Veranstaltungen: Dokumentation

17.1.2003

Biografien

der Referentinnen und Referenten
sowie Moderatorinnen und Moderatoren

Katajun Amirpur
Dr. phil., Studium der Islamwissenschaft in Bonn und Teheran; Promotion in Bamberg über einen zeitgenössischen Islamtheoretiker; Publikationen u.a. zu den Themen "Islamische Zivilgesellschaft", "Reformtheologie", "Islamischer Feminismus", "Iranische Staatstheorie" etc.; Lehrtätigkeit an den Universitäten Berlin, Bamberg und Bonn; freie Autorin und Publizistin – vor allem für DLF und WDR; zur Zeit Habilitation im Rahmen des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Ludwig Ammann
Dr. phil., geboren 1961; Studium in Freiburg und London; Magister in Literatur- und Promotion in Islamwissenschaft. Freier Publizist, Kunst- und Buchkritik für Berliner Zeitung, Süddeutsche Zeitung und Neue Zürcher Zeitung. Forschungstätigkeit am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Buch-Veröffentlichungen über deutsche Orientbilder, Lachen und Scherzen im Islam, islamisches Geschichtsdenken und die Geburt des Islam. Z.Zt. gemeinsam mit der Soziologin Nilüfer Göle Arbeit an einem Buch über islamistische Bewegungen. Seit 1997 verleiht Ludwig Ammann Arthaus-Filme insbesondere aus der islamischen Welt.

Heike Bickmann
Berufsschullehrerin an der BBS Salzgitter-Fredenberg mit Fachrichtung Hauswirtschaft, Unterrichtsfächer Sonderpädagogik und Politik. Arbeitsschwerpunkte: Berufsvorbereitungsjahr, insbesondere in interkulturellen Klassen mit hohem Schülerinnenanteil; Fachgymnasium. Mitglied im Steuerungsteam Region des Lernens. Fachleiterin für Politik und Sonderpädagogik am Studienseminar Braunschweig für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Arbeitsschwerpunkte: Ausbildung und Betreuung von Referendarinnen und Referendaren im Unterrichtsfach Sonderpädagogik und Politik für das Lehramt an berufsbildenden Schulen; Planung und Durchführung von fachseminarübergreifenden berufspädagogischen Veranstaltung am Studienseminar mit sonder- und sozialpädagogischen Schwerpunkten; Referentin bei regionalen und überregionalen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen zu Fragen der Referendarausbildung. Lehrbeauftragte an der Universität Hannover, Institut für Berufspädagogik. Arbeitsschwerpunkte: Vor- und berufliche Sozialisation; Soziologische Grundlagen der Benachteiligtenförderung; Lernen und Lehren in interkulturellen Lerngruppen.

Heiner Bielefeldt
Dr. phil., Privatdozent für Philosophie in Bremen und Mitglied des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld; mehrere Bücher zu Themen der Rechtsphilosophie, politischen Ethik und Religionsphilosophie, darunter zuletzt "Philosophie der Menschenrechte", Darmstadt 1998; "Symbolic Representation in Kant´s Practical Philosophy", Cambridge 2003; "Muslime im säkularen Rechtsstaat", transcript, 2003.

Stephan Breidbach
Geboren 1968 in Hamburg; 1990-96 Lehramtsstudium Sekundarstufe I und II für die Fächer Englisch und Sozialwissenschaften in Essen, Münster und Hamburg. Seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen mit den Arbeitsschwerpunkten Fremdsprachendidaktik Englisch, Schwerpunkt Bilingualer Sachfachunterricht, Promotionsprojekt zur Theorie und Didaktik des Bilingualen Sachfachunterrichts; weiterer Forschungsschwerpunkt: Europäische Sprachenpolitik; verschiedene Publikationen zum Thema Bilingualer Sachfachunterricht und zur Europäischen Sprachenpolitik.

