Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

24.1.2013

Miriam Menzel

Miriam MenzelMiriam Menzel (© Miriam Menzel)
Miriam Menzel hat Geschichte, Literaturwissenschaften und Evangelische Theologie in Berlin und Leicester studiert. Seit 2011 arbeitet sie als Onlineredakteurin und Projektmanagerin für die Kooperative Berlin.


Blogeinträge:

Miriam Menzel am 29.01.2013

"Eine Vielzahl unsichtbarer Aufgaben"

Der Blick auf Geschlechterbilder ist nicht nur für die historische Forschung zum Nationalsozialismus unerlässlich. Warum extrem rechte Gruppierungen auch heute attraktiv auf manche Frauen wirken, welch fatale "Vielzahl unsichtbarer Aufgaben" weibliche Rechte bereits wahrnehmen und wie die politische Bildung auf die Geschlechterbilder der extremen Rechten reagieren kann, erzählt Juliane Lang vom Verein Dissens.

Juliane Lang, Dissens e.V., im Interview mit Miriam Menzel auf der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)

Aufgrund von Bedrohungsszenarien gegen Einzelpersonen durch Personen aus der neonazistischen Szene wurde dieses Interview ohne Bild aufgezeichnet. Weiter...

Miriam Menzel am 29.01.2013

Entwertung, Ausgrenzung, Totschweigen

"Dich hat man wohl vergessen zu vergasen". So äußerte sich ein Pfleger in den 1980er Jahren gegenüber einem Psychiatriepatienten. Im Interview erzählt die Psychologin und Medizingeschichtsforscherin Christina Härtel wie Ausgrenzungsstrategien des Nationalsozialismus bis heute nachwirken.

Christina Härtel, totgeschwiegen e.V. - Gesellschaft gegen Stigmatisierung psychisch kranker Menschen, im Interview mit Miriam Menzel auf der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)

Weiter...

Miriam Menzel am 29.01.2013

Die NS-Propaganda als gescheitertes Projekt

Die Volksgemeinschaft stellte sich nicht über die nationalsozialistische Propaganda her, so Janosch Steuwer, Ruhr-Universität Bochum, im Interview mit Miriam Menzel. Steuwer forscht zu Tagebüchern aus der NS-Zeit und erklärt, warum das Jahr 1939 eine wichtige Zäsur für die nationalsozialistische Gemeinschaft darstellte, wie man mit Leerstellen in Egodokumenten umgeht und wieso seine Quellen auch für Schüler interessant sind.

Janosch Steuwer, Ruhr-Universität Bochum, im Videointerview mit Miriam Menzel auf der 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)

Weiter...



Blog-Suche

Programm

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

Mehr lesen

So kommen Sie zur Konferenz:

Mehr lesen