Veranstaltungen: Dokumentation

19.10.2007

Sehr nützlich für spätere Mitarbeit und Praktika...

Teilnehmende geben Feedback

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Valentin Niebler (19) aus Mertingen bei Augsburg
"Ich war das erste Mal dabei. Am meisten hat mir der Workshop 'Yaez wird alles besser' gebracht. Jetzt weiß ich wie man die Schülerzeitung auf eine professionellere Basis stellt und spannende Themen findet. Beim nächsten Mal kümmere ich mich aber selbst um die Übernachtung. Dann habe ich mehr Freiraum und muss nicht so viel Zeit mit Warten verbringen. Außerdem wünsche ich mir, dass es im kommenden Jahr kleinere Veranstaltungen mit mehr Raum zum Diskutieren gibt. Bei 300 Leuten traut sich eben nicht jeder, eine Frage zu stellen."

Hanna Schwank (17) aus Marburg
"Mir hat es vergangenes Jahr in Berlin besser gefallen. Dort hat auch die Organisation reibungsloser geklappt. Dieses Jahr mussten wir sehr zeitig aus den Turnhallen raus, um dann jeden Morgen zwei Stunden rumzusitzen. Für meinen Geschmack gab es zu viel Theorie und zu wenig Praxis. Der Workshop war dafür sehr praxisnah und hat mir super gefallen."

Helen Rotenberg (17) aus Bonn
"Das Symposium 'Wahrheit 2.0' und mein Workshop waren klasse. Dort haben wir herausgefunden wie ein Casting funktioniert und haben selbst Leute auf der Straße gecastet. Das war eine spannende Erfahrung. Generell hätte ich mir mehr Angebote aus dem Filmbereich gewünscht. Das war mir hier zu sehr auf den klassischen Journalismus beschränkt. Eines muss ich aber noch los werden: Auf den Jugendmedientagen lernt man sehr viele nette und interessante Leute kennen."

Robert Weichert (32), Projektleiter Jugendmedientage
"Ich bin voll zufrieden! Wir haben mit einem super Team ein gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern, aber ich denke, die meisten der rund 400 Teilnehmer fahren müde und zufrieden nach Hause. Für uns ist die Arbeit aber noch lange nicht getan. Jetzt geht es an die Nachbereitung der Veranstaltung: Die interne Auswertung, Gespräche mit den Sponsoren und die Tagungsdokumentation warten schon auf uns."

Ramona Ries (19) aus Landau
"Wie viel man mit Medien machen kann, habe ich bei den Jugendmedientagen gesehen. Beim fluter-Workshop habe ich mit zwei anderen Mädels einen Blog gestartet. Darin fragen wir, ob Jugendliche wirklich so faul sind, wie ihnen teilweise vorgeworfen wird. Jeder von uns hat einen Eintrag geschrieben, nachdem wir Passanten auf der Straße nach ihrer Meinung gefragt haben. Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder kommen. Ich habe viele Leute kennen gelernt, es macht sehr viel Spaß und man lernt was dabei. Am besten fand ich das Symposium 'Wahrheit 2.0'. Der Denkanstoß die Internet-Inhalte zu hinterfragen war gut. Sonst nimmt man das Gelesene ja meist für bare Münze."

Martin Winkler (20) aus Berlin
"Ich konnte eine Menge Kontakte mit Redakteuren und Meinungsforschern knüpfen. Das ist sehr nützlich für spätere Mitarbeit und Praktika. Zudem habe ich neue Erkenntnisse zur zukünftigen Entwicklung der Medien 2.0. Dabei bin ich auch auf Problemfelder in der Sicherheit hingewiesen worden. Technisch ist es möglich, dass jeder seine E-Mails verschlüsselt, es macht aber noch fast keiner. Beim nächsten Mal bin ich sicher wieder dabei, das ist eine einmalige Veranstaltung."

Sophia Sehnen (14) aus Dormagen bei Köln
"Beim Sputnik-Workshop haben wir unsere Texte über die Jugendmedientage eingesprochen und Umfragen gemacht. Ich kann mir gut vorstellen nebenher beim Radio zu arbeiten, aber nicht hauptberuflich. Beim Kongress habe ich gemerkt wie anstrengend es ist, in diesem Bereich zu arbeiten. Die Podiumsdiskussion zum Datenschutz im 'Leben 2.0' fand ich super interessant. Als Constanze Kurz vom Chaos Computer Club erzählte, wie sie das SchülerVZ innerhalb von zehn Minuten geknackt und alle Daten bekommen hat, fand ich das krass. Ich bin bei SchülerVZ angemeldet, trotzdem ist es mir relativ egal. Sollen sie meine Daten haben. Beim nächsten Mal möchte ich im Orga-Team die Jugendmedientage mitgestalten."

Umfrage: Patricia Dudeck und Andreas Braun