Gisela Dachs
1963 geboren, aufgewachsen in Weiden (Bayern). Studium der Literaturwissenschaften und Philosophie in Paris. 1988 Auslandsredakteurin bei der französischen Tageszeitung "Libération" in Paris. Seit 1990 für "Die Zeit" tätig – zunächst im politischen Ressort in Hamburg, seit Januar 1994 als Korrespondentin der "Zeit" in Israel; von 1996 bis 2002 auch für den Zürcher "Tagesanzeiger" im Einsatz. Buch-Veröffentlichungen: "Getrennte Welten", Israelische und palästinensische Lebensgeschichten, Basel 1998; Herausgeberin von: "Deutsche, Israelis, Palästinenser", Ein schwieriges Verhältnis, Heidelberg 1999; "Jüdischer Almanach", Frankfurt 2002: Orte und Räume; 2003: Vom Essen.

Susanne Diez-Eichert
Geboren 1949 in Stuttgart, Studium der Geschichte, Politik, Russ. Philologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; 1972-1973 Freie Mitarbeiterin in der Kulturredaktion des Südwestfunk Landesstudios Tübingen; 1973-1975 Studium an der PH Reutlingen; 1975-1978 Lehrerin an der GHS Ammerbuch-Entringen; 1978-1984 Familienpause, 2 Kinder; verschiedene Tätigkeiten im kommunal-politischen Bereich; seit 1984 Lehrerin an der GHWRS Ammerbuch-Altingen; 2000-2002 Ausbildung zur Mediatorin; seit 2000 Verbindungslehrerin und Mitarbeit am Projekt "Demokratische Erziehung in Unterricht und Schulleben" des Staatl. Schulamts Reutlingen.

Sabiha El-Zayat
Sabiha El-Zayat studierte Humanmedizin, Islamwissenschaft und Ethnologie an den Universitäten Köln und Bonn. Die Dozentin für islamische Hermeneutik und Didaktik am "Zentrum für islamische Frauenforschung und -förderung" (ZIF) in Köln ist seit 2000 Vorstandsmitglied und seit 2001 stellvertretende Vorsitzende der "Gesellschaft muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler" (www.gmsg.de). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Genderforschung und interreligiöse Bioethik.

Eva Feldmann
Geboren 1965, M.A., verheiratet, 2 Söhne; Studium der Ethnologie, Kultur- und Religionswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Freiburg/Brsg. und Madras (Indien); Leiterin des Deutsch-Polnischen Begegnungs- und Kulturzentrums in Freiburg/Brsg., Koordinatorin im Deutsch-Polnischen Jugendwerk in Warschau, seit 1995 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwigs-Maximilians-Universität München mit Arbeitsschwerpunkt Mittel- und Osteuropa; seit 1996 Fachbeirätin für den Bereich Mittel-, Süd-, Osteuropa der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin; Initiatorin und Koordinatorin von Projekten der europäischen Demokratie- und Toleranzerziehung in und mit Mittel- und Osteuropa; der thematische Forschungsschwerpunkt liegt bei Fragen des toleranten Miteinanders und der kritischen Beschäftigung mit dem Sicherheitsbegriff in der demokratischen Gesellschaft sowie dem Verständnis von Sicherheit und Identität von jungen Menschen.

Sibylle Fritsch-Oppermann
Dr. theol., Pfarrerin, geboren 1959, 1976-1981 Studium der Evangelischen Theologie, Sozialwissenschaft und Musikwissenschaft in Göttingen, Frankfurt am Main und München, seit 1977 Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Gesangsausbildung, Japanischunterricht, Publikationen von Lyrik, Kurzgeschichten und Liturgien. Nach dem Zweiten Theologischen Examen 1984 Spezialvikariat in der Graduate School des Ökumenischen Institutes Bossey, Schweiz, Forschungsarbeiten. 1988-1991 Hochschulassistentin am RMÖ des theologischen Fachbereiches der Universität Hamburg, Lehraufträge an unterschiedlichen theologischen Fachbereichen für Ökumenische und Feministische Theologie, sowie Religionsphilosophie und Religionswissenschaft, 1992-2001 Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Loccum, 1999 Promotion mit einer Arbeit zum christlich-buddhistischen Dialog im Werk der beiden japanischen Religionsphilosophen Seiichi Yagi und Katsumi Takizawa. Arbeits- und Interessenschwerpunkte: Migration, Interkulturelle Gesellschaft und Einwanderungsgesetzgebung, Religion und Politik, Religionen im Dialog.

