Der Garten der Gerechten in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem

Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands

In Kooperation mit dem "Kulturwissenschaftlichen Institut Essen" und der "Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand" veranstaltete die Bundeszentrale für politische Bildung / bpb vom 27. bis 29. Januar zum dritten Mal die Konferenz zur Holocaustforschung. Diesmal thematisch im Fokus: "Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands". Auf der Konferenz präsentieren internationale Experten im dbb-Forum Berlin den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse der Helferforschung.

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Matthias Haß am 29.01.2011

"Retter und Helfer – Zivilcourage damals und heute" – Internationale Perspektiven, Transnationale Projekte und Gedenkstättenarbeit

In dem Workshop wurden verschiedene internationale Projekte und die Arbeit in Gedenkstätten zum Thema Zivilcourage vorgestellt. Ingrida Vilkiene von der "International Commission for the Evaluation of the Crimes of the Nazi and Soviet Occupation Regimes in Lithuania" stellte ein litauisch-polnisches Projekt zu "Bystandern" vor.

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Jaana Müller am 29.01.2011

Deutschlandfunk: Helfernester in Randgruppen

Am 29. Januar 2011 veröffentlichte Frank Hessenland einen Beitrag im Deutschlandfunk über die 3. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung.

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Martin Liepach und Yaakov Kabalek (von links) hielten Workshop 4, der das Thema Bildung durch Film behandelte.

Helge Jonas Pösche am 29.01.2011

"Filme haben ihre eigene Sprache"

Beim Workshop “Film in der politisch-historischen Bildungsarbeit”, diskutierten Teilnehmer und Referenten über Einsatzmöglichkeiten von Filmen wie "Schindlers Liste" im Geschichtsunterricht.

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Malina Emmerink am 29.01.2011

Was hat das mit mir zu tun? Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft

Interessieren sich Einwanderer eigentlich für den Nationalsozialismus? In dem interaktiv gestalteten Workshop wurden zwei innovative interkulturelle Projekte vorgestellt, die für Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Hintergründen einen gemeinsamen Erfahrungsraum für das Erleben von Geschichte schaffen.

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Anna Levy im Workshop 6 des Praxisforums: "Zivilcourage lernen"

Helge Jonas Pösche am 29.01.2011

Zuhören kann schnell langweilig werden

Beim Workshop "Auseinandersetzung mit Helfern im Nationalsozialismus in der schulischen politischen Bildung", erhielten Lehrer konkrete Tipps für den Unterricht.

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Jochen Thermann am 29.01.2011

Das Böse und das Heldenhafte

Philip G. Zimbardo, emeritierter Professor der Stanford University, ist durch das Stanford Prison Experiment berühmt geworden. Im Gespräch äußert er sich darüber, wie Systeme normale Menschen zu bösartigem Handeln verführen. In einem neuen Projekt beschäftigt er sich mit dem Gegenmodell – mit Wegen, Menschen durch Vorbilder und Helden des Alltags zu couragiertem Handeln zu animieren.

Philip Zimbardo, Begründer des Stanford-Prison-Experiments, über die Bedingungen des "Bösen" und die Möglichkeit, gesellschaftlichen Widerstand zu stärken. (© 2011 Kooperative Berlin und Bundeszentrale für politische Bildung)

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Jaana Müller am 29.01.2011

Philip G. Zimbardo: Der Luzifer-Effekt

Philip G. Zimbardo über das Gute und das Böse im MenschenPhilip G. Zimbardo über das Gute und das Böse im Menschen Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/

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Raphael Rothenberger am 29.01.2011

Das Böse beginnt bei 15 Volt

Philip G. Zimbardo, emeritierter Professor der Stanford University, Autor zahlreicher Publikationen über die Faktoren, die zur Übertretung der Grenze vom Guten zum Bösen führen, erläuterte in seinem Vortrag den Luzifer-Effekt und wie Menschen zu Helden werden.

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Podium: Hilfe unter restriktiven Bedingungen

Malina Emmerink am 29.01.2011

Mit anderen Augen

Marten Düring, Ethan Hollander, Gerd Hankel und Natan Sznaider präsentierten interdisziplinäre Zugänge zum Thema "Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands" und stellten ihre Thesen zur Diskussion.

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Ethan Hollander

Raphael Rothenberger am 29.01.2011

Faktoren, die über Leben und Tod entschieden

Ethan Hollander sprach in seinem Podiumsvortrag über seine Untersuchung von Deportationsraten in verschiedenen, von Deutschland besetzten Ländern: Kollaboration und Eigenverwaltung erschwerten die Deportationen und führten zu geringeren Opferzahlen.

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