Veranstaltungen: Dokumentation

15.10.2013

Liste der Referenten

Wer bezahlt den Journalismus von morgen?

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Peter Littger ist Berater im internationalen Netzwerk von Innovation Media Consulting und kümmert sich um die Optimierung redaktioneller Abläufe und die Entwicklung hochwertiger Inhalte. Er ist tätig sowohl für traditionelle Verlage als auch für Start-ups in Deutschland und im Ausland. Littger ist selbst von Herzen Journalist. Er war Redakteur der Zeit, Gründungsredakteur der Magazine Cicero und Park Avenue, und hat als freier Autor für viele überregionale Titel geschrieben, u.a. Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt, Welt und taz. Heute ist er Kolumnist von Spiegel Online.

Stefanie Hauer, geb. 1973, hat Unternehmensführung studiert an der WHU Koblenz, der ESC Grenoble sowie an der LUISS in Rom. Nach ersten Berufsjahren beim Heinrich-Bauer-Verlag kam sie im Jahr 2000 zur ZEIT. Seit 2007 ist sie Verlagsleiterin der ZEIT-Verlagsgruppe und darüber hinaus seit 2011 Geschäftsführerin des ZEIT-Kunstverlags. In den letzten Jahren war Stefanie Hauer u.a. verantwortlich für das Anzeigengeschäft der Vermarktungsorganisation IQ sowie den Vertrieb der Magazine. Zudem baute sie neue Geschäftsfelder auf wie ZEIT Reisen und die ZEIT Akademie.

Thomas Knüwer ist Gründer der digitalen Strategieberatung kpunktnull mit Sitz in Düsseldorf sowie Autor des Medien- und Marketing-Blogs Indiskretion Ehrensache. Bevor er sich selbstständig machte, arbeitete er 14 Jahre in verschiedenen Positionen beim "Handelsblatt". Außerdem war er Gründungschefredakteur des Innovationsmagazins "Wired Deutschland".

Dr. Kurt Sabathil, geb. 1957 in Graz/Österreich, hat in Hamburg Betriebswirtschaftslehre studiert, wo er auch promovierte. Beim Verlag Axel Springer arbeitete er als Controller, bevor er Kaufmännischer Leiter beim Internationalen Fachzeitschriftenverlag Medical Tribune wurde. Von 1992 bis 2006 war er Geschäftsführer der Ostsee-Zeitung in Rostock, anschließend Geschäftsführer der Leipziger Volkszeitung. Seit 2009 ist er Geschäftsführer beim Schwäbischen Verlag.

Andreas Cichowicz, geb. 1961 in Plochingen, volontierte bei der Vaihinger Kreiszeitung und den Stuttgarter Nachrichten. 1986 wechselte er als Redakteur und Reporter zum SDR. 1991 übernahm Andreas Cichowicz das ARD-Büro Johannesburg. 1994 wechselte er nach Kairo als Leiter des ARD-Studios. Im Jahr 2000 kam Andreas Cichowicz zum Norddeutschen Rundfunk zu „Panorama“ in Hamburg. Seit 2004 ist Andreas Cichowicz Chefredakteur des NDR Fernsehens, seit 2010 auch stellvertretender Programmdirektor.

Dr. Hans-Peter Siebenhaar ist Autor des Buchs "Die Nimmersatten. Die Wahrheit über das System ARD und ZDF". Seit dem Jahr 2000 ist er Medienexperte des Handelsblatts in Düsseldorf. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Theater- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Neueren Geschichte in Erlangen, Kalamazoo (USA) und Madrid volontierte er beim "Fränkischen Tag" in Bamberg. Danach promovierte er zur europäischen Medienpolitik. Seit Februar schreibt er jeden Montag auf handelsblatt.com die Kolumne Off Screen.

Dr. Johannes Beermann, geb. 1960, ist seit 2008 Staatsminister und Chef der Staatskanzlei im Freistaat Sachsen. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München promovierte Dr. Beermann. Anfang der 1990er Jahre war er im Freistaat Sachsen im Staatsministerium für Soziales und in der Staatskanzlei tätig. Von 1995 bis 1999 war er Staatsrat beim Senator der Finanzen in Bremen, von 1999 bis 2003 Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten beim hessischen Ministerpräsidenten.

Dr. Carsten Brosda leitet seit 2011 das Amt Medien in der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg. Zuvor hat er im SPD-Parteivorstand und im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in der politischen Kommunikation gearbeitet. Er hat Journalistik und Politik an der Universität Dortmund studiert und bei der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" in Essen volontiert. Nach dem Studienabschluss hat er berufsbegleitend zum Thema „Diskursiver Journalismus“ promoviert und sich in Publikationen und Lehrveranstaltungen mit Fragestellungen der Öffentlichkeit, des Journalismus und der Medienethik beschäftigt.

