25 Jahre Mauerfall - Geschichte erinnern, Gegenwart gestalten

23.1.2015

Alle Preisträger

Aus über 250 Vorschlägen hat sich die Jury für 24 Preisträger entschieden. Die Leser der Zeitschrift SUPERillu wählten den 25. Preis.

Alle Preisträger des Wettbewerbs "25 Jahre Mauerfall: Geschichte erinnern – Gegenwart gestalten"Alle Preisträger des Wettbewerbs "25 Jahre Mauerfall: Geschichte erinnern – Gegenwart gestalten" (© bpb, Nikola Kuzmanic/SUPERillu)

Kategorie Person

Karl-Heinz Baum, Aufklärer und Zeitzeuge

Karl-Heinz Baum war von 1977 bis 1990 Korrespondent der westdeutschen Frankfurter Rundschau in der DDR und hat wichtige Impulse für die Pressefreiheit in Ostdeutschland gesetzt. Durch seine Berichte hat er den unterdrückten Oppositionskräften immer wieder eine Stimme gegeben. Er ist bis heute als Aufklärer unterwegs, um vor allem jungen Menschen von den Gegebenheiten in der DDR zu erzählen. Bei Auftritten als Zeitzeuge und in journalistischen Beiträgen erinnert er u.a. an die Wahlfälschung in der DDR, an den Mauerbau und an den Alltag im geteilten Deutschland, den er selbst hautnah erlebte.

Katrin Behr, Gründerin des Vereins "Hilfe für die Opfer von DDR Zwangsadoptionen"

Katrin Behr weiß, wovon sie spricht: Als Kind einer Familie, die sich gegen das DDR-System auflehnte, wurde sie zwangsadoptiert. Ihre linientreue Adoptivfamile hat sie zu einer sozialistischen Persönlichkeit umerzogen, wie sie selber sagt. Katrin Behr hat den Verein OvZ-DDR gegründet, der die Suche nach vermissten Angehörigen unterstützt.
www.zwantsadoptierte-kinder.de und www.personen-suche-ddr.de

Harald Hauswald, Fotograf

Der Fotograf aus Radebeul hält seit über 40 Jahren das deutsche Alltagsleben insbesondere in der DDR und den neuen Bundesländern fest und veröffentlicht seine Reportagen u.a. in GEO, Stern, Merian, ZEITmagazin und vielen anderen Publikationen. Er ist Gründungsmitglied der Fotoagentur Ostkreuz und wirkte bei der Entstehung diverser Bücher mit. Harald Hauswald ist ein Zeitzeuge, dessen Arbeit als Grundlage für das zukünftige Erinnern in Deutschland dienen kann. 1997 erhielt er das Bundesverdienstkreuz und bekam 2006 den "Einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit" verliehen.
http://www.harald-hauswald.de und http://www.ostkreuz.de

Freya Klier, DDR-Bürgerrechtlerin und Autorin

Freya Klier ist seit über 20 Jahren als Autorin, Regisseurin und Vortragende aktiv. Unermüdlich reist sie durch Deutschland und diskutiert vor allem mit jungen Menschen über das Leben unter der SED-Diktatur. Sie saß wegen ihres Engagements in der DDR im Gefängnis und wurde im Februar 1988 gemeinsam mit ihrem damaligen Mann Stephan Krawczyk in die Bundesrepublik abgeschoben.1993 erschien ihr Dokumentarfilm, der an das Leid erinnern soll. Ihr aktueller Film vom Mai 2013 "Wir wollen freie Menschen sein!" handelt vom Volksaufstand des 17. Juni 1953. Sie ist freiberuflich tätig und auf die Unterstützung ihrer Projekte angewiesen.

Kurt Planitz-Wächter, Bürgerrechtler

Kurt Planitz-Wächter hat 2008 eine Bürger-Medieninitiative gegründet, die es Schülerinnen und Schülern, interessierten Erwachsenen und vor allem Rentnerinnen und Rentnern sowie Langzeitarbeitslosen ermöglicht, an medialen und geschichtlichen Projekten zu arbeiten. Beim jüngsten Projekt (Die DDR, der HERBST '89 und die Folgezeit im ehemaligen Kreis Grimmen) entsteht durch ehrenamtliches Engagement eine multimediale Ausstellung von über 60 gesammelten Zeitzeugenberichten in Schrift, Bild und Film. Den großen Teil der finanziellen Aufwendungen tragen die Mitglieder der Bürgerinitiative selbst.

