Veranstaltungssaal mit Mikrofon im Vordergrund

Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung

Jugendliche beteiligenJugendliche beteiligen (© Istockphoto)
  • Ideenwettbewerb 2009
  • Praxislabor Partizipation
  • Mach was! Förderung von Jugendprojekten
  • du-machst.de - Die Projekte-Community

    Viele Jugendliche haben tolle Ideen, wie sie das Leben in ihrer Stadt oder Schule verbessern können. Sie wollen etwas bewegen, um für sich und andere neue Freiräume und Möglichkeiten zu schaffen. Immer wieder weisen die einschlägigen Jugendstudien darauf hin, wie engagiert junge Leute in Deutschland sind: Drei von vier sind gelegentlich in ihrer Freizeit aktiv, um in der Gesellschaft und ihrem Umfeld etwas zu verändern. Gleichzeitig stoßen sie bei der Verwirklichung ihrer Ideen oft an ihre eigenen Grenzen oder auf Hürden, die Politik und Gesellschaft aufstellen. Deswegen gibt es das "Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung": Es will Jugendlichen helfen, ihre Fähigkeiten zu erweitern und sie unterstützen, Partner, Geld und Öffentlichkeit für ihre Projekte zu finden.

    Für das Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung haben sich die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) bis 2009 zusammengeschlossen. Das Programm baut auf den Erfahrungen auf, die von 2003 bis 2006 mit "Projekt P" gesammelt wurden.

    Die bpb bringt fünf Module in das Aktionsprogramm ein:
    • Ideenwettbewerb: Um innovativen Vorschlägen und Projektideen eine Plattform zur Umsetzung zu geben, ruft die bpb jährlich zu einem Ideenwettbewerb auf. Im Mittelpunkt der in diesem Jahr eingereichten Projektvorschläge stand die Situation von Kindern und Jugendlichen in Wohngebieten mit besonderem Förderbedarf. Eine Kurzdarstellung der geförderten Projekte findet sich unter www.bpb.de/ideenwettbewerb.
    • Praxislabor: das Praxislabor unterstützt Jugendliche und Projektträger mit der Vermittlung von Fachwissen zu Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und allem, was gebraucht wird, um ein Projekt professionell umzusetzen.
    • Website: Auf der Website des Aktionsprogramms entsteht eine Plattform, auf der Jugendliche ihre Projekte vorstellen, sich über ihre Erfahrungen austauschen können und wo hilfreiche Tipps zu gesellschaftlichem Engagement bereitstehen.
    • Festival: Das Jugendfestival geht nach "Berlin 05" in die zweite Runde: Vom 13. bis 15. Juni 2008 treffen sich wieder über zehntausend Jugendliche, um drei Tage lang Politik und Kultur, Sport und Unterhaltung, Campen und Feiern in der Berliner Wuhlheide zu erleben. Weitere Informationen zum Festival finden Sie hier.
      Auch dieses Mal werden Wettbewerbe für Jugendliche in den Bereichen Band, Chor, Literatur, Video, Film und Theater, Tanz, Performance ausgelobt. Alle Infos hierzu finden Sie hier.
    • Jugendökonomieprojekt Tenever: Das Jugendbildungsprojekt richtet sich an Jugendliche aus Bremen-Tenever und an weitere Jugendliche aus benachteiligten Wohnquartieren in Aachen, Dortmund, Magdeburg und München. Themen, wie Veränderungen im Stadtteil, Abwanderung von Unternehmen, Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation, Anforderungen an Arbeitnehmer, stehen im Mittelpunkt des Projektes. Ergänzt wird das Jugendökonomieprojekt von einem künstlerischen Beteiligungsprojekt unter Leitung des Regisseurs und Dramaturgen Thierry Bruehl. Das Projekt wird in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen durchgeführt.
    Der DBJR beteiligt sich unter anderem mit einer Weiterführung des Programms "Come in Contract", bei dem Jugendliche mit Entscheidungsträgern verbindliche Vereinbarungen aushandeln können und mit Medienworkshops, die für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fit machen.

    Termin

    01.01.2009

    Veranstalter

    Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Deutschen Bundesjugendring.

    http://www.bmfsfj.de/ http://www.dbjr.de/


    Kontakt

    Bundeszentrale für politische Bildung
    Milena Mushak
    Adenauerallee 86
    53113 Bonn
    Tel +49 (0)228 99515-518
    mushak@bpb.de

    Pressekontakt

    Bundeszentrale für politische Bildung
    Pressearbeit
    Adenauerallee 86
    53113 Bonn
    Tel +49 (0)228 99515-284
    Fax +49 (0)228 99515-293
    presse@bpb.de

     


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