Der Garten der Gerechten in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem

Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands

In Kooperation mit dem "Kulturwissenschaftlichen Institut Essen" und der "Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand" veranstaltete die Bundeszentrale für politische Bildung / bpb vom 27. bis 29. Januar zum dritten Mal die Konferenz zur Holocaustforschung. Diesmal thematisch im Fokus: "Helfer, Retter und Netzwerker des Widerstands". Auf der Konferenz präsentieren internationale Experten im dbb-Forum Berlin den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse der Helferforschung.

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Anna Wandschneider am 29.01.2011

"Bildung schützt vor Dummheit nicht"

Abschließende Gesprächsrunde des Podiums: "Was hat das mit uns zu tun?" Zivilcourage als Lehre aus der Vergangenheit

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Irena Steinfeld

Raphael Rothenberger am 29.01.2011

"Eine Woche später pflanzte Schindler den Baum"

Irena Steinfeld sprach über das Projekt "Die Gerechten unter den Völkern – Righteous Among the Nations" der Gedenkstätte Yad Vashem, dem sie seit 2007 als Direktorin vorsteht.

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Helge Jonas Pösche am 29.01.2011

Gegen Kollektivschuld

Gerd Hankel vom Hamburger Institut für Sozialforschung forscht seit 2002 in Ruanda zur juristischen Aufarbeitung des Genozids von 1994.

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Jochen Thermann am 29.01.2011

Zuschauer des Massenmords

Ingrid Vilkiene untersuchte das Verhalten der litauischen Bevölkerung während der Verbrechen unter deutscher und sowjetischer Besatzung. Sie arbeitet für die "International Commission for the Evaluation of the Crimes of the Nazi and Soviet Occupation in Litzuania" und beschreibt im Interview, warum die Rolle des “unbeteiligten” Zuschauers für viele die einfachste Verhaltensweise darstellte.

Ingrida Vilkiene über die Rolle von Mitläufern in Litauen während der Besatzung des Landes durch das NS-Regime. (© 2011 Kooperative Berlin und Bundeszentrale für politische Bildung)

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Alejandro Baer

Helge Jonas Pösche am 29.01.2011

Zwischen Zaudern und Handeln – die Judenrettung spanischer Diplomaten

Spanische Diplomaten setzten sich für die Rettung jüdischer Landsleute ein, obwohl das für das Franco-Regime unbequem war. In den von Deutschland besetzten Ländern eröffneten sich einige von ihnen Handlungsspielräume.

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Beate Kosmala

Malina Emmerink am 29.01.2011

"Damit begaben sie sich in totale Abhängigkeit von ihren Helfern"

Beate Kosmala sprach über Hilfe für Juden in Europa mit dem Schwerpunkt Polen.

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Jochen Thermann am 29.01.2011

Herausforderungen der Gegenwart

Verbrechen an der Menschlichkeit wurden während des Holocaust nicht zuletzt von Beamten verübt. Marcus Appelbaum arbeitet für das Holocaust Memorial Museum in Washington in der Abteilung "Law, Justice and Society Initiatives". Im Gespräch erläutert er die Relevanz der Erinnerung für Polizisten und Richter in einer demokratischen Gesellschaft.

Marcus Appelbaum will Richter und Polizisten dazu bringen, sich über ihre eigene Rolle in der Gesellschaft bewusst zu werden - und aus dem Missbrauch ihrer Machtposition, der während des Holocaust stattgefunden hat, zu lernen. (© 2011 Kooperative Berlin und Bundeszentrale für politische Bildung)

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Jochen Thermann am 29.01.2011

Genderreflektierter Ansatz

Geschlechterrollen bestimmen den Menschen. Ein Bewusstsein für diese grundlegende Bestimmung soll auch für historisch-politische Zusammenhänge geweckt werden. Angelika Meyer, Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, und Heike Radvan, Mitarbeiterin der Amadeu Antonio Stiftung, skizzieren diesen Ansatz im Interview.

Geschlechterrollen bestimmen den Menschen. Ein Bewusstsein hierfür soll auch in der politischen Bildungsarbeit zum Thema Rassismus geweckt werden. Angelika Meyer und Heike Radvan skizzieren diesen Ansatz im Interview. (© 2011 Kooperative Berlin und Bundeszentrale für politische Bildung)

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Jaana Müller am 28.01.2011

Gewaltfreie Erziehung, das Aushalten sozialer Isolation und eine Hilfebitte

Susanne Beer, Junior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, stellte am 2. Konferenztag in einer Gesprächsrunde empirische Studien vor, die oft dem Alltagsdenken widersprechen und diskutierte Faktoren, die Menschen zu Helfern machen.

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Jochen Thermann am 28.01.2011

Das Wunder der Rettung

Natan Sznaider, Professor für Soziologie am Academic College in Tel Aviv, Israel, erläutert einen Aspekt der Hilfe, der nicht weiter erklärbar ist. Im Rückgriff auf Hanna Arendt spricht er von einer sakralen Dimension, einem Akt, der an die Grenzen des Verständnisses reicht.

Für den Soziologen Natan Sznaider kommt die Holocaust-Forschung an die wahre Problematik der Rettung nicht heran. Denn es gibt da einen Moment des Sakralen und Transzendentalen, der kaum zu erklären ist... (© 2011 Kooperative Berlin und Bundeszentrale für politische Bildung)

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