Kategorie Organisation

Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. / Berlin

Das Archiv der DDR-Opposition unter dem Dach der Robert-Havemann-Gesellschaft bewahrt die bedeutendste öffentlich zugängliche Sammlung von Zeugnissen des Protests gegen die SED-Diktatur. In Veranstaltungen, mit Ausstellungen, Publikationen und Online-Projekten trägt das Archiv maßgeblich dazu bei, die Geschichte der Opposition und der Friedlichen Revolution 1989/90 zu vermitteln und stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Als Lernort für Oppositionsgeschichte besuchen Schüler und Studierende das Archiv der DDR-Opposition. Das Archiv finanziert sich ausschließlich aus Projektmitteln.
www.havemann-gesellschaft.de

ost-west-forum Gut Gödelitz e.V. / Mochau, Sachsen

Die Ziele des Vereins sind die Förderung des Zusammenwachsens zwischen Ost- und Westeuropa, die Sensibilisierung für die jeweils andere historische Entwicklung, für die gelebten Biographien. Der Verein richtet sich an Menschen, die Interesse an politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben. Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltungen ist es, nach dem offiziellen Teil den Austausch unter den Teilnehmern in entspannter Atmosphäre fortzuführen,zu vertiefen und so auch die soziale Vernetzung zu fördern. Zu den öffentlichen Veranstaltungen kommen zwischen 150 und 200 Personen, zum großen Teil aus der näheren ländlichen Umgebung und aus Leipzig und Dresden. Finanziert wird der Verein über Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoren.
www.ost-west-forum.de


Kreisau-Initiative e.V. / Berlin

Der Verein wurde 1989 als gesamtdeutsche Bürgerinitiative von Ost- und Westberlinern gegründet, um die Arbeit der internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau zu unterstützen. Die Kreisau-Initiative macht es sich zur Aufgabe, eine Brücke zu schlagen zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen West- und Osteuropa wie auch zwischen Generationen. Dabei ist es dem Verein wichtig, den Einsatz für Demokratie, Menschenrechte und eine aktive Zivilgesellschaft bei den Jugendlichen zu fördern.
www.kreisau.de

Biografieteam Dritte Generation Ostdeutschland / Potsdam

Das Biografieteam arbeitet mit Menschen der dritten Generation Ostdeutschland und zunehmend mit den früheren Generationen sowie der dritten Generation West. Das Team veranstaltet Biografieworkshops, in denen die Teilnehmenden ihre persönlichen Erfahrungen reflektieren. In dem Projekt sollen sie u.a. ihre persönlichen Erfahrungen im Kontext der Geschichte einordnen und verstehen, dass es nicht nur eine ostdeutsche Erfahrung gibt, sondern ihr Blickfeld durch verschiedene Perspektiven auf das Leben in der DDR erweitern.
www.mein-leben-entdecken.de

Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. / Cottbus

Das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. (MRZ) wurde 2007 gegründet. Die meisten der Mitglieder sind ehemalige politische Gefangene der DDR. Ihr Ziel ist "… im Rahmen der Aufarbeitung und der Aufklärung über die Geschichte der beiden ehemaligen DDR-Haftanstalten in Cottbus einen Beitrag zur Versöhnung zu leisten und in Aufarbeitung der Unrechtsgeschichte dieses Ortes Verständnis und Hilfsbereitschaft für Menschen zu wecken, die in anderen Staaten dieser Welt politisch, rassisch oder religiös verfolgt werden" (aus der Satzung). Jugendliche sollen mit kreativen Mitteln und Methoden für die Werte der freiheitlich- und rechtsstaatlichen Gesellschaft sensibilisiert werden. Die Dauerausstellung, die typische Beispiele politischen Unrechts der SED-Diktatur zeigt, thematisiert die Menschenrechte.
www.menschenrechtszentrum-cottbus.de

