Veranstaltungen: Dokumentation

27.11.2006

Grußwort von Thomas Krüger

gehalten am 20.11.2006 in Berlin

Grußwort von Thomas Krüger anlässlich der Podiumsdiskussion mit Daniel J. Goldhagen zum Thema "Europa und der politische Islam" aus der Reihe Kontinentaldrift 3.0 am 22.11.2006 in Berlin.

Sehr geehrte Damen und Herren, Excellenzen, werte Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Einrichtungen sowie der Presse, und last but not least liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe Freunde und Freundinnen der politischen Bildung,

mein Name ist Thomas Krüger. Als Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung darf ich Sie ganz herzlich heute zu dieser abendlichen Veranstaltung begrüßen. Ich freue mich, dass so viele Interessierte den Weg hierher gefunden haben. Wir sind fast "ausverkauft" – ein gutes Zeichen. Über diese Resonanz freue ich mich außerordentlich, denn es zeigt, meine sehr verehrten Damen und Herren, ihr Interesse an der Fragestellung, wie das komplexe Thema "Europa und der politische Islam" aus der Sicht eines renommierten amerikanischen Denkers betrachtet wird.

Politische Bildung will informieren, will Diskurse kommunizieren, will Wissen vermitteln, um Menschen in die Lage zu versetzen, sich eigene Urteile zu bilden. Es geht um Erkenntnisgewinn. Und so soll es auch heute Abend sein.

Ich freue mich daher ganz besonders, Herrn Daniel Jonah Goldhagen begrüßen zu dürfen, der im Anschluss seine Gedanken und Thesen zum Thema referieren wird, und ebenso herzlich begrüße ich Herrn Cem Özdemir, der nach seinem Statement mit Herrn Goldhagen diskutieren wird.

Selbstverständlich wollen wir im Verlaufe des Abends auch Ihnen im Saal die Gelegenheit geben, Fragen zu stellen.

In der bpb-Reihe "Kontinentaldrift 3.0 - Amerika zwischen Europa und Asien" geht es uns in der politischen Bildung darum, mit amerikanischen Vordenkern über aktuelle Themen zu diskutieren, um zu erfahren, wie man jenseits des Atlantiks Probleme in Europa beurteilt und einschätzt. Gerade die Irritationen im deutsch-amerikanischen Verhältnis der letzten Jahre waren Anlass für uns mit Persönlichkeiten aus den USA ins Gespräch zu kommen mit dem Ziel, Amerika besser zu verstehen. Wer verstehen will muss zuhören können. Das gilt allerdings für beide Seiten des Atlantiks.

Und zuhören, mithin Neues erfahren und lernen wollen viele. Mit mehr als 350 Anmeldungen zum heutigen Abend – am Ende mussten wir leider auch einigen Menschen schlicht aus Platzgründen absagen - ist das Echo auf Thema und eingeladene Redner enorm gross.

Meine Damen und Herren,
an dieser Stelle darf ich einen Mehrfachdank aussprechen: dem dbb-Forum herzlich dafür, dass es in unserer Reihe Kontinentaldrift 3.0 erneut Organisationshilfe, Räume und Technik zur Verfügung stellt. Dank sage ich aber auch meinen Kollegen und Kolleginnen vom Berliner Standort meines Hauses (Herrn Kopp und seinem Team Frau Niehage, Frau Wahl und Herrn Schulze sowie unseren studentischen Hilfen, ohne die manchmal nichts mehr ginge!) für die umfassende Vorbereitung dieses Abends. Wer das selbst mal organisiert hat weiss, wieviel Arbeit da drin steckt.

Sie, meine Damen und Herren, darf ich auch auf unseren Büchertisch hinweisen, auf dem sie neben anderen Informationen auch Vieles zum Themenfeld Islam und Europa finden.

Selbstverständlich gilt mein Dank auch den beiden Dolmetscherinnen, denn auch das ist ein Knochenjob.

Zu besonderem Dank verpflichtet bin ich ebenfalls der Polizei vom Abschnitt Berlin-Mitte, die heute Abend die äußere Absicherung übernimmt.

Vorbereitet wurde diese Veranstaltung von Frau Anjana Shrivastava – nehmen Sie dafür meinen besonderen Dank entgegen.

Frau Shrivastava, eine amerikanische Journalistin, die seit Jahren in Berlin lebt, und der deutsche Journalist Claus Christian Malzahn, Leiter des Berliner Büros von Spiegel online, werden nach dem Vortrag von Daniel Goldhagen und dem Statement von Cem Özdemir die anschließende Gesprächsrunde und die Fragerunden mit Ihnen moderieren.

Am Ende der Veranstaltung - in etwas mehr als 120 Minuten – darf ich Sie, liebe Gäste, im Namen der Bundeszentrale für politische Bildung zu einem bescheidenen Imbiss (es gibt finger food, auch ein Begriff, der die Amerikanisierung unserer Sprache spiegelt) und Getränken einladen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, Ihnen allen nochmals ein herzliches Willkommen zu einem interessanten und – da bin ich mir sicher – auch unterhaltsamen Abend.

Thomas Krüger

-es gilt das gesprochene Wort-


Reihe Kontinentaldrift 3.0 - "Europa und der politische Islam"

  • Überblick
  • Grußwort Thomas Krüger, 20.11.2006
  • Grußwort Lothar Kopp, 22.11.2006 (engl.)

  • Event series

    Mapping Memories

    Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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    Fachkonferenz

    Konferenz zur Holocaustforschung

    Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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    TiT-Veranstaltungsreihe

    Themenzeit im Themenraum

    Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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    Veranstaltungsreihe

    Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

    Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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    Veranstaltungsreihe

    What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

    Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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    Blog zur Fachkonferenz

    Medienkompetenz 2014

    Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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