K. Peter Fritzsche
Die Biografie finden Sie hier.

Bernd Grzeszick
Die Biografie finden Sie hier.

Peter Hampe
Prof. Dr., Studium der Volkswirtschaft, der politischen Wissenschaft und des Öffentlichen Rechts an der Universität München; seit 1980 Dozent für Wirtschaftspolitik an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing; seit 2001 Honorarprofessor an der Technischen Universität Dresden; Bayerischer Landesvorsitzender der Deutschen Vereinigung für politische Bildung.

Marita Hanold
Geboren 1954 in Ulm, 1978-1999 Realschullehrerin an verschiedenen Realschulen mit den Schwerpunkten Schülermitverwaltung, Schülerzeitung, Schulpartnerschaft mit Mosambik und Elternarbeit; seit 1989 Beauftragte des Oberschulamtes Tübingen für Angelegenheiten der Schülermitverwaltung; Zukunftswerkstätten zum Thema "Verantwortung lernen in der Einen Welt", Projekte zu Möglichkeiten des soziales Lernens, Mitarbeit bei Aktion Jugendschutz zum Thema "Jugend macht Gesellschaft", Redaktion eines Praxisbuches für SMV und Jugendarbeit; Ausbildung in Prozessbegleitung und Organisationsentwicklung; 1997-1999 Initiierung und Weiterentwicklung des Modellprojekts "Demokratisches Lernen in Unterricht und Schulleben", 1997-2001: Mitarbeiterin am Oberschulamt Tübingen für schulartübergreifende, pädagogisch-psychologische Lehrerfortbildung mit folgenden Schwerpunkten: Soziales Lernen, Gewaltprävention, Interkulturelles Lernen, Mediation, Kommunikation und Gesprächsführung, Methodentraining, bedarfsorientierte Lehrerfortbildung, Organisationsentwicklung und Evaluation.

Sandra Hartmann


Peter Henkenborg
Prof. Dr. phil., geboren 1955 in Cloppenburg (Südoldenburg), verheiratet, 2 Kinder, 1986-1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Studienrat im Hochschuldienst am Institut für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen, verschiedene Vertretungsprofessuren; seit WS 1999/2000 Professor für Didaktik der politischen Bildung/ Gemeinschaftskunde an der TU Dresden; Praxiserfahrung in der Schule, der politischen Erwachsenenbildung und Lehrerfortbildung.

Gerhard Himmelmann
Prof. Dr. pol., geboren 1941; 1963-1967 Studium der Politischen Wissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der FU-Berlin, Promotion; 1971/72 in der Werbeabteilung einer deutschen Großbank in Frankfurt; 1972/73 Referent in einem wiss. Forschungsinstitut in Düsseldorf; seit 1973 in der Hochschullehre; Universitätsprofessor für Politische Wissenschaft und Politische Bildung an der Pädagogischen Hochschule Braunschweig, dann am Erziehungswissenschaftlichen Fachbereich der TU Braunschweig, jetzt Fachbereich für Geistes- und Erziehungswissenschaften; zahlreiche Veröffentlichungen und Herausgeberschaften.

Bernd Janssen
Prof. Dr. phil., geboren 1948, 1973 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen, seit 1979 Hochschullehrer an der Universität Hannover in den Fächern Schulpädagogik und Politische Bildung, 1986 Habilitation im Fach Schulpädagogik. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Pragmatische Politikdidaktik, kreative Unterrichtsmethoden, Entwicklung von Lehrbüchern für den Politikunterricht, Lehrerausbildung.

