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Veranstaltungen: Dokumentation

27.1.2011

Bensberger Gespräche 2011

Die sicherheitspolitische Verantwortung Deutschlands

Thema der Bensberger Gespräche 2011 war "Die sicherheitspolitische Verantwortung Deutschlands". Ausgehend von der Frage, was unter "Sicherheit" zu verstehen ist, wurde unter anderem die Frage nach der Neuausrichtung der NATO, der Einbindung Russlands oder der Gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ebenso diskutiert, wie die nach der Verantwortung der Medien im Sicherheitsdialog.

Der Weg, den Deutschland nach seiner Wiedervereinigung 1990 außenpolitisch einschlagen würde, war nicht vorgezeichnet. Während die USA eher das Hineinwachsen Deutschlands in die Rolle einer zentralen Macht in Europa als "partners in leadership" erwarteten, wurde im Land selber außenpolitisch sehr zurückhaltend agiert. Die Bundeswehr, die durch den Zuwachs aus der NVA auf 750.000 Mann gewachsen war, wurde in wenigen Jahren drastisch auf 250.000 reduziert. Eine weitere Verringerung der Streitkräfte steht unmittelbar bevor. Der Bürgerkrieg in Jugoslawien 1991 oder das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1994, nach dem Deutschland sich mit ihren Streitkräften an allen Sanktionsmaßnahmen im Rahmen der UNO oder anderer "kollektiver Sicherheitssysteme" beteiligen darf, haben die Situation und die Anforderungen inzwischen nachhaltig verändert. Mit dem 11. September 2001 veränderte sich die Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands noch einmal grundlegend. Die Bensberger Gespräche 2011 beschäftigten sich unter anderem mit den Fragen, wie ein künftiges Sicherheitskonzept für Deutschland aussehen müsste, welche Rolle es in internationalen Bündnissen, aber auch in Europa spielen will und wieviel Sicherheit wir uns leisten können, welche Rolle es strategisch künftig einnehmen will.

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