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Veranstaltungsdokumentation (Februar 2005)

"Es kommt darauf an, die Welt zu interpretieren und zu verändern"


Interessen, Motivationen und Strategien in der deutschen Außenpolitik



Seit einiger Zeit gibt es eine vielschichtige Debatte um Qualität, Stand und Zukunft der deutschen Außenpolitik, aber auch um die Frage, an welchen Maßstäben sie sich zu orientieren habe. Beispiele dieser Debatte sind die im "Streitpunkt" der Fachzeitschrift WeltTrends mittlerweile über drei Ausgaben hinweg ausgetragene Kontroverse um eine angebliche "machtpolitische Resozialisation" Deutschlands, die im Deutschlandfunk ausgestrahlte Serie "Für eine bessere Außenpolitik" oder die Konferenz "German Foreign Policy in the 1990s and Beyond. A Critical Review," die von der Bundeszentrale und der Universität Trier im Juli 2004 im KCB in Brühl veranstaltet worden ist.

Obwohl die Debatte um die deutsche Außenpolitik also in den vergangenen Monaten deutlich hörbarer geführt wird, laufen die Diskurse der "politischen Praktiker" – Vertreter von Parlament, Regierung und Ministerien – und der Fachwissenschaftler noch weitgehend aneinander vorbei. Und nur selten gelingt es, beide Seiten zu Gesprächen in einem konstruktiven, zukunftsorientierten und öffentlich ausgetragenen Dialog über die drängenden Probleme der Außenpolitik und die möglichen Zukunftsperspektiven zusammenzubringen.

Aus diesem Grund führte die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und das John F. Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin gemeinsam eine Reihe von zwölf Podiumsgesprächen durch, in denen zwischen Oktober 2004 und Februar 2005 jeweils ein Vertreter der Politik und ein Wissenschaftler unter der Leitung eines Journalisten ihre Gedanken über Stand und Zukunft der deutschen Außenpolitik – insbesondere über die Bedeutung von "Interessen, Motivationen und Strategien in der deutschen Außenpolitik" – ausgetauscht haben. Auf diese Weise sollten nicht nur Perspektiven entwickelt, sondern den Zuhörern auch Einblicke in die Probleme der Politikformulierung und -implementierung verschafft werden.
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10. Februar 2012
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