Veranstaltungen: Dokumentation

V. Zukunftsforum Islam

Grußwort von Dr. Michael Kiefer, Islamwissenschaftler, Zukunftsforum Islam

29.7.2010
Wenn drei Grußworte in Folge gesprochen werden, läuft der letzte Sprecher Gefahr, das Publikum mit Wiederholungen zu langweilen. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, es hier und jetzt bei wenigen Worten zu belassen.

Ich möchte sie gleichfalls recht herzlich willkommen heißen. Ich freue mich, dass Sie den Weg hierhin gefunden haben und noch mehr freue ich mich auf Ihre hoffentlich zahlreichen Diskussionsbeiträge.

Die Voraussetzungen hierfür haben wir - d. h. die Vorbereitungsgruppe - in den letzten Monaten geschaffen. Zum Leitthema der Tagung 'Muslimische Religiosität, Staatsbürgerschaft und Partizipation' haben wir hochkarätige Referentinnen und Referenten gewinnen können, die aus der theoretischen Diskursperspektive aber auch aus der Alltagspraxis Diskussionsbeiträge bieten werden. Den Anfang macht heute Abend der Kölner Staats-und Kirchenrechtler Prof. Dr. Stefan Muckel, der ohne jede Frage in Deutschland zu den führenden Experten zu zählen ist. Morgen folgen Dr. Lukas Wick, Dr. Mouhanad Khorchide, Hamideh Mohaghegi, Prof. Jamal Malik und eine Reihe von Inititativenvertreterinnen und -vertretern, deren namentliche Aufzählung ich mir an diesem Punkt ersparen möchte, da sie Morgen gesondert vorgestellt werden.

Das Zukunftsforum Islam veranstaltet in geschlossener Folge an diesem Wochenende seine fünfte Veranstaltung. Das ist schon fast ein Jubiläum und ein Grund zum feiern. Nach wie vor verfügt das Zukunftsforum Islam über eine Reihe von positiven Alleinstellungsmerkmalen, die hier noch einmal kurz benannt werden sollen.
  1. Das Zukunftsforum Islam verfügt über keine ausbuchstabierte Agenda, die sich einer bestimmten politischen oder religiösen Richtung verpflichtet fühlt. Das Forum ist offen für alle Menschen, die als zivilgesellschaftliche Akteure ein friedvolles und gedeihliches Miteinander in einer wertepluralen Gesellschaft gestalten wollen.
  2. Das Zukunftsforum Islam ist keine exklusive Veranstaltung der bpb, deren Gestaltung alleine von Fachreferenten durchgeführt wird. Vielmehr ist es so, dass sich in den vergangenen drei Jahren eine recht große und bunte Vorbereitungsgruppe aus dem Auditorium herausgebildet hat, die das jeweilige Jahresprogramm aktiv gestaltet.
  3. Das Zukunftsforum bietet in zeitlicher Hinsicht einen großzügig bemessenen Diskussionsrahmen. Wo hat man schon die Möglichkeit ein Thema über zweieinhalb Tage zu diskutieren.
  4. Schließlich sollte nicht unerwähnt bleiben, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern keinerlei Kosten entstehen. Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung werden vollständig von der bpb übernommen. Und die Referenten erhalten sogar ein angemessenes Honorar.
Kurzum die Rahmenbedingungen sind sehr gut und ich schließe in der Hoffnung auf spannende Diskussionen.


 

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