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Globalisierung für die Sinne

teamGLOBAL unterwegs


Zum Studium oder beim Praktikum: Teamer/innen von teamGLOBAL sind auf (fast) allen Kontinenten unterwegs: Hier sind Emails gesammelt, in denen einige persönliche Eindrücke ihrer Reise oder ihres längeren (Auslands-) Aufenthalts schildern. Sie werfen damit ihren persönlichen Blick auf die Globalisierung.

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"The holidays have started"

14. Dezember 2011 - Zwischen holidays shopping und der Suche nach einem festen Arbeitsplatz erzählt uns Marit Brademann von den Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt der USA und wie die Menschen in der Bay Area ihre Vorurteile über den typischen Amerikaner auf angenehme Weise nicht bestätigen.
(PDF-Version: 227 KB)


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Ein lautes Poltern

17. September 2011 - Ein lautes Poltern, ein Kratzen und dann ein lautes Krächzen.... Mein Wecker ist eingetroffen! Die schwarzweißen Rabenvögel rutschen wieder mit Begeisterung das leicht abschüssige Wellblechdach meiner Unterkunft hinunter - Zeit aufzustehen! Vor mir liegt wieder ein Tag voller Abwechslung, harter Arbeit, Bohnen und sehr viel Regen. „Weltwärts mit dem DED“ (Deutscher Entwicklungsdienst, jetzt GIZ, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit), hieß das Motto nach meinem Abitur...
(PDF-Version: 199 KB)


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Freiwillig in Sibirien

15. Juni 2011 - „Warum gehst du freiwillig nach Sibirien? Dort wurden doch nur Kriegsgefangene zu Sowjetzeiten hingeschickt?“ Diese Frage musste ich mir vor meinem Abflug haeufig von meinen Freundinnen und Freunden anhoeren. Auch hier in Russland stoesst mein Reiseziel oft auf Unverstaendnis. Ob ich zum Jagen oder Fischen dort hingehe, lautet allerdings meist hier die Frage. In meinem gebrochenen Russisch versuche ich dann zu erklaeren, dass ich zu Forschungszwecken ins Lena-Delta in Nord-Ost-Sibirien fahre...
(PDF-Version: 201 KB)


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Acht Wochen im „politischen Disneyland“

2. Juni 2011 - Als ich die Zusage für ein Kurzpraktikum an der deutschen Botschaft Washington DC im Oktober 2010 in Händen hielt, konnte ich es kaum glauben. Im zentralen Bewerbungssystem des Auswärtigen Amtes hatte man - viele Monate vorher - acht gleichwertige Einsatzwünsche äußern dürfen: Ich hatte mich spontan quer durch die Europa- und Weltkarte gewünscht. Dass es ausgerechnet in Washington klappen würde, hätte ich nicht im Traum gedacht!
(PDF-Version: 222 KB)


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Von der Hauptsstadt des Südens in die Hauptsstadt des Nordens

4. Dezember 2010 - Die Entscheidung ein halbes Jahr in China zu leben, traf ich mehr oder weniger spontan. Ich bewarb mich für ein sechswöchiges Praktikum am deutsch-chinesischen Institut für Rechtswissenschaften in Nanjing, eine Stadt nicht weit weg von Shanghai. Nanjing gehört zu einer der sieben altertümlichen chinesischen Hauptstädte – heute ist sie als Hauptstadt des Südens Chinas vielen ein Begriff. Auch zu den sieben altertümlichen Hauptstädten gehört Peking. Dort bewarb ich mich ihm Rahmen meines Studienganges Regionalstudien China/ Rechtswissenschaften als Austauschstudentin an der „Chinese University of Political Science and Law“. Ende Juni erfuhr ich dann, dass es mit den Bewerbungen geklappt hatte. Das Abenteuer konnte beginnen.
(PDF-Version: 198 KB)


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Einmal Leben für R$510 bitte!

2. November 2010 - Von August bis November 2010 hatte ich die Möglichkeit im Rahmen eines Stipendiums nach São Paulo zu gehen und dort ein Praktikum in einer Großkanzlei zu absolvieren. Es handelte sich also weder um Freiwilligenarbeit in Favelas noch um ein Sozialprojekt mit Schulkindern, sondern um lange Arbeitstage und tiefe Einblicke in die brasilianische Wirtschaft. Am Flughafen angekommen dachte ich schon bei der Bezahlung der Taxifahrt in die Innenstadt, dass der Taxifahrer mich als Neuankömmling direkt doppelt zur Kasse bitten wollte, aber schon bald stellte sich heraus, dass Brasilien einfach viel teurer war als erwartet.
(PDF-Version: 186 KB)


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Wo sind all die alten Autos hin?