Hans-Gerd Jaschke


Rainer Kohlhaas
Geboren 1947 in Hachenburg (Westerwald); Lehrer für Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde in Bad Kreuznach; Mitarbeit in Lehrplankommissionen für Sozialkunde und Gesellschaftslehre; seit 1988 Referent für Gesellschaftswissenschaften am Pädagogischen Zentrum Rheinland-Pfalz; seit 1993 Fachleiter für Sozialkunde am Studienseminar Bad Kreuznach; seit 1993 Mitglied im Bundesvorstand der DVPB (z.Zt. stellvertretender Bundesvorsitzender); seit 2001 Leiter der Richtlinienkommission ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz; verschiedene Veröffentlichungen zum Thema Sozialkunde im Unterricht.

Klaus Koopmann


Hilmar Krüger
Prof. Dr., Studium der Rechts- und Islamwissenschaft sowie orientalischer Sprachen (Arabisch, Persisch, Türkisch) in Köln, Istanbul und London. Professor für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung (mit dem Schwerpunkt im Bereich der Rechte des Nahen und Mittleren Ostens einschließlich des islamischen Rechts) an der Universität zu Köln und Leiter des Rechtsreferats der Bundesagentur für Außenwirtschaft in Köln. Mitglied der Deutsch/Saudi-arabischen Kommission für Rechts- und Verwaltungsfragen. Umfangreiche Tätigkeit als Gutachter für deutsche und österreichische Gerichte. Rund 250 Publikationen über Probleme der nah- und mittelöstlichen Rechtsordnungen einschließlich der Türkei.

Hiroyuki Kuno
Dr. phil., geboren 1967 in Okazaki, Japan; 1994 Magisterabschluß von Aichi University of Education. Von 2000 bis 2002 Assistant Lecturer an der Naruto University of Education, Abt. Social Studies. Seit April 2002 Assistant Lecturer an der Aichi University of Education, Abt. Life Environmental Studies (Sachunterricht). Die Dissertation, die Anfang 2002 an der Nagoya Universität abgeschlossen wird, behandelt "Formation and Development of European Education in Germany". Als Ko-Autor hat Kuno an der Publikationen "Methode und Aufgabe des Unterrichtsanalyse", Nagoya 1999; "Invitation to Social Studies for the 21st Century", Tokyo 2000 sowie "Concepts and Praxis on Global Education", Nagoya 2001 mitgewirkt.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Geboren 1951 und aufgewachsen in Minden (Westfalen); Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Bielefeld; nach dem Assessorenexamen von 1978 bis 1990 im Deutschen Patentamt, München, zuletzt als Leitende Regierungsdirektorin beschäftigt; seit 1978 Mitglied der FDP und seit 1990 bis heute Mitglied des Deutschen Bundestages; vom Mai 1992 bis Januar 1996 Bundesministerin der Justiz. Seit 1997 Mitglied des Bundespräsidiums der FDP und seit 2001 Vorsitzende des FDP-Landesverbandes Bayern, seit 1997 Rechtsanwältin; Schwerpunkte der politischen Arbeit in der Rechts-, Europa- und Menschenrechtspolitik. Veröffentlichungen hauptsächlich zu innen- und rechtspolitischen sowie zu grund- und völkerrechtlichen Problemen der Gegenwart; in der 15. Legislaturperiode europapolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion.

