Veranstaltungen: Dokumentation
17.5.2011

Jugenddemokratiepreis 2011

3. Jugenddemokratiepreis geht an das Projekt "Bildung² – Junge Flüchtlinge lernen für ihre Zukunft"

Der Jugenddemokratiepreis wird in diesem Jahr zum dritten Mal von der Bundeszentrale für politische Bildung verliehen. Der Preis geht an das Projekt "Bildung² – Junge Flüchtlinge lernen für ihre Zukunft". Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Dein Einsatz. Dein Engagement. Dein Respekt

Der Jugenddemokratiepreis wird in diesem Jahr zum dritten Mal von der Bundeszentrale für politische Bildung verliehen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Der Jugenddemokratiepreis würdigt das Engagement von jungen Menschen, die sich in herausragender Weise für mehr Demokratie oder aktive Partizipation junger Bürger in Europa einsetzen. Die Jugendjury besteht aus jungen Menschen zwischen 16 und 28 Jahren, die sich politisch engagieren und ehrenamtlich aktiv sind.

Der Jugenddemokratiepreis wird in Kooperation mit dem Internationalen Demokratiepreis Bonn (www.demokratiepreis-bonn.de) verliehen.

In diesem Jahr geht der Preis an das Projekt "Bildung² – Junge Flüchtlinge lernen für ihre Zukunft", das jungen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen Zugang zum Bildungssystem und eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ermöglicht. Des weiteren setzen sie sich für (Kinder-)Rechte für Flüchtlinge ein.

Preisträger des 3. Jugenddemokratiepreis 2011:
Bildung² – Junge Flüchtlinge lernen für ihre Zukunft

"Anstatt lediglich über die Jugendlichen, Integrationsprobleme und "Parallelgesellschaften" zu diskutieren, geben wir den Jugendlichen die Sprache und Stärke, ihre Rechte wahrzunehmen und gleichberechtigt mitzuwirken: Bildung² verbessert die Partizipationsmöglichkeiten jugendlicher Flüchtlinge durch Bildungsangebote und erhöht damit nicht nur ihre Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss und Berufseinstieg, sondern legt auch die Basis zur demokratischen Teilhabe, deren Grundlage das Verständnis der Sprache und der eigenen Möglichkeiten und Rechte ist. Eine funktionierende Demokratie braucht engagierte, interessierte und informierte Bürger – dazu leistet unser Projekt durch Wissensvermittlung und Interessenförderung seinen Beitrag."

Würdigungen und Preisgelder durch Quiz

Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr für den Preis 151 Projekte. Neben dem Projekt "Bildung²", das mit dem Jugenddemokratiepreis 2011 ausgezeichnet wird, hat die Jury drei weitere Projekte ausgewählt, die gewürdigt werden sollen.

Für diese Projekte erspielten drei Teams aus Prominenten, politischen Bildern, Politikern un Jugendlichen im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung 2011 in dem Quiz "Ahnungslos essen?" mit Joko und Klaas am 05. Mai in Berlin Preisgelder. Das Projekt "Executer English Secondary Students' Association (ESSA)" aus Devon erhielt 500 Euro, für das Projekt "queerblick" gab es 300 Euro und das dritte Team verließ das Quiz mit 200 Euro für sein Projekt "Indianerarbeit" (mehr zu den Aktionstagen und zum Quiz unter www.bpb.de/aktionstage).

queerblick – Medienarbeit von und für queere Jugendliche
"queerblick" ist das erste Magazin von schwulen, lesbischen, bisexuellen und transidenten Jugendlichen für eben solche. Über das Medium Fernsehen können die Jugendlichen ihrer eigenen Lebenssituation Ausdruck verleihen und damit andere aufklären und sensibilisieren." Falk Steinborn, 24, Gründer des Projekts

Homepage: www.queerblick.tv
Kontakt: info@queerblick.tv

Indianderarbeit – Arbeit mit Kindern von Strafgefangen
Die Indianerarbeit des Gemeindejugendwerk Sachsen ist eine Arbeit für Kinder von Strafgefangenen.Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Familien von Strafgefangenen zu stärken und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

Es ist eine generationsübergreifende, sozialdiakonische Projektarbeit, in der Ehrenamtliche aller Schichten und Altersgruppen unserer Gesellschaft miteinander arbeiten und zu Freunden werden. Ester Nicko, Betreuerin des Projekts

Homepage: www.gjw-sachsen.de/abteilungen/indianer
Kontakt: Frau Ester Nicko, info@GJW-Sachsen.de

"Real Talk" – ESSA
Die "English Secondary Students' Association" (ESSA) hat ein Programm entwickelt, das von entsprechend ausgebildeten Jugendlichen durchgeführt wird und das Jugendlichen mit Kommunikationsproblemen hilft, die nötigen Kenntnisse zu erlernen und das nötige Selbstvertrauen zu entwickeln, damit sie dazu in der Lage sind, am demokratischen Prozess teilzunehmen.

Nach Teilnahme an dem Programm entschlossen sich die Jugendlichen dazu, verschiedene Themen zu bearbeiten, darunter: Waffendelikte, Probleme mit den Schulgebäuden, der Mangel an Kursen für gehörlose Schüler und den Bedarf, die Berufsfähigkeit für Jugendliche mit Behinderung zu verbessern. Anna Leatherdale, Betreuerin des Projekts

Homepage: www.studentvoice.co.uk
Kontakt: support@studentvoice.co.uk

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Svetlana Alenitskaya
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-509
Fax +49 (0)228 99515-293
svetlana.alenitskaya@bpb.bund.de


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