beleuchteter Landschaftspark Duisburg Nord am Abend

Sektionen

20.-21. März 2015

Parallel laufende Sektionen am 20. März 2015

Der Stand eines Bettlers in Köln mit einem Eimer für Geld und einem Plakat 'Bitte um Kleinigkeit da zu wenig Rente.

Sektion 1: Arm und Reich - Soziale Ungleichheit

Eine meritokratische Gesellschaft wie die Deutschlands trägt das Versprechen in sich, dass Leistung und Arbeit ausschlaggebend für Einkommen und sozialen Status sind, nicht Abstammung oder ererbtes Kapitalvermögen. Die öffentlichen Diskussionen darüber, dass die Verteilung von Bildungschancen sehr stark von der Herkunft abhängt, werden nach wie vor intensiv geführt. Weiter...

Flüchtlinge vor dem Brandenburger Tor

Sektion 2: Europa zwischen Inklusion und Exklusion

In seiner Selbstwahrnehmung ist Europa bestimmt durch Demokratie, Achtung der Menschenrechte, durch Freiheit, Gleichheit und Toleranz. Aber wird Europa diesem Selbstbild gerecht? Mit Blick auf die europäische Flüchtlingspolitik und den Umgang mit Minderheiten werden öffentlich Zweifel angemeldet. So wird kritisiert, dass eine Abschottungspolitik an den Grenzen Europas die Flüchtlingsproblematik weiter verschärfe. Weiter...

Livestream Entwicklung der Städte

Sektion 3: Die Entwicklung der Städte

Städte als Geburtsort der Demokratie galten seit jeher als Orte der Hoffnung auf ein besseres Leben und konnten lange mit Wachstum und Wohlstand verbunden werden. Heute scheinen sie jedoch immer öfter durch Stagnation, Vertiefung sozialer Spaltung und Ausgrenzung geprägt. Weiter...

Livestream Exklusion und Inklusion

Sektion 4: Exklusion und Inklusion

Diskriminierung kann eine freiheitliche Demokratie nicht tolerieren, denn sie stellt ihr Selbstverständnis infrage. Trotzdem weisen Studien immer wieder auf Ungleichbehandlungen und Ausschlüsse von Menschen aufgrund von Herkunft, sozialem Status, Geschlecht oder sexueller Orientierung hin. Weiter...

Eine Frau nimmt eine Pille zur Leistungssteigerung ein

Sektion 5: "Leistungskörper" für die Leistungsgesellschaft? Der getunte Mensch

Neuro Enhancement beschreibt das bewusste Eingreifen in den chemischen Haushalt des Gehirns, mit dem Ziel, eine konkrete Leistungssteigerung zu verursachen. Die philosophische Denkschule der Transhumanisten trachtet generell danach, den menschlichen Körper durch Wissenschaft und Technologie zu verbessern. Weiter...

Die große Anzeige in der Börse in Frankfurt am Main (Hessen) zeigt am 15.01.2014 die Dax-Kurve und verschiedene Börsenkurse (Aufnahme mit Doppelbelichtung).

Sektion 6: Wandel der Arbeitswelt

Neue Technologien haben im 20. Jahrhundert nach und nach die Möglichkeiten des menschlichen Zusammenlebens verändert. Flugzeuge, Telefon, Fernsehen und Internet haben den Handlungsradius jedes Einzelnen vergrößert. Die voranschreitende Digitalisierung vernetzt immer mehr Inhalte und macht sie von überall nutzbar. Durch die Anbindung an Cloudnetze und Rechenzentren können immer kompliziertere Suchanfragen, Aufgaben und Probleme über das Netz bearbeitet und gelöst werden. Die "digitale Revolution" ist in vollem Gange. Weiter...

Vortrag auf der Big Data World Convention 2014 in Südkorea im Oktober 2014.

Sektion 7: Technologischer Fortschritt, Datenmonopole und das Internet der Dinge

Straßenlaternen, die die Verkehrslage scannen, Autos, die ohne Zutun des Fahrers ihr Ziel erreichen und im Fall eines Unglücks die Ambulanz rufen und den Zustand der Verletzten durchgeben, Apps, die einem jederzeit den Aufenthaltsort von Bekannten anzeigen: Der Technologische Fortschritt und die Entwicklung des Internets sind so rasant und komplex, dass die Konsequenzen für große Teile der Bevölkerung undurchschaubar bleiben. Weiter...

Parallel laufende Sektionen am 21. März 2015

Tunnel im Landschaftspark Duisburg Nord

Sektion 8: Soziale Ungleichheit – Was kann die Gesellschaft leisten?