Valerija A. Manjuk
Geboren 1978 in Moskau, 1996 Deutschsprachkurs der Otto Benecke Stiftung e.V. im Sprachenzentrum der GFBM e.V. Berlin; seit 1998 Studium der Politikwissenschaft und Soziologie an der Otto von Guericke Universität Magdeburg; 2002 Praktikum in der evangelischen Erwachsenenbildung Magdeburg. Betreuung der Ausstellung "Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos", der von Prof. Dr. Hans Küng gegründeten Stiftung Weltethos; seit 2002 studentische Mitarbeiterin am Forschungsprojekt "Bestandsaufnahme demokratischer Initiativen in der politischen Bildungsarbeit mit muslimischen Jugendlichen in Deutschland – Vergleich von ausgewählten Beispielen und Empfehlung von Alternativvorschlägen" an der Otto von Guericke Universität Magdeburg.

Thilo Marauhn
Prof. Dr., M.Phil., studierte Rechtswissenschaft und internationale Beziehungen an den Universitäten Mannheim, Wales, Bonn und Heidelberg. Nach langjähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg und einer Professur für Europarecht an der University of Strathclyde in Glasgow, ist er seit Herbst 2001 Professor für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen, wo er u.a. die neu errichtete Forschungsstelle für internationales Recht und Rechtsvergleichung leitet und Mitglied im Direktorium des Zentrums für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung ist. Außerdem hat er seit Oktober 2001 eine Ständige Gastprofessur für Verfassungstheorie an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern inne. Er ist u.a. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und im Fachbeirat Humanitäres Völkerrecht des Deutschen Roten Kreuzes. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören insbesondere Rechtsfragen der internationalen Sicherheit.

Berthold Meyer
Prof. Dr., geboren 1944, 1964-67 Ausbildung zum und Tätigkeit als Bankkaufmann, 1967-74 Studium der Rechts-, Politik- und empirischen Kulturwissenschaft sowie der Soziologie in Tübingen; Promotion zum Dr. rer. soc. 1982 in Tübingen; seit 1981 wiss. Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, dort seit 1990 Projektleiter und Leiter des Akademieprogramms. Seit 1990 Lehrbeauftragter und seit 1999 Honorarprofessor für Friedens- und Konfliktforschung an der Uni Marburg.

Michael Minkenberg


Detlef Oesterreich
Dr. phil., geboren 1943, Psychologe, seit 1969 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung; Arbeitsschwerpunkte: Forschungen zur Autoritären Persönlichkeit; Studien zum Rechtextremismus im Vergleich von ost- und westdeutschen Jugendlichen; Politische Bildung von Jugendlichen.

Martina Panke
Martina Panke, Studium der Psychologie an der Freien Universität Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der FU. Tätigkeit beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Berlin-Brandenburg, 1997 bis 2002 Bildungsreferentin der DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin, seit 2002 dort Leiterin und Geschäftsführerin.

Barbara Pusch
Dr. phil., geboren 1966, studierte an der Universität Wien Soziologie und eine Fächerkombination aus Arabistik, Turkologie, Philosophie und Ethnologie. Sie promovierte ebenda im Fachbereich Soziologie. Nach ihrem Studium war sie mit einem Stipendium des Österreichischen Fonds zur Förderung Wissenschaftlicher Forschung Gastwissenschaftlerin am Orient-Institut der DMG, Abteilung Istanbul, und beschäftigte sich mit der Lebenssituation islamistischer Journalistinnen in der Türkei. Anschließend erstellte sie im Rahmen des von der EU finanzierten Projekts "Cultural Integration of Turkey" die Studie "Stepping into the Public Sphere: Islamist and Sunni-conservative Women´s NGOs." Zur Zeit ist Barbara Pusch im Verwaltungs- und Direktionsbereich in der Istanbuler Abteilung des Orient-Instituts der DMG beschäftigt. Zum Thema "pro-islamische Frauen" hat sie viele Aufsätze publiziert und einen Sammelband (Die neue muslimische Frau. Standpunkte & Analysen, Istanbul: Orient-Institut der DMG, Beiruter Texte und Studien Band 85 und Türkische Welten Band 8, 2001) herausgegeben.

