Veranstaltungen: Dokumentation

Va bene?! - Eröffnung

28.3.2012
Die vom Italienischen Kulturinstitut Berlin unterstützte Konferenz wurde am 1. Dezember 2011 eröffnet vom Italienischen Botschafter in Deutschland, S. E. Michele Valensise, dem bpb-Präsidenten Thomas Krüger und der Länderdirektorin des Goethe-Instituts Italien, Susanne Höhn aus Rom.

S. E. Michele ValensiseS. E. Michele Valensise
S. E. Michele Valensise, Botschafter der Italienischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, trat 1975 nach Abschluss seines Studiums in den diplomatischen Dienst ein. Im Ministerium wurde er der Abteilung für wirtschaftliche Angelegenheiten zugeteilt. Nach Stationen an der Italienischen Botschaft in Brasilia und an der Italienischen Botschaft in Bonn war er von 1984 bis 1987 während des libanesischen Bürgerkriegs Botschaftsrat in der Italienischen Botschaft in Beirut mit Stellvertreterfunktionen für den Missionschef. Von 1987 bis 1991 war er Büroleiter des Staatssekretärs im Außenministerium, von 1991 bis 1997 Erster Botschaftsrat in der Ständigen Vertretung Italiens bei der Europäischen Union in Brüssel. Anfang 1997 wurde Michele Valensise unmittelbar nach Botschaftseröffnung, der Einstellung feindlicher Handlungen und der Stationierung der Stabilisierungstruppen als Botschafter Italiens in Bosnien Herzegowina nach Sarajewo versetzt. Wieder zurück in Rom war er 1999 im Ministerbüro für die Beziehungen zum Parlament verantwortlich und anschließend Büroleiter des Außenministers. Von September 2001 bis November 2004 bekleidete er das Amt des Leiters der Presse- und Informationsabteilung im Ministerium und war Sprecher des Außenministers. Ab November 2004 war er Botschafter der Italienischen Republik in Brasilien und wechselte 2009 nach Deutschland.
Thomas KrügerThomas Krüger (© bpb)
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, absolvierte zunächst in den Jahren 1976 bis 1979 eine Ausbildung zum Facharbeiter für Plaste- und Elasteverarbeitung und nahm dann ein Studium der Theologie auf. Anschließend war er Vikar. Seine politische Karriere begann er 1989 als eines der Gründungsmitglieder der Sozialdemokraten in der DDR (SDP) und blieb bis 1990 deren Geschäftsführer in Berlin (Ost) und Mitglied der Volkskammer in der DDR. Als Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Ost-Berlin war er 1990 bis 1991 tätig sowie als Stadtrat für Inneres beim Magistrat Berlin und in der Gemeinsamen Landesregierung. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war er in den Jahren 1994 bis 1998 aktiv, bevor er eine zweijährige Erziehungspause nahm. Seit Juli 2000 ist er Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Thomas Krüger war und ist auch im kulturellen und sozialen Bereich aktiv: Er ist seit 1995 Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, seit 2003 Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), war von 2005 bis 2009 in der Jury des Hauptstadtkulturfonds und von 2007 bis 2011 Aufsichtsratsmitglied der Initiative Musik.

Susanne HöhnSusanne Höhn
Susanne Höhn, Länderdirektorin des Goethe-Instituts Italien, arbeitete nach dem Studium der Germanistik und Romanistik zunächst als freie Journalistin, bis sie sich 1985 mit Haut und Haar dem Goethe-Institut verschrieb. Dort war sie zunächst als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. 1992 erfolgte die Entsendung als Leiterin des Goethe-Instituts Jerusalem, danach wechselte sie in den Bereich Bildungskooperation nach Rom. Von 2000 bis 2006 leitete Susanne Höhn die Abteilung "Wissen und Information" in der Zentrale des Goethe-Instituts in München. Seit September 2006 ist sie Länderdirektorin des Goethe-Instituts Italien, dem Land, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist.

Durch das Programm führte die freie Journalistin Kirstin Hausen (Mailand).

Kirstin HausenKirstin Hausen
Kirstin Hausen, freiberufliche Journalistin und Italienkorrespondentin, hat 1999 ihren M.A. an der Universität Bonn in den Fächern Politische Wissenschaften, Staatsrecht und Italienische Philologie abgeschlossen. Dank eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) konnte sie für ihre Magisterarbeit über die Partei „Lega Nord“ (betreut durch Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz) ein halbes Jahr lang in Italien recherchieren. Nach Stationen in verschiedenen Redaktionen des WDR arbeitet Kirstin Hausen seit 2001 als freiberufliche Journalistin in Mailand. Sie ist regelmäßig für Deutschlandfunk, WDR, NDR als Korrespondentin tätig, hat für das Handelsblatt und die Welt geschrieben und wird in Italien gerne als Moderatorin und Diskussionsteilnehmerin angefragt. Ihre Themen reichen von Politik über Wirtschaft bis zu Kultur und Sozialem, wobei ihr Augenmerk auf den Folgen für den Alltag der Menschen liegt. Persönliche Eindrücke, Notizen und Bewertungen aus Italien veröffentlicht sie auf: www.sositalien.wordpress.com



 

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