PRORA-ZENTRUM e.V. / Rügen

Das PRORA-ZENTRUM auf Rügen arbeitet zur NS- und DDR-Geschichte der Anlage Proras. Der Verein bietet regional, überregional und international historisch-politische Bildungsarbeit für schulische und außerschulische Projektpartner, Individualgruppen, Gäste der kooperierenden Jugendherberge Prora und Touristen an. Ausgehend von den baulichen Hinterlassenschaften zeigt es Kontexte, Gesamtzusammenhänge und Verknüpfungen in die Gegenwart auf. Das PRORA-ZENTRUM arbeitet z.Zt. noch in provisorischen Räumlichkeiten, eine Bildungsstätte soll demnächst in Prora entstehen. Das Zentrum hat im Jahr ca. 21.000 BesucherInnen und TeilnehmerInnen bei Ausstellungen, Projekten, geführten Geländerundgängen und anderen thematischen Veranstaltungen.
www.prora-zentrum.de

Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. / Gera

Der Verein wurde im Herbst 1997 mit dem Ziel gegründet, die Aufarbeitung und Dokumentation von politischer Verfolgung und Widerstand unter den zwei deutschen Diktaturen in die öffentliche Diskussion zu bringen. Mit Zeitzeugeninterviews, eigenen Publikationen und Dokumentarfilmen will der Verein die Erinnerung wahren und künftige Generationen für Machtstrukturen, Demokratieverständnis und Zivilcourage sensibilisieren. Der Verein betreut zudem Bürger, die mit den Folgen politischer Repression konfrontiert waren.
www.torhaus-gera.de

Umweltbibliothek e.V. Großhennersdorf / Herrnhut

Die Umweltbibliothek Großhennersdorf, 1986 von der gleichnamigen oppositionellen Bewegung in der DDR gegründet, betreibt heute ein regionales Informations- und Kommunikationszentrum für außerschulische Bildung mit dem Schwerpunkt Ostmitteleuropa. Die Umweltbibliothek ist eine der wenigen authentischen Einrichtungen der DDR-Opposition, die heute noch arbeiten. Die Arbeitsschwerpunkte sind die Aufarbeitung von Zeitgeschichte und regionale Geschichtsforschung durch Ausstellungen, Publikationen, Betreuung von Forschungsarbeiten, Lesungen u.a. Dabei sind die Schüler der Region eine wichtige Zielgruppe.
www.umweltbibliothek.org

DDR-Museum Pforzheim / Pforzheim

Seit 2001 informiert in Pforzheim in Baden-Württemberg das einzige Museum in den westdeutschen Bundesländern über die Geschichte der DDR, das Leben in einer Diktatur und über Repression und Verfolgung. Das Museum ist aus einer Privatsammlung hervorgegangen und wird derzeit ehrenamtlich getragen. Nach dem Tod des Gründers wurde 2012 die gemeinnützige Stiftung "Lernort Demokratie – Das DDR-Museum Pforzheim" gegründet. Am 3. Oktober 2015 soll das Museum als "Lernort Demokratie" neu präsentiert werden. Es ist vorgesehen, den Ort zum Diskussionsforum über Fragen der Demokratie für junge Menschen weiterzuentwickeln.
www.pforzheim-ddr-museum.de

Kategorie Projekt

"Wir kommen wieder. Plauen 89. Eine Stadt demonstriert sich nach Deutschland": Buchprojekt von Udo Scheer, Autor und Publizist

Ziel des Projekts ist es, Plauen als einen der Hauptorte der Revolution 1989 angemessen in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Medien, Historiker, zeitgeschichtlich Interessierte und Schüler sollen einen Überblick erhalten zur Vorgeschichte und Einordnung der Ereignisse aus dem Herbst 1989 bis zu den ersten freien Wahlen in der DDR am 18. März 1990. Dargestellt werden besonders die Situation in der grenznahen Stadt, die Verbundenheit mit der westdeutschen Stadt Hof, die Graswurzelopposition sowie die Bedeutung der Ausreisezüge, die Plauen auf dem Weg in den Westen passieren mussten.

Pragkontakt: "1989 - Die Samtene Revolution" - historisch-politische Bildungs- und Begegnungsreisen nach Prag von der Brücke/ Most-Stiftung

Pragkontakt organisiert historisch-politische Bildungs- und Begegnungsreisen nach Prag. Das Projekt der Brücke/Most-Stiftung existiert seit 2007 und begleitete bereits über 16.000 Teilnehmende. Sie lernen u.a. durch Begegnungen, Sprachanimationen, Zeitzeugengespräche, Gedenkstättenfahrten sowie interaktive Stadtführungen die Geschichte, Politik und Kultur der Tschechischen Republik näher kennen.
www.pragkontakt.eu