17. September 2010 - Reist man durch die Welt, so trifft man in den exotischsten Ländern Autos von Malermeister Müller oder Metzger Meier. Während wir in Deutschland mit dem Neuwagen durch die Straßen rollen, leisten unsere Verflossenen noch jahrelang treue Dienste auf schlagloch-geplagten Straßen. So auch in Zentralasien. Unter den größten Importeuren deutscher Gebrauchtwagen nimmt Kasachstan den zehnten Platz ein. Ungefähr 15.000 Wagen wechseln jährlich die Landesgrenzen gen Osten in das Land mit nur 16 Millionen Einwohnern und der Größe Mitteleuropas. Und genau hier mache ich gerade ein dreimonatiges Praktikum bei einer kleinen kasachischen Umweltschutzorganisation.
(PDF-Version: 300 KB)


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Komm Bruder, iß mit uns!

13. September 2010 - Als ich am 18. Mai 2010 vor meinem Hostel in Trang, Südthailand, abgeholt werde, weiß ich noch sehr wenig darüber, was mich in den nächsten Monaten erwarten würde. Ein dreimonatiges Praktikum bei einer kleinen NGO war ausgemacht, die Inhalte weitestgehend offen. Etwas nervös blicke ich auf den heranfahrenden Pick- Up, der mich zum Büro der Yadfon Foundation bringen wird. Zwei meiner neuen Kollegen steigen aus und ich bin schon etwas erleichtert; nett sehen sie aus und sie sind in etwa so alt wie ich. Lange hält die Erleichterung nicht an: im Fahrzeug werde ich sofort mit Fragen bombardiert, die ich mehr schlecht als recht versuche zu beantworten. Zwei Jahre Thai-Sprachkurs machen eben doch noch keinen Thailänder, denke ich. Im Büro angekommen, verbringe ich den ersten Nachmittag erschöpft im Halbschlaf auf einer Bastmatte aus Plastik, den Ventilator auf mich gerichtet.
(PDF-Version: 298 KB)


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Grüne Jugendbewegung in Kolumbien

28. Mai 2010 - Da Kolumbien vom Äquator zerschnitten wird, gibt es dort zwar praktisch keine Jahreszeiten, dafür kann man das, was sich in den letzten Monaten im politischen Bewusstsein eines stets wachsenden Teils der Bevölkerung entwickelt hat, durchaus als einen Frühling bezeichnen. Im Gegensatz zum Prager Frühling trägt dieser jedoch tatsächlich die Farbe Grün. Ich habe das während eines Studienaufenthaltes vom Januar bis Mitte Mai miterleben können und möchte ein paar Punkte ansprechen, die meiner Meinung nach in der deutschen Berichterstattung etwas zu kurz kommen...
(PDF-Version: 189 KB)


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Globalisierung in Uganda

18. Mai 2010 - Seit nun 8 Monaten bin ich einer von wenigen Mzungu (= Luganda: Weißer) hier in Mbarara, einer der größeren Städte in Uganda. Anstatt in Deutschland meinen Zivildienst abzuleisten, bin ich im Rahmen des „weltwärts“-Programms über die deutsche Entsendeorganisation Eirene bei CECOD (Conservation Efforts for Community Development) Uganda eingesetzt, und helfe bei der Einführung von alternativen Lehr- und Lernmethoden im Bereich der Umweltbildung an Grundschulen. Meine Einsatzgebiete sind alles, was im entferntesten mit Computern zu tun hat. Von der Gestaltung einer Homepage, über das Erstellen einer Datenbank bis hin zum Einstecken des Mauskabels mache ich alles...
(PDF-Version: 332 KB)


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Jazz und Karriere — ein paar Monate in Warschau

14. März 2010 - Mein Auslandssemester brachte mich in die Hauptstadt Polens, Warschau. Für mich war es keine neue Begegnung, denn Polen zieht mich seit einigen Jahren an. Das für mich Außergewöhnliche an Polen ist die Vermischung aus der eindeutig sichtbaren und auch gewünschten Zugehörigkeit zum „Westen“ und der dennoch ebenso stark ausgeprägten slawischen Seele. Melancholie und Moderne vermischen sich zu einer einzigartigen Kraft...
PDF-Version: 298 KB)


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Deux ans et six semaines en France

23. November 2009 - Da dachte ich Lille nun endgültig zu kennen… Der Grand Place, der Markt von Wazemmes, aber auch das altindustrielle Viertel Moulins mit meiner Uni waren im ersten Jahr meines Studiums in Lille schon Teil meiner Heimat und meines Alltags geworden. Vor allem den Charme des Marktes, auf dem die Marktleute schreiend ihre Waren anpriesen und dabei nicht nur von französischen Reimen Gebrauch machten, sondern immer wieder auch Arabische oder Berberische Sprüche nutzten um die Kundschaft anzulocken, fehlte mir während meines zweiten Studienjahrs in Münster schmerzlich...
(PDF-Version: 281 KB)