Sibylle Reinhardt


Mathias Rohe


Roland Roth


Wolfgang Sander
Geboren 1953; Studium in Gießen und Marburg, Promotion 1980, Habilitation 1989; 1994-1998 Professur für Didaktik der Politik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, seit 1998 Professur für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen; langjährige praktische Tätigkeit in der schulischen und außerschulischen politischen Bildung; 1985 – 1995 Hessischer Landesvorsitzender, 1994 – 2000 Zweiter Bundesvorsitzender der DVPB; 1999 – 2002 Sprecher der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE); Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung und im wissenschaftlichen Ausschuss des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung; Chefredakteur der Zeitschrift kursiv – Journal für politische Bildung. Neuere Buchveröffentlichungen: Politik entdecken - Freiheit leben. Neue Lernkulturen in der politischen Bildung. Schwalbach 2001. Handbuch politische Bildung. Praxis und Wissenschaft (Hrsg.). Schwalbach 1997, 2. Aufl. 1999. Beruf und Politik. Von der Nützlichkeit politischer Bildung. Schwalbach 1996.

Armin Scherb
Dr. phil, geboren 1953, langjährige Lehrtätigkeit am Gymnasium in den Fächern Sozialkunde, Wirtschaftslehre/ Recht und Sport; Lehrbeauftragter an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und an der Technischen Universität Chemnitz. Seit 1998 Akademischer Direktor für Politische Bildung (Politikwissenschaft und Didaktik der Sozialkunde) an der Universität Bayreuth. Arbeitsschwerpunkte: Theorien der politischen Bildung, Demokratie-Lernen, Normative Politikdidaktik, Demokratie und politischer Extremismus, Strukturprinzipien des Grundgesetzes.

Petra Schwarz
Geboren 1957 in Erfurt, Kulturwissenschaftlerin; 1981-1991 Redakteurin, Autorin und Moderatorin beim Jugendradio DT 64, 1986-1989 Autorin und Moderatorin beim Jugendfernsehen. Seit 1985 diverse Moderationen von Festivals, Podiumsdiskussion, Kongressen etc. Seit 1992 im SFB-Hörfunk und -Fernsehen Autorin, Redakteurin und Moderatorin u.a. von "Berlin life". 1993-1996 Moderatorin im mdr-Fernsehen und Autorin für diverse ARD-Anstalten. Seit 1997 Dozentin und Trainerin (Medien-Kommunikations- und Führungsseminare/ Präsentation) für Ministerien, Interessenverbände und Unternehmen.

Dieter Starke
Geboren 1955 in Lippstadt, nach Abitur und Wehrdienst Studium der Fächer Politikwissenschaft, Soziologie, Sozialökonomie, Sozialpädagogik und Germanistik an den Universitäten Bochum und Dortmund; 1980-1985 Lehrer an berufsbildenden Schulen in Bochum und Recklinghausen, 1985-1987 Studienreferendar am Studienseminar Münster (1985-1987); nach dem 2. Staatsexamen für die Sekundarstufe II von 1987 bis 1992 Lehrer an einer berufbildenden Schule in Recklinghausen und freiberuflicher Dozent bei Akademien, Gewerkschaften und Verbänden; seit 1992 Lehrer an einem Gymnasium und an einem Oberstufenzentrum mit gymnasialer Oberstufe im Land Brandenburg; 1992-1998 Moderator in der Lehrerfortbildung am Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg (PLIB) in Ludwigsfelde; seit 1993 Fachleiter für die Fächer Deutsch und Politische Bildung am Staatlichen Studienseminar für das Lehramt für die Sekundarstufe II Potsdam; seit 2000 Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V.

