Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

24.1.2013

Eik Welker

Eik WelkerEik Welker (© Eik Welker)
Eik Welker arbeitet seit 2011 als freier Lektor und Redakteur für verschiedene Verlage und Institutionen in Bonn. Zuvor absolvierte er ein Volontariat bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Eik Welker hat Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Dresden und Wrocław studiert.


Blogeinträge:

Workshop 3: "Wirtschaftliche Ausgrenzung vor Ort verstehen"

Eik Welker am 30.01.2013

Wirtschaftliche Ausgrenzung vor Ort verstehen

Im Workshop zur "Gleichschaltung der Wirtschaft" geht es darum, wie die jüdische Bevölkerung Deutschlands seit 1933 aus dem Wirtschaftsleben verdrängt wurde. Beispiele aus der Praxis politischer Bildung zeigen, wie die Ausgrenzungsprozesse auch heute noch an den Original-Orten nachvollzogen werden können. Weiter...

Workshop 1: "Ausschlusserfahrungen – Die Perspektive der Nicht-Zugehörigen/Opfer"

Eik Welker am 29.01.2013

Jugendliche für Ausgrenzung sensibilisieren

Im Praxisworkshop "Ausschlusserfahrungen" wird die Perspektive der Opfer von Ausgrenzung aus historischer und didaktischer Perspektive diskutiert. Als Beispiel aus der Praxis wird ein DVD-Projekt vorgestellt, das Schülern die Möglichkeit gibt, sich vielfältig mit Zeitzeugeninterviews auseinanderzusetzen. Weiter...

Dr. Daniel Wildmann unterstrich die Bedeutung von Emotionen bei der Bildung von moralischen Urteilen.

Eik Welker am 28.01.2013

Ekel als moralische Entlastung

Emotionen spielen bei der Bildung von Gemeinschaften eine große Rolle. Daniel Wildmann zeigt, wie im Nationalsozialismus mit dem Mittel des Films Emotionen erzeugt und mit antisemitischen Wertvorstellungen verknüpft wurden. Weiter...

Sönke Neitzel bei seinem Vortrag "Soldatische Vergemeinschaftung"

Eik Welker am 28.01.2013

Integration über den gemeinsamen Kampf

"
Die soziale Gemeinschaft der Soldaten war ein entscheidener Faktor für das Funktionieren der Wehrmacht", sagt Prof. Dr. Sönke Neitzel in seinem Beitrag zu Mechanismen der soldatischen Vergemeinschaftung. Die Ausgrenzung von und die Massenverbrechen gegen Juden hätten dabei keine Rolle gespielt. Weiter...

Harald Welzer bei der inhaltlichen Eröffnung

Eik Welker am 27.01.2013

Volksgemeinschaft als Ergebnis sozialer Praxis

Die Nationalsozialisten konnten schon vor 1933 auf eine große Bandbreite von Vorstellungen der Volksgemeinschaft zurückgreifen und diese für sich nutzen. Prof. Dr. Harald Welzer und Prof. Dr. Michael Wildt führen in den Begriff der Volksgemeinschaft ein und betonen dabei die Bedeutung sozialer Praktiken. Weiter...



Blog-Suche

Programm

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

Mehr lesen

So kommen Sie zur Konferenz:

Mehr lesen