Veranstaltungen: Dokumentation

China zwischen Vergangenheit und Zukunft

Wird Chinas kulturelle "Identität" vom rasanten wirtschaftlichen Wandel fortgerissen? Wie sehr prägen kollektive Erfahrungen wie die Kulturrevolution noch das Land? Wissenschaftler und Künstler diskutierten diese Fragen mit Fragen zum künstlerischen und politischen Umgang mit der eigenen Geschichte in China.

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Jin Xing: Alles ist rund

Ein transsexueller Tanz-Star im konservativen China – ein Widerspruch in sich? Nur von außen, meint Jin Xing. Denn Menschen und Kulturen sind wie Kugeln: unendlich vielseitig, und innen voller Raum.

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Harald Welzer: Keine Aufarbeitung der Vergangenheit

Gesellschaften nehmen je nach historischer Situation unterschiedliche Aufgaben wahr, die sie für sich bewältigen müssen, meint der Sozialpsychologe Harald Welzer. Anders als in Deutschland gehöre dazu im China der Gegenwart gerade nicht eine intensive Durcharbeitung der Vergangenheit.

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Hou Hanru: Die chinesische Kunst und der Wandel der heutigen Gesellschaft

Die wirkliche Rolle der Kunst in der heutigen Gesellschaft ist es, den sozialen Wandel Chinas zu illustrieren und individuelle Haltungen auszudrücken, so der chinesische Kurator Hou Hanru. Dennoch, die alte Beziehung der Kunst zur politischen Situation bleibt bestehen, obwohl dabei neue Widersprüche entstehen.

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Nora Sausmikat: Erinnerungsallergie

Nora Sausmikat attestiert dem gegenwärtigen China einen ausgeprägten Willen, Geschichte zu momunentalisieren: Die nationale Vergangenheit soll Identität stiften. Doch auch Gegenreaktionen bleiben nicht aus, meint die Sinologin.

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Michael Lackner: Erfindung von Traditionen

In China hat Kultur vor allem einen pädagogischen Aspekt: Eine Elite erzieht das Volk durch Kultur und erreicht so verschiedene Grade der Zivilisiertheit, meint der Sinologe Michael Lackner. Dafür würden auch Traditionen erfunden.

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Jochen Noth: Die Partei ist ideologisch leer

Ideologische Leere bescheinigt Jochen Noth, Geschäftsführer der Asien-Pazifik-Institut für Management GmbH, der kommunistischen Partei. Lediglich Nationalismus und die Ausrichtung auf ein technokratisches Programm der Modernisierung habe sie momentan ideologisch zu bieten.

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Cao Ke Fei: Mangel an kritischen Stimmen

China verändert sich rasant, vor allem die Regierung versuche, Stabilität und Harmonie zu erreichen. Der Einzelne suche seinen Erfolg aber vornehmlich auf wirtschaftlicher Ebene. Vielleicht auch, weil es ihm an Perspektiven mangelt, meint Cao Ke Fei.

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Leng Lin: Große Unterschiede zum Westen

China und der Westen unterscheiden sich deutlich darin, wie und was erinnert wird, glaubt Leng Lin, Professor für Kunstgeschichte an der Universität von Beijing. Es sei vor allem der Kunst zu verdanken, dass sich in China seit den 1990er-Jahren ein kulturelles Gedächtnis entwickle.

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Xi Chuang: Bausubstanz ist Kultursubstanz

Mit Sorge betrachtet Xi Chuan die bauliche Entwicklung Pekings und den Abriss alter Gebäude. Sie stünden nicht nur für ein traditionelles Leben, sondern ermöglichten auch, ein solches zu führen. Xi Chuan ist Vorstandsmitgleid des chinesischen Dichterverbandes und war Mitbrgründer des verbotenen Lyrikmagazins "Qingxiang" (Tendenz).

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Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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