Fachtagung "Grenzenloser Salafismus - Grenzenlose Prävention?"

3.1.2018

Europäische Union

Maarten van de Donk, Radicalisation Awareness Network, Amsterdam


Maarten van de Donk stellte das europäische "Radicalisation Awareness Network" (RAN) vor. Dieses besteht aus zehn Arbeitsgruppen, deren Erfahrungen regelmäßig in mehrsprachige Publikationen münden. Zusammengearbeitet wird, vor allem mit etablierten Trägern in ganz Europa. Die Zielgruppe des RAN bilden alle Praktikerinnen und Praktiker der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit.Dazu gehören unter anderem auch Angehörige von Menschen, die eine Radikalisierung erfahren haben, oder Radikalisierte selber, wie etwa Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Syrien. Das RAN bietet europaweit Beratungen dazu an, wie Präventions- und Deradiaklisierungsprogramme vor Ort aufgebaut und umgesetzt werden können.Van de Donk stellte aber klar, dass jedes Land eigene Qualitäten in der Prävention habe und sich RAN daher eher als Netzwerk und Dienstleister für Informationen aus der Praxis und Empfehlungen an die Politik verstehen lasse, statt als konkrete Beratungsstelle.


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"Sie haben keinen Plan B"

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Warum radikalisieren sich junge Menschen? Was macht islamistische Ideologien so attraktiv? Was kann man ihnen entgegensetzen? Vertreter/-innen aus der Präventionspraxis, der Wissenschaft und den Sicherheitsbehörden leuchten in diesem Buch Möglichkeiten und Grenzen der Radikalisierungsprävention aus.Weiter...

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