Bürokratopoly, herausgegeben vom DDR Museum Berlin

Vom einfachen Arbeiter zum Generalsekretär: Diesen Aufstieg zu schaffen, ist das Ziel von "Bürokratapoly", das bereits 1983 in der DDR entwickelt und in Widerstandskreisen verbreitet wurde. Das DDR-Museum hat es nun aufgearbeitet und als alternatives Lernangebot für Schulen herausgegeben. Die DDR soll damit auch all jenen verständlich vermittelt werden, die sie selbst nicht erlebt haben und somit einen Generationendialog herstellen.
www.buerokratopoly.de

"Bye, bye DDR": Online-Projekt auf einestages (Spiegel-Online) von Peter Wensierski

"Bye, bye DDR" soll in innovativer Form Interesse an geschichtlichen Ereignissen und Menschen wecken, die zur friedlichen Revolution in der DDR 1989 beigetragen haben. Thematisch zusammenhängend werden verschiedene Medien eingesetzt wie Videos, Fotos, Tonbandaufzeichnungen, Originaldokumente (teils unveröffentlicht aus Privatarchiven), interaktive Grafiken u.a.m. Das Projekt richtet sich besonders an junge Leute, die diese Zeit nicht erlebt haben und auf der Suche nach interessanten und informativen Stoffen wie auch an Kontakt zu den dazugehörigen Personen sind.
www.spiegel.de/einestages/thema/bye_bye_ddr_geschichten_zum_mauerfall

Tod an der Mauer – ein ortsbasierter History-Krimi als Smartphone-App von Sprylab und dem DGB Bildungswerk, Forum Politische Bildung

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsproduktion der Agentur Sprylab in Berlin und dem DGB Bildungswerk, Forum Politische Bildung. Die App für Smartphones soll eine Auseinandersetzung mit vergessenen Orten der Demokratie bieten. Dort wo keine Mahnmale stehen, sollen die fast vergessenen Geschichten erzählt werden, an denen Demokratie gewachsen ist. Die App macht komplizierte Rahmenbedingungen dieser Zeit erfahrbar und ermöglicht dabei eine politische Einordnung jenseits von Stereotypen. "Tod an der Mauer" ist ein ortsbasierter Historykrimi, der die tragischen Umstände des Todesfalls des ostdeutschen Grenzpolizisten Reinhold Huhn an der Berliner Mauer 1963 nacherzählt und dabei auf historischem Material fußt. Mittels Augmented Reality verschmilzt das Smartphone mit der Umwelt. So werden zusätzliche Bilder in das Kamerabild des Handys eingeblendet, die dann in die analoge Welt integriert zu sein scheinen.
http://sprylab.com/de/projekte/interaktives-edutainment-die-app-tod-der-mauer

"Mauerfall von Grand méchant loup Böser Wolf e.V. ">Mauerfall von Grand méchant loup Böser Wolf e.V.

Das dreisprachige Projekt Grand "méchant loup - Böser Wolf" betreut Kinder- und Jugendreporter und bietet mit ,,Mauerfall" die Möglichkeit, über diverse Berichte, Interviews, Fotoreportagen, Quiz und Filme der jungen Reporter ein Bild der Zeit und ihrer Hintergründe zu erschaffen. Ein wichtiger Punkt bei der Gestaltung der Online-Präsentation war es, dass die Kinder und Jugendlichen die Inhalte nicht nur passiv rezipieren, sondern für sie sich auch aktiv beteiligen können. Das wurde u.a. über eine interaktive Online-Mauer gewährleistet, auf der Kinder und Jugendliche eigene Graffitis entwerfen und auf das historische Jubiläum in ihrer eigenen Sprache und Form reagieren können. Die Graffiti-Mauer, die anfangs nur als Medium der Motivation gedacht war, entwickelte sich zum Selbstläufer und Zugpferd des Projekts.
www.boeser-wolf.schule.de/mauer-berlin-mur/index.html

"Beyond the Curtain - 25 Years of Open Borders als Reportageprojekt verschiedener Lokalredaktionen des partizipativen und multilingualen Onlinemagazins Cafébabel

Seit 2001 berichtet Cafébabel über Europa - alle Beiträge sind von jungen Leuten für junge Leute gemacht. Für das Projekt ,,Beyond the Curtain" haben sich 35 ehrenamtliche Journalisten der Cafébabel-Teams in Berlin, Bratislava, Budapest, Krakau, Warschau und Wien zusammengeschlossen. ,,Beyond the Curtain" ist ein crossmediales Reportageprojekt, das Klischees, Ignoranz und Angst bekämpfen sowie Völkerverständigung und Meinungsbildung fördern soll.
www.cafebabel.de/beyond-the-curtain

Veranstaltung mit Erzählcafés: 25 Jahre Mauerfall - 25 Jahre geteilte Geschichte, Migrantinnen und Migranten aus OST und WEST erinnern sich, vom Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.

