähiges Wissen an Spezialisten delegieren. Deshalb lautet die hier vertretene These: Auch im Internet sind vermittelnde Instanzen in der politischen Öffentlichkeit unverzichtbar. Allerdings wandeln sich, verglichen mit den traditionellen Massenmedien, ihre Begründung und ihre Gestalt. |
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10. Februar 2012
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Strukturwandel der Öffentlichkeit |
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