Marion Kraske, geb. 1969, ist studierte Politologin. Sie arbeitete mehrere Jahre für die ARD sowie für das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, unter anderem als Redakteurin im Auslandsressort, später als Leiterin des Wiener Korrespondenten-Büros. Seit 2009 ist sie als freie (Buch-)Autorin, Publizistin und Moderatorin tätig. Ihre Schwerpunktthemen sind Demokratiedefizite, Rechtsextremismus und Vergangenheitsbewältigung. Außerdem gibt Marion Kraske Interkulturelle Trainings bei Firmen und Organisationen.

Pauline Tillmann arbeitet als freie Auslandskorrespondentin in St. Petersburg, unter anderem für die ARD und den Deutschlandfunk. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Reportagen und Features über soziale und kulturelle Themen aus Russland und der Ukraine. Sie hat in Augsburg und St. Petersburg Politikwissenschaften, Soziologie und Psychologie studiert. 2007 bis 2009 hat sie beim BR in München volontiert (Radio / TV) und anschließend in der Politikredaktion (Hörfunk) gearbeitet.

Tilo Jung ist seit 1985 Freier Chefredakteur. Ausgebildet beim Nordkurier, arbeitet er heute u.a. für das radioeins-Medienmagazin (RBB). In den neuen Medien ist er als Mikroblogger auf den sozialmedialen Kanälen vertreten, die er mit unterschiedlichen Inhalten und Links bespielt. In Sachen WebTV ist er zudem mit Kollege Daniel Bröckerhoff ein Teil der "Penisdialoge". Ende Februar 2013 startete er den Videoblog "Jung & Naiv - Politik für Desinteressierte".

Marcus Pfeil, geb 1975,
ist Diplom-Betriebswirt und hat bei der Bundesbank studiert und für die Bafin die Deutsche Bank beaufsichtigt, ehe er an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten volontierte. Er ist Gründer der MedienManufaktur Wortlaut & Söhne in Berlin und arbeitet für die ZEIT, brandeins und als Kolumnist für das Wall Street Journal. Er hat das unabhängige wirtschaftsjournalistische Experiment Follow the Money mitbegründet, das sich über Spenden, Stipendien und Stiftungen finanzieren möchte.

Philipp Schwörbel, geb. 1971, ist Gründer der Prenzlauer Berg Nachrichten. Er studierte BWL in Saarbrücken und Helsinki und hat in München einen Aufbaustudiengang zum TV-Producer (BAF) abgeschlossen. Bei der Bertelsmann Stiftung war er Leiter des Kernteams Medienwirtschaft, für die deutsche Fernsehproduktion UFA Film & TV Produktion war Philipp Schwörbel Persönlicher Referent des Vorsitzenden der Geschäftsführung. Als Persönlicher Referent von Frau Prof. Dr. Gesine Schwan plante er ihre Kampagne für das Amt der Bundespräsidentin 2009.

Thomas Wiegold ist seit mehr als 30 Jahren als hauptberuflicher Journalist tätig. Nach dem Volontariat bei der Nachrichtenagentur dpa arbeitete er für dpa und anschließend den deutschen Dienst der Associated Press in Dortmund, Hamburg, Bonn und Berlin. Mit dem Regierungsumzug 1999 wechselte er in das Hauptstadtbüro des Focus. Seit Sommer 2010 arbeitet er freiberuflich als Fachjournalist für Verteidigungs- und Sicherheitspolitik und betreibt das Blog „Augen geradeaus!“

Tim Pritlove setzt sich seit gut 30 Jahren mit Computern, Netzwerken und Kommunikation auseinander und widmet sich seit einigen Jahren vollständig der Produktion von Audio-Podcasts im Netz und lebt davon. Unter dem Label "Metaebene Personal Media" produziert er eine Reihe von Talk- und Interviewformate, die zu den beliebtesten im deutschsprachigen Raum gehören.



Prof. Dr. Stephan Weichert ist seit 2008 Professor an der privaten Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg, wo er den Studiengang für Journalistik leitet. Weichert arbeitet seit vielen Jahren als Autor für überregionale Zeitungen, Fachmagazine, Online-Portale und Hörfunk. Er ist zudem Autor und Herausgeber mehrerer Standardwerke über Medien und Journalismus, verantwortlicher Herausgeber des medienkritischen Online-Portals vocer.org sowie geschäftsführender Vorstand des Vereins für Medien- und Journalismuskritik.

Prof. Dr. Frank Lobigs, Dipl.-Volksw., Dipl.-Journ., bekleidet seit 2007 die Professur „Ökonomische Grundlagen des Journalismus“ am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Zuvor war er Oberassistent in der Abteilung Medienökonomie des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (IPMZ) und wiss. Mitarbeiter an der Universität Heidelberg. Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift „MedienWirtschaft“, wo er für medienökonomische und medienpolitische Themen zuständig ist.

