Ein ehemaliger polnischer Gefangener des Konzentrationslagers Dachau bezichtigt nach der Befreiung durch amerikanische Truppen am 30. April 1945 einen Bewacher der Misshandlung von Häftlingen.

23.1.2015

Laurent Quint

Im Anschluss an sein Studium der Audiovisuellen Medien studiert Laurent Quint derzeit den Master Religion und Kultur an der Humboldt Universität zu Berlin. Seine Studienschwerpunkte liegen auf den Schnittstellen von Religion, Öffentlichkeit, Politik und Medien im global-historischen Kontext.


Blogeinträge:

Ulrike Weckel (Justus-Liebig-Universität Gießen; hinter dem weißen Tisch rechts) und Christa Schikorra (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg; hinter dem weißen Tisch links) leiteten den Workshop „Frühe Berichte, Bilder und Filme der nationalsozialistischen Verbrechen“.

Laurent Quint am 27.01.2015

Die Macht der Bilder

Die Aufnahmen der Alliierten sind im kollektiven Gedächtnis verankert: Leichenberge, Massengräber und ausgehungerte Körper. Doch welche Rolle und Funktion können diese Bilder und Filme der unmittelbaren Nachkriegszeit in der historisch-politischen Bildungsarbeit spielen? Und wie ist ihre Wirkung 70 Jahre nach der Shoah? Weiter...

Françoise S. Ouzan bei ihrem Vortrag "Aus den DP-Lagern nach Amerika; Erfahrungen jüdischer Überlebender".

Laurent Quint am 26.01.2015

Der schwierige Weg nach Amerika

"There was no liberation without emigration" – das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung der Konzentrationslager waren nicht für alle eine Befreiung im umfassenden Sinne. Viele jüdische "Displaced Persons" (DP) verharrten teilweise mehrere Jahre wartend in DP-Lagern, um endlich eine Einreisegenehmigung für die Vereinigten Staaten von Amerika zu erhalten. Denn wirklich "befreit" werden konnten Holocaustüberlebende nur durch Auswanderung aus Europa – einem Ort, in dem gewalttätiger Antisemitismus nach dem Krieg immer noch allgegenwärtig war. Weiter...

Harald Welzer bei seinem Vortrag.

Laurent Quint am 25.01.2015

„Die Handlungsfolgen von gestern sind die Handlungsbedingungen von heute.“

Zivilisationsbruch – Zwischenzeit – Displaced Persons: die Wissenschaftler Harald Welzer (Universität Flensburg) und Michael Wildt (Humboldt-Universität zu Berlin) stellen das Programm der Konferenz vor. Dabei soll es auch darum gehen, die Periodisierung der Geschichte und die Ordnungsherstellungen der Historiker zu hinterfragen. Weiter...



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