Karimah K. Stauch
Geboren 1969 in München; Diplomvolkswirtin und Islamwissenschaftlerin. Thema der Magisterarbeit: "Eine empirische Untersuchung zur islamischen Kultur in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Frauenbelangen" (August 2002). Karimah Stauch ist stellvertr. Vorsitzende der Deutschen Muslim-Liga Bonn e.V. (http://www.muslimliga.de) sowie der Christlich-Islamischen Gesellschaft e.V. (CIG), Köln. Sie ist u.a. Mitglied im Sufi-Orden "Tariqat As-Safinah" (http://members.aol.com/TASafinah/index.html), im Beirat der Europäischen Gesellschaft von Frauen in Theologischer Forschung, Deutschland, im Europäischen Exekutivausschuß (EEC) der United Religions Initiative Europe (URI Europe), London / Brüssel / Antwerpen sowie im Weltrat ("Global Council") der United Religions Initiative (URI - http://www.uri.org) als eine von drei europäischen Delegierten.

Armin Steil
Dr. phil, Politikwissenschaftler; 1974-1982 Studium der Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Marburg, 1985-1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, 1993-1999 Dozent für politische Bildung und Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde in der Lehrerweiterbildung des Landes Brandenburg, seit 2001 Leiter des Projekts "Heimat" bei der RAA Brandenburg/ Forum Arbeit, Lehrbeauftragter u.a. an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung Berlin.

Gisela Strunz
Dr. phil, geboren 1949, Studium der Soziologie, Philosophie und germanistischen Mediävistik; Lehrtätigkeit an der Realschule in den Fächern Deutsch und Französisch; seit 1992 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Soziologie an der Universität Bayreuth. Forschungsschwerpunkte: Re-education und amerikanische und deutsche Bildungspolitik, vergleichende Sozialstrukturanalyse der USA und Deutschland, politische und soziale Ideengeschichte.

Silvia Tellenbach
Dr. phil., Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen, Tübingen und Freiburg, 1. und 2. Staatsexamen in Freiburg, Zweitstudium der Islamwissenschaft mit den Sprachen Arabisch, Persisch und Türkisch in Freiburg und Kairo, Promotion über die Verfassung der Islamischen Republik Iran von 1979, Referentin für die Türkei, Iran und die arabischen Staaten am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg; ca. 80 Publikationen zum Recht dieser Länder; Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für arabisches und islamisches Recht und im Vorstand der Gesellschaft für afrikanisches Recht.

Katrin Thäger
Geboren 1963 in Parchim, Mecklenburg-Vorpommern, Studium in Rostock, 1985 Abschluss als Diplomlehrerin, zunächst als Erzieherin tätig; 1991-1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Landtag von Sachsen-Anhalt; seit 1995 Kinderbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg; Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung und Durchführung von Projekten zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen auf kommunaler Ebene; Mitglied in den Jugendhilfeausschüssen der Stadt und des Landes; verschiedene Veröffentlichungen zum Thema.

Martin Unselt
Geboren 1970 in Wissen/Sieg; Lehramtsstudium, Sekundarstufe II der Fächer Englisch und Sozialkunde an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz; 1999-2000 Lektor im German Department der Universität Glasgow/Großbritannien; 2000-2002 Referendariat am Studienseminar Bad Kreuznach; 2002 2. Staatsexamen (Englisch, Sozialkunde, bilinguale Zusatzausbildung); seit 2002 Studienrat z.A. in Alzey (Englisch, Sozialkunde, Bili).

