Ein ehemaliger polnischer Gefangener des Konzentrationslagers Dachau bezichtigt nach der Befreiung durch amerikanische Truppen am 30. April 1945 einen Bewacher der Misshandlung von Häftlingen.

23.1.2015

1. Tag

Am ersten Tag drehten sich Vorträge und Diskussionen um drei Themenblöcke: Zunächst gesellschaftliche (Zwangs-)Mobilität in Europa nach dem zweiten Weltkrieg. Es folgte eine Vorstellung ausgewählter Praxisprojekte, bevor der erste Tag mit einem Blick auf die Täter und soziale Netzwerke in der Nachkriegszeit abgeschlossen wurde.

10.00 Uhr
Registrierung mit Begrüßungskaffee und Projektausstellung

Aus den Einsendungen zum Projektwettbewerb wurden aktuelle Projekte und Vermittlungsmethoden aus der Gedenkstättenpädagogik, der Schule sowie der außerschulischen und interkulturellen Bildung in einer (Poster-)Ausstellung vorgestellt.

11.30 Uhr
Begrüßung

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

12.00 Uhr
Eröffnungsvortrag

Zwischenzeit – Über jüdische und andere Konstellationen
Dan Diner, The Hebrew University of Jerusalem, Department of History

12.45 Uhr
Imbiss

14.00 Uhr
Einführung

Harald Welzer, Europa-Universität Flensburg & Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin
14.30 Uhr
Vorträge und Diskussion

Displaced Persons - Flüchtlinge - Zwangsmigranten

Diplaced Persons im besetzten Deutschland: Kollektive Identität und unterschiedliche Erfahrungen der Überlebenden
Atina Grossmann, The Cooper Union, New York
PDF-Icon Vortrag Atina Grossmann

Die Opfer im Land der Mörder: Zugänge zu einer paradoxen Zwischenexistenz
Michael Brenner, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Zwangsmigranten in Europa 1945-1949
Stephan Troebst, Universität Leipzig
PDF-Icon Power Point Vortrag Stephan Troebst
PDF-Icon Vortrag Stephan Troebst

Diskussion

Moderation: Susanne Beer, Centre Marc Bloch, Berlin
16.30 Uhr
Projektwettbewerb

Präsentation ausgewählter Praxisprojekte

Vorstellung aktueller Projekte und Vermittlungsmethoden aus der Gedenkstättenpädagogik, der Schule sowie der außerschulischen und interkulturellen Bildung, die sich den Themen der Konferenz in der pädagogischen Praxis nähern.

Moderation: Susanne Beer, Centre Marc Bloch, Berlin

17.00 Uhr
Kaffeepause
17.30 Uhr
Vorträge und Diskussion

Täterbilder und Netzwerke

Von Nürnberg nach Washington – Ansichten zur strafrechtlichen Verfolgung von NS-Tätern durch die Justizbehörden der USA
Andrej Angrick, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur

Jäger und Mengele. Zwei NS-Direkttäter im Nachkriegsdeutschland 1945-1949
Wolfram Wette, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
PDF-Icon Vortrag Wolfram Wette

Hitlers Helferinnen: Deutsche Frauen als Zeuginnen, Komplizinnen und Täterinnen im Holocaust
Wendy Lower, Claremont McKenna College, Kalifornien

Diskussion

Moderation: Michaela Christ, Europa-Universität Flensburg

19.30 Uhr
Ende


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