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Dossierbild Wie wollen wir leben

Der Kongress

Wir altern immer später und immer länger. Sollten die gegenwärtigen Prognosen zur Lebenserwartung, Geburtenrate und Zuwanderung bis zum Jahr 2050 zutreffen, werden in Deutschland die über 60-Jährigen die am stärksten besetzten Jahrgänge bilden. Die konventionelle Alterspyramide ist schon seit den 1990er Jahren aus den deutschen Schulbüchern verschwunden, doch stehen wir noch immer am Anfang eines fundamentalen Umbaus von Gesellschaft und Sozialstaat. Das Leben im Hier und Jetzt und ein politisches Alltagsgeschäft, das häufig nur Ad-hoc-Lösungen anbieten kann, lassen der Frage "Wie wollen wir in Zukunft leben?" nur wenig Raum. Es fehlen vielfach Zukunftsentwürfe, die einer älter werdenden Gesellschaft gerecht werden, die die Menschen mitnehmen und sie heute schon an den Modellen von morgen partizipieren lassen.

Der Kongress wird Zukunftsszenarien vorstellen, klassische und provokante Themenfelder innovativ diskutieren und sich mit Altersbildern und Arbeitswelt, Science-Fiction und Körper, Wohnen und Lebensläufen der Generationen aus unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen. Wissenschaftler/innen, Künstler/innen, Journalisten/innen und weitere Experten/innen veranschaulichen einem breiten Publikum neue Erkenntnisse der Altersforschung, bieten Impulse für Workshops und vertiefende Gesprächsrunden, in denen interaktive Diskussionsformate die Erfahrungen und Erwartungen der Teilnehmer/innen aufgreifen. Der Kongress möchte damit zum Verständnis für den demografischen Wandel und seine Auswirkungen beitragen, Zukunftsszenarien bewusst machen und zu einer Partizipation einladen, die Generationen verbindet. Es soll zur Zusammenarbeit von Jung und Alt sowie zum intergenerativen Austausch angeregt werden, in dem die Erfahrungswerte von älteren Menschen wie auch die Zukunftswünsche der Jugend artikuliert werden können.

Termin


03.07.2013 bis 04.07.2013

Ort


Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Für


Alle Interessierten von 16 bis 100 Jahre

Anmeldung


hier Anmelden (extern)
Bundeszentrale für politische Bildung und GDA Wohnstift Frankfurt am Zoo

Kosten


Es wird keine Teilnehmergebühr erhoben. Übernachtungs- und Reisekosten können nicht erstattet werden.

Kontakt


Inhaltliche Fragen
Bundeszentrale für politische Bildung
Adenauerallee 86
53113 Bonn
www.bpb.de

Benedikt Meurer
Tel +49 (0)228 99515-518
benedikt.meurer@bpb.de

Dr. Sabine Dengel
Tel +49 (0)228 99515-270
sabine.dengel@bpb.de

Kateryna Stetsevych
Künstlerische Leitung i.A. der bpb
zukunftsgesellschaft@gmail.com

Presse
Dr. Markus Winkler
Pressearbeit i.A. der bpb
zukunftsgesellschaft.presse@gmail.com

Bundeszentrale für politische Bildung
»Stabsstelle Kommunikation«
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de


Information/Anmeldung
sauerbrey | raabe . büro für kulturelle angelegenheiten
i.A. der bpb
Erkelenzdamm 59-61
10999 Berlin
Tel: +49 (0)30 – 611 07 377
Fax +49 (0)30 – 612 01 673
zukunft@sauerbrey-raabe.de

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