Die Sicht von Migrantinnen und Migranten auf den Mauerfall und die folgenden Entwicklungen sind in der Öffentlichkeit kaum präsent. Seit 2009 arbeitet ein Projektverbund aus wechselnden Organisationen länderübergreifend zu diesem Thema. In unterschiedlichen Veranstaltungsformaten wird aufgearbeitet, welche Bedeutung die Teilhabe an der sonst meist deutsch-deutschen kollektiven Erinnerung für das Zugehörigkeitsgefühl von zugewanderten Menschen hat. Dabei werden Erinnerungen gesammelt, veröffentlicht und in Bezug zu aktuellen Themen wie Rassismus, Flucht, gesellschaftliche Minderheiten gesetzt.
www.vnb.de

Herbstsalon2014Leipzig: Film- und Veranstaltungsprogramm in Leipzig von der Stiftung Friedliche Revolution

Der "Herbstsalon 2014 Leipzig" präsentierte sich vom 4.9. bis 12.10.2014 im Stadtzentrum von Leipzig. Mit einem temporären Veranstaltungsbau wurde eine innerstädtische Brache wiederbelebt und zum Ort der Erinnerung und Auseinandersetzung mit der Friedlichen Revolution des Herbstes 1989 in der DDR. Die Stiftung Friedliche Revolution will mit diesem Medienprojekt nicht nur an den Herbst 1989 in der DDR erinnern, sondern Menschen ermutigen, die Werte und den Geist der Bewegung in der Gegenwart unter gänzlich veränderten politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen zur Grundlage ihres Denkens und Handelns zu machen.
http://stiftung-fr.de/Herbstsalon-2014-Leipzig.178.0.html

"Alles verändert sich, wenn wir es verändern - Die Offene Arbeit Erfurt im Wandel der Zeiten (1979 - 2014)": Buchprojekt der Offenen Arbeit Erfurt

Die Offene Arbeit Erfurt ist eine Basisgemeinde, die sich seit 1979 für eine solidarische und partizipatorische Gesellschaft einsetzt. Das Buchprojekt ist in den vergangenen zwei Jahren entstanden. Am Anfang stand eine Zukunftswerkstatt, bei der Menschen aus dem Umfeld der Offenen Arbeit die relevanten Themen und Inhalte zusammengetragen haben. Konzeptionell sollte das Buch verschiedenen emanzipatorische Perspektiven auf den Umbruch von 1989 und die Rolle der Offenen Arbeit darin sichtbar machen. Dafür wurde eine heterogene Redaktionsgruppe gebildet und verschiedene AutorInnen und InterviewpartnerInnen angesprochen.
http://offenearbeiterfurt.arranca.de

Publikumspreis, gewählt von der Lesern der SUPERillu

Matthias Taatz, Pfarrer aus Mühlberg, Brandenburg

Matthias Taatz setzt sich dafür ein, dass aus dem einstigen sowjetischen Speziallager Mühlberg, in dem in den 40er Jahren viele SED-Gegner umkamen, eine Gedenkstätte wird. Taatz und seine Mitstreiter, darunter auch einige ehemalige Häftlinge des Speziallagers, bauten nach dem Mauerfall am Ort des Speziallagers ehrenamtlich eine Gedenkstätte auf. Dort wird würdig an die Tausende Tote erinnert und in die komplizierte Geschichte des Lagers, die eng mit der gewaltsamen Machtergreifung der SED nach dem Krieg verknüpft ist, differenziert erzählt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Initiativgruppe_Lager_Mühlberg


Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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bpb:magazin 2/2017
bpb:magazin

bpb:magazin 2/2017

"Stadt, Land, Fluss" sind Kategorien, die zentrale politische Themen aufgreifen. Die Reise über Städte, Land und Flüsse in diesem zwölften bpb:magazin führt, wie gewohnt, durch das breit gefächerte Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung.

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