Veranstaltungen: Dokumentation

Von Gestern für Morgen Lernen - Zivilgesellschaftliches Engagement an Orten der Erinnerung

15.5.2013
PublikumZahlreiche Besucher nahmen an der Veranstaltung in Köln teil. (© bpb)
Am 22. und 23. Februar 2013 veranstalteten die bpb und das BfDT in Kooperation im NS-Dokumentationszentrum in Köln die Veranstaltung "Von Gestern für Morgen lernen - Zivilgesellschaftliches Engagement an Orten der Erinnerung". Wie kann man Geschichte vor Ort lebendig vermitteln? Und welche Möglichkeiten gibt es, dem Missbrauch historischer Orte durch Rechtsextremisten entgegenzuwirken?

Zivilgesellschaftliches Engagement an Orten der Erinnerung hilft, die Erinnerung Vergangenes zu bewahren und die Demokratie zu stärken. Erinnerungsorte haben einen Bezug zur Geschichte und zur Gegenwart. Sie lassen die historischen Ereignisse auch für die nachkommenden Generationen sichtbar werden. Besonders wichtig dabei ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen und Praxistipps auszutauschen. Denn die Herausforderungen für überwiegend ehrenamtlich betriebene, kleinere Gedenkstätten und Bündnisse gegen Rechtsextremismus - insbesondere an Orten mit NS-Geschichte - sind bundesweit ähnlich. Bei der Tagung wollen wir daher Ideen und (neue) Konzepte im Gespräch miteinander vorstellen und (weiter-)entwickeln. Was können Gedenkstätten zur Extremismusprävention beitragen? Und wie kann eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Gedenkstätten, Bündnissen und Initiativen gegen Rechtsextremismus aussehen?

PDF-Icon Flyer (280 KB)

Freitag, 22. Februar 2013



Begrüßung und Eröffnung
  • Hanna Huhtasaari, Bundeszentrale für politische Bildung
  • Julia Hasse, Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt
  • Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums
Aufführung des Stückes "HIN&WEG.sehen" von Beate Albrecht
Gemeinsames Abendessen, NS-Dokumentationszentrum

Samstag, 23. Februar 2013



Einführung
"Präventionsarbeit heute - Möglichkeiten und Grenzen der zivilgesellschaftlichen Arbeit an Erinnerungsorten“, Dr. Gregor Rosenthal, Leiter der Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Impulsreferat
"Bezüge zwischen historischem Antisemitismus und aktuellem Rechtsextremismus"
Dr. Juliane Wetzel, Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin)

Gesprächsrunde: Zivilgesellschaftliche Arbeit an Gedenkstätten
"Präsentation von drei Best-Practice-Beispielen"

Workshops

Abschluss
"Courage ins Spiel bringen"



 
Die Dokumentation im Überblick

Von Gestern für Morgen Lernen - Zivilgesellschaftliches Engagement an Orten der Erinnerung

Hauptseite
Begrüßung und Eröffnung
Einführung
Impulsreferat
Gesprächsrunde
Workshop 1
Workshop 2
Workshop 3
Workshop 4
Workshop 5
Workshop 6
Abschluss
 

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