Kurz vor Beginn der Fachtagung

"Auf die Straße! – Politischer Protest in Deutschland"

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären, was sie unter Protest verstehen. (© bpb)

In Deutschland wird protestiert. Gegen Stuttgart 21, gegen G20 oder gegen die Unterbringung von Geflüchteten. Für den Erhalt des Hambacher Forst, bezahlbaren Wohnraum oder Ortsumgehungen.

Sechs Beispiele … unzählige weitere könnten genannt werden. Viele gesellschaftliche Themen und Entwicklungen reizen Bürgerinnen und Bürger, gegen oder für etwas zu protestieren. In Deutschland hat Protest eine lange Geschichte – in Ost wie West. Er drückt sich in Transparenten, Sprechchören und Unterschriftenlistenaus, wird mit Liedern formuliert und über Logos, Shirts und Buttons popularisiert. Oft findet Protest auf der Straße statt – in Großstädten, aber auch im kleinsten Dorf. Das Netz und insbesondere die Sozialen Medien schließlich haben viele Formen des Protestes erweitert. Protest ermöglicht so eine direkte politische Beteiligung, jenseits von Wahlen und anderen klassischen Formen politischer Mitbestimmung.

Ist Protest also "das Salz" der Demokratie? Oder, wie Kritikerinnen und Kritiker bemängeln, erschweren Proteste politisch gestalterisches Handeln jener, die dafür gewählt wurden? Zunächst jedoch gilt es, grundsätzlichere Fragen zu stellen: Was genau ist Protest eigentlich? Wie funktioniert er? Regen nur bestimmte Themen auf, andere aber nicht? Wer ist direkt und indirekt beteiligt? Wen adressiert er? Und warum eskaliert er von Zeit zu Zeit?

Diesen Fragen stellte sich am 17. und 18. Juni das Publikum der Fachtagung "'Auf die Straße!' Politischer Protest in Deutschland", die im Radisson Blu am Hamburger Dammtor stattfand.

bpb-Präsident Thomas Krüger bei der Begrüßungsrede

Tagungsbericht der Tagung "Auf die Straße! – Politischer Protest in Deutschland"

Die Fachtagung wurde in einem Tagungsbericht zusammengefasst. Diesen finden Sie hier.

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Graphic Recording

Graphic Recording der einführenden Vorträge

Die Vorträge "Protest! Eine Einführung" von Prof. Dr. Dieter Rucht und "Die Ästhetik des Protestes" von Dr. Dorna Safaian wurden per Graphic Recording illustriert.

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Bildergalerie: Impressionen von der Fachtagung

Videos

Interview mit Prof. Dr. Sabrina Zajak, Institut für soziale Bewegungen, Bochum und Nina-Kathrin Wienkoop, Leiterin des Projekts "Engagement und Zugehörigkeit“ in der Abteilung Konflikt und Konsens am DeZIM-Institut

Interviews mit den Vortragenden

Hier finden Sie Videointerviews mit den Referent/-innen der Fachtagung in Hamburg.

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Auf die Straße - politischer Protest in Deutschland. Vorträge

Videos der Vorträge

Hier finden die Sie Mitschnitte der Vorträge zu unterschiedlichen Aspekten des Themas "Protest".

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Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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