Veranstaltungen: Dokumentation

Checkpoint bpb – die Montagsgespräche: Arbeit 4.0 - Wie die Algorithmen Leben und Arbeit verändern Teil II

21.2.2017
Roboterhund "Aibo" am 2. Oktober 2007 in der Ausstellung "Die Roboter kommen" im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main. Die Ausstellung zeigt vom 3. Oktober 2007 bis zum 10. Februar 2008 die Geschichte der Roboter zwischen Kunst und Technik.Roboterhund "Aibo" in der Ausstellung "Die Roboter kommen" im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main. (© AP)
Wie leben und arbeiten wir morgen? Digitalisierung, Automatisierung, Crowdworking - Stichworte aus der Arbeit der Zukunft, die Chancen und Herausforderungen für unsere Gesellschaft darstellen. Um unsere Arbeit dreht sich ein Großteil unseres Lebens. Sie bedeutet Existenzsicherung, Statussymbol, Lebensinhalt, Selbstverwirklichung oder soziale Integration. In der Arbeitswelt findet jedoch eine Revolution statt: Digitalisierung und neue technologische Entwicklungen nehmen uns immer mehr Arbeit ab. Viele Arbeitsschritte werden durch Technik erleichtert, und es ergeben sich innovative Möglichkeiten. Aber viele bisher bewährte Modelle sind dafür plötzlich überholt. Eine enorme Veränderung von Berufsbildern und Bedarf an menschlicher Arbeitskraft sind die Folgen und damit auch einhergehende, veränderte Anforderungen an Arbeitnehmer. Es entwickeln sich neue Strukturen in der Zusammenarbeit, die sozialen Beziehungen verändern sich und lassen neue Formen des kollaborativen und kreativen Miteinanders entstehen. Kann eine Balance zwischen voranschreitender Digitalisierung und der individuellen und sozialen Arbeitskraft gehalten werden? Essen wir Mahlzeiten künftig aus 3-D-Druckern? Wie wirken sich die Folgen der Arbeitswelt 4.0 auf Politik, Gesellschaft, Menschen und unsere Grundwerte aus?

Wie sieht unsere Zukunft 4.0. also aus? Dazu lud Lothar G. Kopp dieses Mal auch einen Gast aus der Zukunft in die Bundeszentrale für politische Bildung ein: Yolandi Workerbot. Über Chancen und Risiken der Zukunft 4.0. informierten und diskutierten wir in einem Checkpoint-Gespräch. Zu Beginn des Abends wurde Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, von Cornelius Adebahr zu seinen Einschätzungen interviewt. Neugierig waren wir anschließend auf den technischen Stargast des Abends: Yolandi Workerbot. Die "Roboterdame" hielt einen Kurzvortrag, indem sie sich und ihre Möglichkeiten präsentierte.

Auf dem Podium diskutierten wir dann mit Moderator und Gastgeber i.A. der bpb: Dr. Cornelius Adebahr, Politikberater

Das Publikum in die Diskussion einzubinden ist selbstverständlich stets Teil unseres zukunftsverbundenen Checkpoints - dieses Mal auch mit Hilfe von Algorithmen in Form eines Live Voting Systems! Daher sollten alle ihr Smartphone mitbringen.

Der Abend, im Auftrag der bpb prima organisiert von der Agentur labconcepts, klang wie immer nach 21:00 Uhr mit einem Empfang bei Finger Food und Drinks aus.



Der Audiomitschnitt zum Mithören
(© Bundeszentrale für politische Bildung und labconcepts Bonn/Berlin)

Videos
(© Copyright Lothar Kopp, Bundeszentrale für politische Bildung)

(© Copyright Lothar Kopp, Bundeszentrale für politische Bildung)

(© Copyright Lothar Kopp, Bundeszentrale für politische Bildung)

(© Copyright Lothar Kopp, Bundeszentrale für politische Bildung)

(© Copyright Lothar Kopp, Bundeszentrale für politische Bildung)



Termin


06.02.2017, von 19:00 bis 21:00, anschließend Empfang

Ort


Bundeszentrale für politische Bildung
Dienstsitz Berlin
Friedrichstraße 50 / Checkpoint Charlie
10117 Berlin
4. Stock, Veranstaltungssaal

Für


Politisch und technologisch interessierte Menschen

Veranstalter


Bundeszentrale für politische Bildung

Organisation


Agentur labconcepts GmbH, Bonn/Berlin www.labconcepts.de

Wir waren leider schon 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn ausgebucht. Anmeldungen sollten daher immer frühzeitig getätigt werden.

Kontakt


Bundeszentrale für politische Bildung
Dipl.-Päd. Lothar G. Kopp
kopp@bpb.de



 

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