Veranstaltungen: Dokumentation

19.3.2007

Politische Bildung für Migranten

Migranten sind durch Maßnahmen der politischen Bildungsarbeit nur schwer zu erreichen. Eine Expertise der bpb evaluierte erstmals eine Vielzahl von politischen Bildungsmaßnahmen für Migranten und stellte sie auf einem Symposium zur Diskussion.

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Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hatte im Herbst 2006 das "europäische forum für migrationsstudien" an der Universität Bamberg mit der Expertise "Maßnahmen zur politischen Bildung für Migranten und Migrantinnen" beauftragt. Die Expertise evaluierte erstmals eine Vielzahl von politischen Bildungsmaßnahmen für unterschiedliche Migrantengruppen.

Die Ergebnisse dieser Expertise wurden im Rahmen eines Symposiums vorgestellt. Das Symposium begann mit der Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung durch die beiden Autoren Stefanie Reiter und Richard Wolf. Sodann nahmen fünf Praktikerinnen und Praktikern derjenigen Maßnahmen (bzw. Institutionen), die evaluiert wurden, Stellung zur Expertise und den aus ihr zu ziehenden Schlussfolgerungen für die weitere Bildungsarbeit.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion ging es vor allem um die analytischen Schlussfolgerungen aus der Untersuchung; hierzu haben Vertreterinnen und Vertreter von Spätaussiedlern, Migrantinnen und Migranten mit türkischem Hintergrund, Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), aus der Wissenschaft und den Massenmedien beigetragen.

Migrantinnen und Migranten – vor allem jüngere Migrantinnen und Migranten – sind durch Maßnahmen der politischen Bildungsarbeit nur schwer zu erreichen. Die Diskussionsrunden über praktische Bildungsarbeit und die pädagogischen bzw. analytischen Schlussfolgerungen haben Anstöße geliefert über Wege zur besseren Ansprechbarkeit unterschiedlicher Migrantengruppen, und für wirksamere Maßnahmen ihrer politischen Bildung – und damit ihrer gesellschaftlichen Integration.


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