Veranstaltungen: Dokumentation

6.10.2005 | Von:
Sebastian Olényi

"Hey, es ist super gelaufen!"

Eine Bilanz von Sebastian Olényi

Interview mit Sebastian Olényi über die Jugendmedientage 2005.

bpb: Wie würdest du die JMT 2005 beschreiben?

Olényi: Die JMT waren sehr "hamburgisch": die Medien, das Wetter.... einfach "nordisch by nature". Und sie waren dieses Jahr auf jeden Fall die strukturiertesten, größten und medial aufwendigsten Jugendmedientage, von denen ich persönlich weiß.

bpb: Wie viele Leute waren denn vor Ort?

Olényi: Insgesamt waren mehr als 800 Gäste hier: etwa 600 Teilnehmer, rund 80 Helfer und Organisatoren, über 120 Referenten und außerdem Sponsoren. Ich bin froh, dass wir diese Veranstaltung so hingekriegt haben, dass ich momentan nur positive Rückmeldungen bekomme.

bpb: Glückliche Teilnehmer, glückliche Referenten. Das klingt gut. Aber gibt es auch Anlass zur Selbstkritik? Wo könnt ihr noch besser werden?

Olényi: Nun, es kann bei einer Veranstaltung dieser Größe niemals alles perfekt laufen. Wir hatten manchmal ein paar technische Probleme, allerdings Kleinigkeiten. Vielleicht hätten wir einen Rund-um-die-Uhr-Techniker bezahlen sollen... Aber wie gesagt: Das waren wirklich nur Kleinigkeiten. Sicherlich hat man als Hauptorganisator immer einen kleinen Mann im Ohr, der noch so ein bisschen vor sich hin brabbelt und sagt: Mensch, die Power-Point-Folie kam jetzt ein wenig zu früh oder verflixt, du hättest mehr Zeit für den 'Check in' lassen sollen. Aber, hey, es ist super gelaufen!

bpb: Was war denn dein persönliches Highlight?

Olényi: Die Praxis-Workshops in Zusammenarbeit mit den prominenten Medien waren ein Highlight, genauso wie die wirklich hochkarätig besetzten Diskussionsrunden. Aber das Aller-, Aller-, Allerbeste an diesen Jugendmedientagen – und generell an allen Jugendmedientagen – sind die engagierten Teilnehmer, die kritisch nachfragen, die auch mit uns vom Orga-Team diskutieren, was gut und richtig ist, und die die Referenten löchern, ohne locker zu lassen.

bpb: Und wie fühlst du dich jetzt?

Olényi: Fertig. Glücklich. Begeistert. Und ein bisschen stolz.

Interview: Barbara Lich


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