Veranstaltungen: Dokumentation

Aufbrechen in bessere Zeiten

Zeitpolitik – Zeit in der Politik

4.8.2004
Lebensqualität und Wohlbefinden haben entschieden etwas damit zu tun, wie die Zeit organisiert wird. Im Mittelpunkt der Tagung, die als Dokumentation vorliegt, steht aber nicht nur die Bedeutung der Zeit für das Individuum. Es geht auch um die Frage, wie Zeitfenster in politischen Entscheidungssituationen genutzt werden.

  • PDF-Icon Dokumentation (PDF-Version: 2.818 KB)
  • PDF-Icon Zeitpolitisches Glossar (PDF-Version: 415 KB)

    Lebensqualität und Wohlbefinden haben entschieden etwas mit der Art und Weise zu tun, wie die Zeit organisiert wird. Nicht zuletzt sind es die Medien oder Unternehmen mit ihren Zeitmanagementkursen, die diesem Thema in jüngster Zeit viel Platz einräumen: Die Forderung nach mehr Zeitwohlstand wird lauter als je zuvor geäußert. Wie wird man die Zeitdiebe los, die sich seit Michael Endes Roman "Momo" in ihren Erscheinungsformen vielfältig weiter entwickelt haben? Ist die Entschleunigung unserer gesellschaftlichen Prozesse denkbar?

    Eine Antwort setzt voraus, sich mit der Zeit der Politik und der Politik der Zeit zu beschäftigen. Es geht um die konkrete politische Gestaltung der Zeiten der Arbeit, des Konsums, des Sozialen, des Öffentlichen, des Privaten, die der Medien, die des Verkehrs und der Zeiten im Geschlechter- und im Generationenverhältnis. Die Art und Weise, wie in der Politik mit Zeit umgegangen wird, hat Rückwirkungen: Wie nehmen Beschleunigungstendenzen Einfluss auf die Inhalte der Zeitpolitik? Gorbatschows Wort "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" lässt sich umwandeln in die zeitpolitische Frage: Wie können wir Zeitfenster im öffentlichen Diskurs und in politischen Entscheidungssituationen konkret nutzen? Öffentlichkeit braucht ZeitRäume.


     
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