Menschen unterscheiden sich sowohl in ihren Eigenarten und Fähigkeiten als auch nach ihren Wünschen und Lebenskonzepten. Der Anspruch demokratischer Gesellschaften ist es, diese Vielfalt zu schätzen und zu schützen. Die politischen und rechtlichen Instanzen sollen allen Menschen das höchste Maß an Selbstverwirklichung ermöglichen. Wenn wir allerdings von "sozialer Ungleichheit" sprechen, meinen wir nicht diese horizontalen Unterschiede sondern vertikale Besser- bzw. Schlechterstellungen zwischen Menschen. Dabei geht es nicht nur um Ungleichheiten zwischen arm und reich. Weiter...

Schüler stellen am 12.06.2013 in der Ernst-Schering-Schule in Berlin Prominenten Fragen bei einer Veranstaltung im Rahmen der Aktion "Gewalt verhindern - Integration fördern".

Sektion 9: Politik neu denken?

Vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Ungleichheit wird das Selbstverständnis der Demokratie auf eine harte Probe gestellt. Waren in den ersten Nachkriegsjahrzehnten noch alle sozialen Schichten über Parteien, Kirchen oder Gewerkschaften politisch und gesellschaftlich eingebunden, so diagnostizieren zahlreiche Beobachter/-innen heute gerade in den etablierten Demokratien des Westens eine Entwicklung, die drauf hinaus läuft, dass Menschen mit geringem sozialen Status zunehmend abgekoppelt sind. Weiter...

Obdachlose und Bedürftige warten am 20.12.2006 in Berlin-Neukölln auf die Busse, die sie zur Weihnachtsfeier von Sänger Frank Zander bringen sollen.

Sektion 10: Wie politisch ist die politische Bildung?

Der dritte Leitsatz des Beutelsbacher Konsenses lautet: Der Schüler muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine eigene Interessenlage zu analysieren, sowie nach Mitteln und Wegen zu suchen, die vorgefundene politische Lage im Sinne seiner Interessen zu beeinflussen. Erfüllt die politische Bildung diesen Anspruch noch? Wenn sich die sozialen Milieus mit geringem Einkommen aus der Politik zurückziehen, sind dann noch die Voraussetzungen gegeben, dass die eigene Interessenlage analysiert und beeinflusst werden kann? Weiter...

Eine grüne Positionsleuchte ist am 20.11.2014 im Hafen in Hamburg vor den Containerterminals Burchardkai (l) und Eurogate zu sehen. Im Hintergrund verläuft die Köhlbrandbrücke.

Sektion 11: Globale Gerechtigkeit - Post-Wachstumsökonomie

Auf dem Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro wurde Nachhaltigkeit als normatives, internationales Leitprinzip der Staatengemeinschaft anerkannt und in der Agenda 21 als Grundprinzip verankert. Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung basiert auf der Verknüpfung ökologischer, ökonomischer und sozialer Überlegungen. Es wurzelt in der Idee einer weltumspannenden Gerechtigkeit: Gerechtigkeit hinsichtlich der Verteilung und Nutzung von Ressourcen, Gerechtigkeit zwischen der jetzigen und späteren Generationen, Gerechtigkeit zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern. Weiter...

Ein Mann und eine Frau stehen am 09.04.2011 in Berlin an einem Stehimbiss, der mit dem Motto "alles ,99 € geiz dich satt" wirbt.

Sektion 12: Neuere Entwicklung des Kapitalismus (Krise des Kapitalismus)

Ungleichheit macht instabil. Diese Befürchtung wird inzwischen von den unterschiedlichsten Akteuren im Bereich Wirtschaft gehegt, auch OECD und IWF warnen vor den globalen Folgen nationaler Einkommensunterschiede. Zuletzt hat das viel beachtete Buch von Thomas Piketty die kritische Debatte über die kapitalistische Wirtschaftsordnung weiter angeheizt. Laut seiner Untersuchungsergebnissen belohnt diese weniger Leistung als vielmehr Vermögen. Weiter...

 

Partner

Der Bundeskongress 2015 wird veranstaltet vom Bundesausschuss Politische Bildung (bap), der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung und der bpb. Weiter... 

Universität Duisburg-Essen

Der Veranstaltungsort

Für den 13. Bundeskongress hat der Campus Duisburg den rund 1.000 Kongressteilnehmern seine Tore geöffnet. Die bpb und Ihre Kooperationspartner bedanken sich herzlich! Weiter... 

Coverbild Handbuch BürgerbeteiligungSchriftenreihe (Bd. 1200)

Handbuch Bürgerbeteiligung

Menschen engagieren sich mehr denn je und suchen nach neuen Wegen der Mitwirkung sowie der politischen Partizipation. Das Handbuch ist nformationsquelle und bietet einen Einstieg ins Thema. Weiter...