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Veranstaltungen: Dokumentation

13.12.2010

Amerika im 21. Jahrhundert - die Rolle der USA auf neuer Weltbühne des neuen Millenniums

Thema: Ein Jahr Afghanistan - Gast: Sebastian Junger

Unser erster Gast, der US-Journalist, Autor und Dokumentarfilmer Sebastian Junger, ging der Frage nach, warum die USA sich in Afghanistan so vehement engagieren. Die Lebensanschauungen der dort eingesetzten Soldaten gaben Aufschluss über den Zustand der Vereinigten Staaten von Amerika.

Während des 20. Jahrhunderts bildeten die Vereinigten Staaten den wohl modernsten und freiheitlichsten Staat der Erde. Der ikonische Umriss von New Yorks Wolkenkratzern symbolisierte jene spezifisch amerikanische Symbiose aus Freiheit und Effizienz, an deren Kraft selbst Amerikas beharrlichste Kritiker kaum zweifelten.

Doch am Beginn des neuen Millenniums wurden die Zwillingstürme des World Trade Centers zerstört. Tausende Menschen vieler Nationalitäten und Religionen starben in ihren Trümmern. Eine neue Weltbühne ordnet sich seitdem und stellt neue Fragen. Stoßen Freiheit und Moderne an ihre Grenzen? Kann sich die westliche Welt gegen unfreiheitliche und nichtstaatliche Akteure behaupten? Sind die über 200 Jahre alten amerikanischen Institutionen, die einst eine liberale Ordnung schufen, den aktuellen Herausforderungen gewachsen?

Diesen und anderen Fragen ging Sebastian Junger nach, der in den Lebensanschauungen der in Afghanistan eingesetzten US-Soldaten und Soldatinnen nach Rückschlüssen sucht, die Aufschluss geben über den gegenwärtigen Zustand der USA.

Termin

05.01.2011, von 20:00 bis 22:30

Ort

Meistersaal am Potsdamer Platz
Köthener Str. 38
U- und S-Bahn Potsdamer Platz

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung.
Organisation i. A. der bpb und Moderation: Anjana Shrivastava.
www.neueweltbuehne.de/


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