Veranstaltungen: Dokumentation

19.12.2003 | Von:

Google, Blogs & Newsbots

Mediatoren der Internetöffentlichkeit

Peer-to-Peer-Angebote

"Partizipatorischer Journalismus" hat viele Ausprägungen. J.D. Lasica (2003) hat in "Online Journalism Review" mehrere Formen unterschieden. In geringem Maße ist er auf den Websites von Presse und Rundfunk zu Hause, die noch im Wesentlichen traditionellen, sprich: einseitigen Journalismus betreiben. Doch auch hier gibt es meistens Diskussionsforen; in einigen Fällen können Leser Artikel und Fotos veröffentlichen. Neben Einzelpersonen, die Weblogs und journalistische Nischenpublikationen betreiben, gibt es außerdem kollaborative Websites, die als "Peer-to-Peer-Journalismus" bezeichnet werden. Hier liefern die Nutzer die Inhalte. Und sie kontrollieren gegenseitig die Qualität ihrer Beiträge. Eine professionelle Redaktion scheint nicht erforderlich zu sein.

Das bekannteste dieser Gemeinschaftsprojekte ist "Slashdot.org", eine Website für Computer-Fans. "Slashdot.org" ist seit 1997 im Netz. Teilnehmer können "Stories" (Beiträge) einreichen und Kommentare zu den veröffentlichten Beiträgen schreiben. Bei "Slashdot.org" gibt es ein gemischtes Kontrollsystem: Eine kleine Redaktion stellt die Teilnahmeregeln auf und wählt unter den eingereichten Beiträgen jene aus, die publiziert werden. Die Teilnehmer können, falls sie sich zum "Moderator" qualifiziert haben, die eingegangenen Kommentare bewerten. Außerdem gibt es "Metamoderatoren", ebenfalls einfache Teilnehmer, die wiederum die Moderatoren beurteilen. Es existiert also eine Hierarchie der Teilnehmer, wobei man durch positive Leistungen "aufsteigen" kann. Abhängig ist dies vom "Karma", der Punktezahl, die man durch gelungene Beiträge, Kommentare und Moderationen erhöhen kann.

Das Prinzip dieses "Peer-to-Peer"-Journalismus, nämlich die öffentliche Kommunikation unter Gleichen (= "peer"), findet sich auch in deutschsprachigen Nachrichten-, Verbraucher- und Expertenportalen. Auch hier gibt es interessante Versuche der Qualitätskontrolle, die an den Journalismus angelehnt sind. So hat "Shortnews.de" Richtlinien für die Nachrichteneinlieferung aufgestellt, in denen Aktualität, die Beantwortung der W-Fragen, die Trennung von Nachricht und Kommentar, Quellenangaben und das Vermeiden von Schleichwerbung gefordert werden. Wiederholtes Verstoßen gegen die Regeln soll zur Sperrung des Autors führen. Außerdem gibt es ein Bonuspunktesystem.


Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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