Veranstaltungen: Dokumentation

23.2.2018

Checkpoint bpb - die Montagsgespräche: Smarter ohne Smartphone?

Wie verändert die zunehmende Digitalisierung des Alltags unsere Gesellschaft, uns persönlich und welche Auswirkung hat sie auf unsere Gesundheit?

Wie verändert die zunehmende Digitalisierung des Alltags unsere Gesellschaft, uns persönlich und welche Auswirkung hat sie auf unsere Gesundheit?

Kleinkinder mit einem SmatphoneKleinkinder mit einem Smatphone (© picture-alliance, PhotoAlto)

Vor Kurzem haben sich besorgte Eltern in einem offenen Brief an Apple gewendet: sie forderten den Konzern dazu auf, sein Smartphone derart umzurüsten, dass Eltern die iPhone-Nutzung ihrer Kinder stärker kontrollieren könnten. Auch solle Apple mehr Mittel in Studien investieren, die sich mit dem Suchtpotenzial und anderen Nebenwirkungen der Smartphone-Nutzung beschäftigten. Die Besorgnis dieser Eltern kommt nicht von ungefähr und spiegelt wider, welche Auswirkungen des digitalen Überkonsums die Eltern auf ihre Kinder befürchten. Gleichzeitig müssen sie den Spagat zwischen Überkonsum und dem Abgehängtsein ihrer Kinder in digitalen Fähigkeiten bewältigen.

In Deutschland sind nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung immer mehr Jugendliche onlinesüchtig. Die Zahl hat sich binnen vier Jahren nahezu verdoppelt. Fast 300.000 Jugendliche und junge Erwachsene sind demnach abhängig von der Internetnutzung.

Aber das Suchtpotenzial ist bekanntlich nicht nur für Kinder und Jugendliche allgegenwärtig. Das Phänomen ist in allen Altersschichten verbreitet und die gesamte Gesellschaft verändert sich durch die neue digitale Dauerverfügbarkeit. Stress und sozialer Druck sind nur einige der Auswirkungen dieser Entwicklung.

Was macht das Smartphone mit unserem Gehirn wie verändert es unser soziales Verhalten? Welche Rolle spielen digitale Medien in der Lebenswelt von Jugendlichen und Kindern? Wie verändert die Nutzung unsere Gesellschaft, unser Wesen, welche Kontrolle hat das Smartphone über unser Leben?

Diese und andere Fragen diskutierten wir am 12. Februar 2018 mit Expert/-innen und unseren Gästen, um herauszufinden was die zunehmende Digitalisierung unseres Lebens durch Smartphones und soziale Medien überhaupt bedeutet.

Untereinander und mit dem Publikum diskutierten:
  • Dr. Claudia Lampert, Senior Postdoc Mediensozialisation & Gesundheitskommunikation am Hans Bredow Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg
  • Franca Parianen-Lesemann, Neurowissenschaftlerin am Helmholtz Institut der Utrecht University
Audiomitschnitt der Veranstaltung:
Wie verändert die zunehmende Digitalisierung des Alltags unsere Gesellschaft, uns persönlich und welche Auswirkung hat sie auf unsere Gesundheit? Hier der Audio Mitschnitt einer Veranstaltung aus der Reihe "Checkpoint bpb - die Montagsgespräche" aus Februar 2018. (© 2018 Bundeszentrale für politische Bildung)

Bildergalerie:


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