Birgit Svensson. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben nicht nur die Welt verändert, sondern auch den Berufsalltag von Birgit Svensson. Nachdem sie zuvor sporadisch als Reporterin im Nahen und Mittleren Osten unterwegs war, zog sie im Oktober 2001 nach Kairo, um näher am Geschehen zu sein. Seit 2003 stand der Irak im Mittelpunkt ihres journalistischen Interesses, denn das Zweistromland besaß eine Schlüsselposition beim Wandel der gesamten Region. Der Ausbruch des arabischen Frühlings trieb sie zurück vom Tigris an den Nil.

Catrin Boldebuck, geb. 1966, ist seit 1998 beim Stern. Dort hat sie das Stern Spezial Campus & Karriere entwickelt, danach war sie Redakteurin im Ressort Politik und Wirtschaft, wo sie sich um die Bereiche Bildung, Arbeitsmarkt und Karriere gekümmert hat. Seit Juli 2013 ist sie Chefin vom Dienst (Inhalt). Vor ihrer Zeit beim Stern hat Catrin Boldebuck als Redakteurin für die Woche und die Brigitte Young Miss gearbeitet. Sie ist Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule und hat in Hamburg und Ohio Geschichte, Politische Wissenschaft und Ethnologie studiert.

Maximilane Rüggeberg, hat ihr Abitur in Kamen bei Dortmund gemacht und dann drei Jahre in Bochum Medienwissenschaft und Philosophie studiert. Nebenbei hat sie verschiedene journalistische Praktika absolviert und sechs Jahre lang frei für die Westfälische Rundschau gearbeitet. Aus Ärger über unverschämte Vertragsangebote für Volontariate verfasste sie einen Blogeintrag zu prekären Arbeitsbedingungen von Volontären. Daraufhin bot ihr der Nordbayerische Kurier in Bayreuth eine Stelle mit fairer Bezahlung an, wo sie jetzt volontiert.

Joachim Braun, geb. 1965, ist seit 2011 Chefredakteur des Nordbayerischen Kuriers in Bayreuth und wurde 2012 im Medium Magazin zum „Journalist des Jahres“ in der Kategorie „Chefredakteure regional“ gewählt. Braun begann seine Karriere 1986 mit einem Volontariat beim Tölzer Kurier, wo er 1997 Lokalchef wurde. Von 2004 bis 2008 war er Mitglied im Projektteam Lokaljournalisten der Bundeszentrale für politische Bildung Bonn. In den Jahren 1995 und 2008 gewann Braun den Deutschen Lokaljournalistenpreis. Unter ankommen.nordbayerischer-kurier.de bloggt Braun.

Michael Konken, geb. 1953, ist auf dem DJV-Verbandstag 2003 in Wiesbaden erstmals zum Vorsitzenden gewählt und 2005, 2007, 2009 und 2011 bestätigt worden. Er lehrt Journalismus und Politik an der Uni Vechta sowie Kommunikation an der Jade Hochschule. Konken arbeitete als freier Journalist für den Deutschlandfunk in Köln, für das Jeversche Wochenblatt sowie für Radio Bremen. Als Pressesprecher war er für die Stadt Wilhelmshaven und die Weltausstellung "Expo am Meer" tätig. Er ist Autor verschiedener Fachbücher aus dem Bereich der Kommunikation.

Sandra Stalinski ist freiberufliche Journalistin und lebt in Berlin. Neben ihrem Studium der Neueren deutschen Literatur, Lateinamerikanistik und Katholischen Theologie in Bamberg und Berlin war sie Stipendiatin des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp). Sie lebte und arbeitete ein Jahr in Sao Paulo/Brasilien. Seit dem Ende ihres Volontariats beim WDR in Köln arbeitet sie als politische Korrespondentin für tagesschau.de und als Fernseh- und Hörfunkautorin für Deutschlandradio, RBB und den WDR. 2010 gewann sie den Pater-Wolfgang-Seibel-Preis.

Marcus Engert ist Mitgründer von detektor.fm und leitet dort heute die Redaktion. Zuvor war er u.a. tätig für dapd, den BBC World Service, DLF/Deutschlandradio und verschiedene ARD-Anstalten. Marcus Engert ist Lehrbeauftragter im Master-Programm „Online Radio“ der MLU Halle-Wittenberg, gab und gibt Seminare und Vorträge an verschiedenen Journalistenschulen und Landesmedienanstalten und berät Radiosender und -macher in Fragen der Web-Strategie. detektor.fm ist mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Radiopreis 2012.

Demian von Osten, geb. 1983 in Bonn, hat in Mannheim und Lyon Politische Wissenschaft und Betriebswirtschaftslehre studiert. Er war Nachrichtenredakteur beim SWR, bevor er für ein trimediales Volontariat zum WDR nach Köln wechselte. Im Anschluss an das Volontariat hat er als Redakteur für das “ARD Morgenmagazin” und die Programmgruppe Europa und Ausland gearbeitet. Seit 2012 ist er als freier Journalist für verschiedene ARD-Sendungen und den ARD-Hörfunk tätig und ist Trainer für journalistische Recherche bei verschiedenen ARD-Anstalten.

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