Veranstaltungen: Dokumentation

6.7.2005

JugendMedienEvent 2005

4 Tage, 550 Jugendliche, 2 Länder, 140 Seminare: Dem journalistischen Nachwuchs wurde beim JugendMedienEvent 2005 einiges geboten. Was sie im Europäischen Parlament in Brüssel und bei den Workshops in Essen alles erlebt haben, kann man nun in der Veranstaltungsdokumentation nachlesen.

Sonderzug nach Brüssel

Die Europäische Union wächst, gleiches gilt für das JugendMedienEvent: "Ich hätte nie gedacht, dass es so viele Leute in meinem Alter gibt, die sich auch für Medien interessieren", staunte Kristina Müller, Schülerin aus Ibbenbüren. Die gibt es aber in der Tat: 565 junge Medienmacher und 36 Teamer der Jungen Presse Nordrhein-Westfalen (NRW) trafen sich vom 30. Juni bis 3. Juli in Essen - um zu diskutieren und zu lernen, zu arbeiten und Kontakte zu knüpfen. Das Interesse reichte selbst bis Griechenland: Auch von dort reisten Teilnehmende nach Essen.

Absolutes Highlight in diesem Jahr: die Fahrt nach Brüssel und der Besuch im Europäischen Parlament. Ganz nach dem Motto "Europa-Politik hautnah" hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, mit Abgeordneten, Referenten und Korrespondenten politische Hintergründe zu debattieren und Fragen zu stellen. Da ging es um Sicherheitspolitik, den möglichen EU-Beitritt der Türkei und um die Europäische Verfassung. Auch Bildungs, Außen- und Wirtschaftspolitik standen auf der Agenda. Politikverdrossenheit? Die wurde nicht gesehen. Übrigens: Auch die Sitze im Plenarsaal testeten die Jugendlichen an - und urteilten einhellig: Eigentlich sind die fast zu gemütlich, um Politik zu machen.

Vier Tage JugendMedienEvent, das hieß schlafen – wenn überhaupt – auf hartem Hallenboden und duschen – wenn überhaupt – nur kurz und oft kalt. Vier Tage JugendMedienEvent hieß aber auch: an der eigenen Kompetenz arbeiten, sich weiterentwickeln und journalistische Fähigkeiten ausbauen. In 140 Seminaren übten sich die Teilnehmenden am Wochenende im Fotografieren und Kreativen Schreiben, in Rhetorik und Interview-Technik oder diskutierten mit Profis über das Berufsbild Journalist, über Medienethik und Extremismus in den Medien. Christian Kolb, Projektleiter des JugendMedienEvents 2005, ist stolz: "Die Junge Presse hat bewiesen, was Jugendliche auf die Beine stellen können, und gezeigt, wie man das komplizierte Thema Europa jugendgerecht vermitteln kann."

Text: Barbara Lich


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