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"Globalisierte Gedanken" aus Kenia

18. August 2009 - Im Gegensatz zu den meisten Wazungu (Kiswahili: die Weißen/ Europäer), die mir in den letzten Monaten in Nairobis Slums über den Weg gelaufen sind, bin ich weder ein internationaler Freiwilliger auf Selbstfindungsmission oder Weltrettungstrip noch ein Geldsäckel schwenkender NGO- oder Kirchenvertreter auf der verzweifelten Suche nach neuen, notfalls auch alten, Gesichtern für ein in weiter Ferne erdachtes Entwicklungsprojekt...
(PDF-Version: 457 KB)


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Ein halbes Jahr in Sao Paolo - der zweitgrößten Stadt der Welt

11. August 2009 - Es war ein Schockerlebnis erster Güte, als ich mit dem Taxi an einem Sonntagmorgen im Februar vom Flughafen in die Innenstadt São Paulos zu meinem Hotel fuhr. Straßen, Häuser, Autos, Hochhäuser so weit das Auge reicht und noch viel weiter. Ein Wirrwarr und Durcheinander von Seitenstraßen und Wohnblocks. São Paulo ist die zweitgrößte Stadt der Welt. Ich fragte mich, wie es in dieser Stadt auch nur annähernd möglich sei, sich zurecht zu finden. Und in diesem hässlichen, gefährlichen und ungemütlichen Stadtmonster sollte ich nun ein halbes Jahr zubringen? Ich konnte es mir kaum vorstellen...
PDF-Version: 331 KB)


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Nicaragua Libre

21. April 2009 - Liebes Team Global, mein Arbeitsvertrag läuft bald aus und dann geht es auf in den wohlverdienten Urlaub an Nicaraguas Karibikküste! Seit Januar habe ich als Gutachterin für die deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) eine große Tagung zum Thema Management natürlicher Ressourcen und Ländliche Entwicklung organisiert. Dort treffen sich alle zwei Jahre Mitarbeiter der „grünen“ Projekte der GTZ aus ganz Lateinamerika und der Karibik, um eine Woche den Fortlauf der Umweltstrategie der GTZ zu diskutieren...
(PDF-Version: 225 KB)


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Zwischen Gramsci und Marx in Kolumbien

5. Mai 2009 - Hola, hier in Bogotá scheint wie immer morgens die Sonne, nachmittags kommt dann der Regen. Meine Zeit hier in Kolumbien ist extrem spannend und lehrreich. Nach meinem Praktikum bei einem Anwaltskollektiv, das sich für Menschenrechte einsetzt und vor allem mit Vertriebenen und Bauern arbeitet, und einer Reise zum Weltsozialforum in der Amazonasregion in Brasilien, bin ich nun in meiner zweiten Etappe. Nachmittags studiere ich an der Universidad Nacional (das Meinungsspektrum dort variiert zwischen Gramsci, Bakunin und Marx ;) ) und vormittags arbeite ich im Rahmen eines weiteren Praktikums bei dem international prämierten Doku-Filmteam von Contravía...
(PDF-Version: 194 KB)




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Russische Geografie und Klima
Reiche Bodenschätze, hohe Gebirge und weite Entfernungen: Die russische Geografie nimmt starken Einfluss auf das russische Leben. 47 Prozent der Landfläche sind dauerhaft gefroren und die Ernteerträge unterliegen ständigen Schwankungen.
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Zum 60. Jahrestag der Volksrepublik zeigt sich das bevölkerungsreichste Land der Erde im Spannungsfeld zwischen Menschenrechts-
verletzungen, Zensur, umstrittener Minderheitenpolitik und einer wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte.
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Lateinamerika befindet sich mitten im Umbruch. Demokratische Strukturen haben sich etabliert, doch die soziale Anspannung ist geblieben. Das Dossier schildert die jüngsten politischen Entwicklungen in 19 Staaten. Im Mittelpunkt stehen zudem die sozialen Bewegungen, aber auch Themen wie Bildung, Emanzipation und Menschenrechte.
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Rund 885 Millionen Menschen leben in 53 afrikanischen Staaten. Auf dem Kontinent gibt es über 3.000 Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen. Das Dossier präsentiert Afrika gestern und heute und beleuchtet die Perspektiven zukünftiger Entwicklungen.
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Polen, der unbekannte Nachbar: Wie sieht das Leben von Jan Kowalski, dem polnischen Otto Normalverbraucher, aus? Wem gehören die Medien in Polen? Und welche Folgen hat die Finanz- und Wirtschaftskrise für das Land? Fragen, auf die diese Nachbarschaftskunde Antworten gibt.
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