Veranstaltungen: Dokumentation

8.6.2007

Frauen haben die Wahl!?

100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa

In verschiedenen Aufführungen ließ die Theater-Performance "Frauen haben die Wahl!? – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa" die teils dramatische Geschichte der Frauenwahlrechtsbewegung lebendig werden.

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Die Theater-Performance "Frauen haben die Wahl!? – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa" ist ein Frauen-Theater-Projekt, das in Zusammenarbeit des Kulturvereins in:takt mit dem Frauenmuseum mit Unterstützung der bpb, dem Fonds Soziokultur und dem Kulturamt der Stadt Bonn verwirklicht wurde. Die Theater-Performance fand parallel zur Ausstellung "Mit Macht zur Wahl – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa" im Frauenmuseum statt. Die Performerinnen führten das Publikum durch die Ausstellung. Sie ließen die teils dramatische Geschichte der Frauenwahlrechtsbewegung lebendig werden und brachten die Gegenwart auf den Punkt. Premiere war im Dezember 2006. Im Januar, Februar und März 2007 fanden fünf weitere Aufführungen statt.

Nach einem wöchentlichen Schauspieltraining von April bis Juni 2006, bei dem anfänglich bis zu 40 Frauen teilnahmen, etablierte sich eine feste Theatergruppe, die von August bis Dezember 2006 in wöchentlichen Abendproben à 3 Stunden sowie 5 Tagesproben an den Wochenenden die Produktion entwickelte und erarbeitete. Reizvoll war für alle Frauen die Grundidee, sich über Improvisationen dem Thema der Ausstellung zu nähern, um daraus eine Theater-Performance zu gestalten, in der das Publikum mit den Spielerinnen von (Spiel)Ort zu Ort wandert. Einzelnen Szenen liegen historische Quellentexte zugrunde, wie z.B. "Die Escher Wäscherinnen und das allgemeine Stimmrecht" oder historische Daten und Fakten, wie z.B. der "Europäische Zahlen-Choreographie" und den "Suffragetten". Anderen Szenen dienten aktuelle Pressezitate als Grundlage wie z.B. der "Image einer Kanzlerin", wieder andere wurden von den teilnehmenden Frauen selbst entwickelt inklusive der Texte, die sie schrieben, z.B. "Frauensprache" und "Jugendzimmer heute". Allen Szenen gemeinsam ist, dass sie durch Improvisationen entstanden sind.

Gespielt, gesungen und getanzt von 13 Frauen zwischen 25 und 70 Jahren. Pointiert, komisch und hintergründig spannten sie in 11 Szenen einen Bogen von der Geschichte zur Gegenwart – mit Blick auf Zukunft – und entführten das Publikum in Aufbruchstimmungen, leidenschaftliche Diskussionen und Aktionen.


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