Eduardo-Jorge Vior
Dr. rer soc., geboren 1950 in Buenos Aires (Argentinien); 1969-77 Studium der Geschichte an der Fakultät für Philosophie und Literatur der Universität Buenos Aires in Buenos Aires; Abschluss als Gymnasiallehrer für Geschichte; 1980-84 Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie an der Universität Heidelberg; 1984-91 Promotionsarbeit in Sozialwissenschaften; 1982-99 Trainer für Sprache und interkulturelle Kommunikation an verschiedenen Einrichtungen der Erwachsenen- und beruflichen Weiterbildung (Privatschulen, Volkshochschulen und Firmen) in Heidelberg, Mannheim und Umgebung. Mehrere Seminare mit dem Schwerpunkt "Interkulturelle Kompetenz". 1999-2000 Vertretungsprofessor für Fachkommunikation im Fachbereich "Fachkommunikation" der Fachhochschule Magdeburg; Sachgebiete: Übersetzen technischer Fachsprachen (u.a. des Maschinenbaus, der Energiewirtschaft und der Druckindustrie), Einführung in die Terminologiearbeit für technische Fachsprachen, Verhandlungsdolmetschen und Kultur und Gesellschaft Lateinamerikas; seit 2000 Lehrbeauftragter für Spanisch an der Hochschule Magdeburg-Stendal; seit 2001 Lehrbeauftragter für Spanisch im Sprachenzentrum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; 2001 Gastprofessor im Masterstudiengang für "Angewandte Ethik" an der Fakultät für Philosophie und Literatur der Universität Buenos Aires, seit 2001 Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Leitung einer Seminarreihe über Menschenrechte und Interkulturalität; 2002-2003 Forschungsprojekt Bestandsaufnahme demokratischer Initiativen in der politischen Bildungsarbeit mit muslimischen Jugendlichen in Deutschland, am Institut für Politikwissenschaft der Universität Magdeburg (UNESCO-Lehrstuhl für Menschenrechtserziehung); Autor einer Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen.

Friedrich Weber


Ines Weber
Geboren 1973, Lehramtsstudium, Sekundarstufe II der Fächer Englisch und Sozialkunde; Magisterstudiengang in Amerikanistik, Anglistik, Politikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz; 1994-1995 Scholarship und Teaching Assistantship Washington College, Maryland, USA; 1999-2001 Referendariat am Staatlichen Studienseminar, Bad Kreuznach; 2001 Zweites Staatsexamen, bilinguale Zusatzausbildung; seit 2002 Studienrätin z.A. in Bad Kreuznach (Englisch, Sozialkunde, Bili).

Barbara Winckler
Geboren 1970 in Göttingen, studierte Islamwissenschaft, Romanische Philologie und Ethnologie in Köln, Berlin, Aix-en-Provence und Damaskus. Zur Zeit arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Semitistik und Arabistik, FU Berlin, sowie für den deutsch-arabischen Kulturverein "west-östlicher diwan e.V." (u. a. Redaktion der Zeitschrift "diwan. Zeitschrift für arabische und deutsche Poesie"). Im Rahmen ihrer Magisterarbeit beschäftigte sie sich mit der Reflektion des libanesischen Bürgerkriegs in der Literatur. Zu ihren Interessenschwerpunkten gehören moderne arabische Literatur (insbesondere des Libanon sowie frankophone Literatur des Maghreb), gender studies, Interkulturalität und Sprachenproblematik.

Nadjma Yassari
Dr. LL.M. (London), geboren 1971 in Teheran/ Iran, 1989-1995 Studium der Rechtswissenschaften in Wien und Innsbruck; 1997-1998 Master of International Business Law an der School of Oriental and African Studies, University of London; 1999 Promotion an der Universität Innsbruck zum Thema: "The Concept of Freedom of Contract in Islamic and Western Legal Cultures". 2000/ 01 Studienaufenthalt in Damaskus/Syrien; 1995-2000 Vertragsassistentin an der Universität Innsbruck, Abteilung für Privatrechtsvergleichung und Internationales Privatrecht; seit 2000 wissenschaftliche Referentin für das Recht islamischer Länder am Max Planck Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg, Forschungsschwerpunkte: internationales und nationales Privatrecht islamischer Länder, Schwerpunkt Naher und Mittlerer Osten, Lehrauftrag an der Universität Hamburg zum Thema "Das Privatrecht des Nahen Osten".


Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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bpb:magazin 2/2017
bpb:magazin

bpb:magazin 2/2017

"Stadt, Land, Fluss" sind Kategorien, die zentrale politische Themen aufgreifen. Die Reise über Städte, Land und Flüsse in diesem zwölften bpb:magazin führt, wie gewohnt, durch das breit gefächerte Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung.

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