Veranstaltungen: Dokumentation

5.6.2009

Mit Vielfalt umgehen lernen - Interkulturelle Bildung als Herausforderung für Unterricht und Schulalltag

Fachkonferenz am 20. und 21. April 2009 in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Berlin

Das Bild in deutschen Klassenzimmern hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Durch Zuwanderung wird die Zusammensetzung der Schülerschaft vielfältiger. Was bedeutet dies für die Schulen? Wie kann Unterricht in kulturell sehr heterogenen Klassen aussehen?

Das Bild in deutschen Klassenzimmern hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Nicht zuletzt durch Zuwanderung wird die Zusammensetzung der Schülerschaft vielfältiger. In Westdeutschland haben 21% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, in Ostdeutschland sind es 8%. Bei den unter 25-jährigen haben in den westlichen Ländern durchschnittlich 30% Migrationshintergrund, in Ballungsgebieten und Großstädten sind es bis zu 50%, teilweise sogar mehr. Dabei ist diese Gruppe hoch ausdifferenziert, was die kulturellen Hintergründe und die Zuwanderungserfahrungen betrifft.

Was bedeutet dies für die Schulen? Wie kann Unterricht in kulturell sehr heterogenen Klassen aussehen? Wie können gelungene Ansätze Interkultureller Bildung konkret aussehen und in die verschiedenen Fächer integriert werden? Wie kann interkulturelle Bildung zu einem schulimmanenten Prinzip werden? Wie kann man Lehrkräfte auf diese Herausforderungen vorbereiten? Dies waren Fragestellungen der Fachkonferenz der Bundeszentrale für Politische Bildung in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz, die am 20. und 21. April 2009 in Berlin stattfand.

Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung, Fachbereich Fortbildung/Didaktik, Bonn, in Zusammenarbeit mit der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland/KMK

Programm

Montag, 20.April 2009

Begrüßung und Eröffnung
  • Grußwort von Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Schwerin, sowie Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister PDF-Icon (147 KB)
  • Begrüßung, Eröffnung und inhaltliche Einführung von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung PDF-Icon (139 KB)
Vorträge
  • Prof. Dr. Alfred Holzbrecher, Pädagogische Hochschule Freiburg: Interkulturelles Lernen als Prinzip – Welche Kriterien muss die Schule dafür erfüllen? PDF-Icon (142 KB)
  • Folienpräsentation von Prof. Dr. Alfred Holzbrecher PDF-Icon (549 KB)
  • Prof. Dr. Dagmar Richter, Prof. Dr. Thomas Goll, TU Dortmund und Prof. Dr. Georg Weißeno, PH Karlsruhe: Politikunterricht in ethnisch gemischten Klassen – Didaktische, methodische und pädagogische Herausforderungen PDF-Icon (149 KB)
  • Prof. Dr. Dietmar von Reeken, Universität Oldenburg: Interkulturelle Bildung im Geschichtsunterricht – Möglichkeiten und Grenzen eines Faches PDF-Icon (183 KB)
  • Fragen zu den Vorträgen / Diskussion PDF-Icon (106 KB)
Arbeitsgruppen
  • I. Lernen für Europa – EU, europäische Integration, Entwicklung eines europäischen Bürgerbewusstseins, Moderation: Prof. Holzbrecher PDF-Icon (130 KB)
  • II. Unterschiede im politischen Wissen von Schüler/-innen mit und ohne Migrationshintergrund – Hinweise für die Unterrichtspraxis, Moderation: Prof. Goll, Prof. Richter, Prof. Weißeno PDF-Icon (120 KB)
  • III. Migration und Integration – Geschichte als Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit aktuellen Erfahrungen?, Moderation: Prof. von Reeken PDF-Icon (136 KB)
  • IV. Politische Bildung einmal anders – Trainingsprogramme zu Interkultureller Bildung und Menschenrechtserziehung im Unterricht, Moderation: Frau Hartung PDF-Icon (162 KB)

Dienstag, 21. April 2009

Vortrag
  • Regine Hartung, Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg: Didaktik, Methodik, Aus- und Fortbildung – Anforderungen des Interkulturellen Lernens an die Lehrkräfte PDF-Icon (292 KB)
  • Folienpräsentation von Regine Hartung PDF-Icon (2.009 KB)


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