beleuchteter Landschaftspark Duisburg Nord am Abend

Sektionen am 21. März 2015

Tunnel im Landschaftspark Duisburg Nord

Redaktion Bundeskongress am 09.12.2014

Sektion 8: Soziale Ungleichheit – Was kann die Gesellschaft leisten?

Menschen unterscheiden sich sowohl in ihren Eigenarten und Fähigkeiten als auch nach ihren Wünschen und Lebenskonzepten. Der Anspruch demokratischer Gesellschaften ist es, diese Vielfalt zu schätzen und zu schützen. Die politischen und rechtlichen Instanzen sollen allen Menschen das höchste Maß an Selbstverwirklichung ermöglichen. Wenn wir allerdings von "sozialer Ungleichheit" sprechen, meinen wir nicht diese horizontalen Unterschiede sondern vertikale Besser- bzw. Schlechterstellungen zwischen Menschen. Dabei geht es nicht nur um Ungleichheiten zwischen arm und reich.

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Schüler stellen am 12.06.2013 in der Ernst-Schering-Schule in Berlin Prominenten Fragen bei einer Veranstaltung im Rahmen der Aktion "Gewalt verhindern - Integration fördern".

Redaktion Bundeskongress am 09.12.2014

Sektion 9: Politik neu denken?

Vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Ungleichheit wird das Selbstverständnis der Demokratie auf eine harte Probe gestellt. Waren in den ersten Nachkriegsjahrzehnten noch alle sozialen Schichten über Parteien, Kirchen oder Gewerkschaften politisch und gesellschaftlich eingebunden, so diagnostizieren zahlreiche Beobachter/-innen heute gerade in den etablierten Demokratien des Westens eine Entwicklung, die drauf hinaus läuft, dass Menschen mit geringem sozialen Status zunehmend abgekoppelt sind.

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Obdachlose und Bedürftige warten am 20.12.2006 in Berlin-Neukölln auf die Busse, die sie zur Weihnachtsfeier von Sänger Frank Zander bringen sollen.

Redaktion Bundeskongress am 09.12.2014

Sektion 10: Wie politisch ist die politische Bildung?

Der dritte Leitsatz des Beutelsbacher Konsenses lautet: Der Schüler muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine eigene Interessenlage zu analysieren, sowie nach Mitteln und Wegen zu suchen, die vorgefundene politische Lage im Sinne seiner Interessen zu beeinflussen. Erfüllt die politische Bildung diesen Anspruch noch? Wenn sich die sozialen Milieus mit geringem Einkommen aus der Politik zurückziehen, sind dann noch die Voraussetzungen gegeben, dass die eigene Interessenlage analysiert und beeinflusst werden kann?

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Eine grüne Positionsleuchte ist am 20.11.2014 im Hafen in Hamburg vor den Containerterminals Burchardkai (l) und Eurogate zu sehen. Im Hintergrund verläuft die Köhlbrandbrücke.

Redaktion Bundeskongress am 09.12.2014

Sektion 11: Globale Gerechtigkeit - Post-Wachstumsökonomie

Auf dem Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro wurde Nachhaltigkeit als normatives, internationales Leitprinzip der Staatengemeinschaft anerkannt und in der Agenda 21 als Grundprinzip verankert. Das Konzept der nachhaltigen Entwicklung basiert auf der Verknüpfung ökologischer, ökonomischer und sozialer Überlegungen. Es wurzelt in der Idee einer weltumspannenden Gerechtigkeit: Gerechtigkeit hinsichtlich der Verteilung und Nutzung von Ressourcen, Gerechtigkeit zwischen der jetzigen und späteren Generationen, Gerechtigkeit zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern.

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Ein Mann und eine Frau stehen am 09.04.2011 in Berlin an einem Stehimbiss, der mit dem Motto "alles ,99 € geiz dich satt" wirbt.

Redaktion Bundeskongress am 09.12.2014 [2 Kommentare]

Sektion 12: Neuere Entwicklung des Kapitalismus (Krise des Kapitalismus)

Ungleichheit macht instabil. Diese Befürchtung wird inzwischen von den unterschiedlichsten Akteuren im Bereich Wirtschaft gehegt, auch OECD und IWF warnen vor den globalen Folgen nationaler Einkommensunterschiede. Zuletzt hat das viel beachtete Buch von Thomas Piketty die kritische Debatte über die kapitalistische Wirtschaftsordnung weiter angeheizt. Laut seiner Untersuchungsergebnissen belohnt diese weniger Leistung als vielmehr Vermögen.

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Soziale Ungleichheit lässt sich in allen Gesellschaften wiederfinden. Sie hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verschärft. Wesentliche Gründe liegen in den steigenden Anforderungen der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft sowie der Globalisierung.

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Hier erfahren Sie mehr über die 60-jährige Geschichte der Bundeszentrale für politische Bildung, die anfangs noch Bundeszentrale für Heimatdienst hieß und vor allem das Demokratiebewusstsein in der jungen Republik verankern sollte.

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