Lauter Kölner Wünsche

16.9.2008

Theaterhaus Jena: Der Report der Magd

nach Margaret Atwood, Deutschland 2007

Nachdem die Geburtenrate drastisch zurückgegangen ist, gelingt es einer christlich-fundamentalistischen Sekte, eine Diktatur zu errichten, deren oberstes Ziel die Sicherung der Fortpflanzung ist. "Der Report der Magd", nach der Romanvorlage von Margaret Atwood, ist ein Gedankenexperiment über Rollenverständnis, demografischen Wandel, religiösen Fundamentalismus und Selbstbestimmung.

Theaterhaus Jena: Der Report der MagdTheaterhaus Jena: Der Report der Magd (© Joachim Dette)

Der Zeugungsakt wird zum religiösen Ritual, Frauen werden zum Regierungseigentum. Ihre unveränderliche soziale Stellung wird von ihrer Gebärfähigkeit bestimmt. Sie gelten entweder als unfruchtbare "Ehefrauen" oder werden als "Mägde" zu unmündigen Gebärmaschinen degradiert. Diejenigen, die sich widersetzen, schiebt man als "Unfrauen" in die Kolonien zur Giftmüllbeseitigung ab. "Der Report der Magd", nach der Romanvorlage von Margaret Atwood, ist ein Gedankenexperiment über Rollenverständnis, demografischen Wandel, religiösen Fundamentalismus und Selbstbestimmung.

Following a drastic decline in the birth rate, a Christian fundamentalist sect succeeds in establishing a dictatorship whose primary aim is to guarantee human reproduction. The inalterable social status of women is determined by their ability to birth – sorting women into infertile "wives", child-bearing "maids" or oppositional "unwomen". "Der Report der Magd" is a thought experiment about role perceptions, demographic change, religious fundamentalism and self-determination.

Regie: Regina Wenig
Dramaturgie: Marcel Klett
Bühne, Kostüme: Jan Freese
Maske: Hanna Iberer
Technische Leitung: Mario Müller
Licht: Steffen Prietzsch, Steffen Laute
Ton: Wolfgang Wackernagel
Mit: Saskia Taeger, Andrea Schmid, Ulrich Reinhardt, Mathis Julian Schulze, Stefan Düe, Linda Best, Martin Wigger, Lina Cramer, Paula Cramer
Regieassistenz, Inspizienz: Linda Best
Ankleidung, Requisite: Anni Steinhagen
Technik Alte Feuerwache: Marcus Müller, Garlef Kessler, Christian Herbert

Ort

Alte Feuerwache

Datum


Fr 21.11.2008, 20:00
Sa 22.11.2008, 20:00
(Samstag mit Publikumsgespräch)

Dauer

115 min

Preis

12 Euro / 8 Euro

www.theaterhaus-jena.de


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