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14. Bundeskongress politische Bildung 2019

9.3.2019

Sektion 12: Bitte schön aufmucken! Kunst als Politik und politische Bildung | Händel-Saal

Kunst als Politik (© bpb)

Wie gestaltet sich "politische Kunst"? Ermöglichen ästhetische Formate besondere Potenziale politischer Partizipation? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und Kunst, politische und kulturelle Bildung? (© 2019 Bundeszentrale für politische Bildung)

Kunst hat eigene, emotionale Möglichkeiten, Erkenntnisse hervorzubringen. Dieses Potential gilt auch für politische Ein- und Ansichten. Aktuell werden der Kunst (wieder) besondere Potentiale zugschrieben, politisch zu wirken und auch politisch zu bilden. Wo der rationale Diskurs durch Fake News diskreditiert ist und der Glaube an die ordnende Vernunft durch emotionale politische Entscheidungen verwirrt, wird der Kunst Verantwortung übertragen, sich mit alternativen Erkenntnis- und Ausdrucksformen politisch einzumischen.

Wie gestaltet sich "politische Kunst"? Ermöglichen ästhetische Formate besondere Potenziale politischer Partizipation? Bietet Kunst durch sinnliche Wahrnehmung, nicht-sprachlichen Ausdruck, Leiblichkeit und Emotionalität "bessere" politische Bildungsmöglichkeiten? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und Kunst, politische und kulturelle Bildung? Können sie gemeinsam politische Bildungsprozesse fördern?

Referent_innen:

  1. Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheurle, Fachhochschule Dortmund, Kulturwissenschaften – Kunst und Teilhabe
  2. Dr. des. Nana Adusei-Poku, Gastprofessur an der Cooper Union New York City
  3. Juliane Stegner, Goethe Institut Athen
Moderatorin: Mela Chu, Kuratorin und Dozentin für Creative Management
Das Bild zeigt Personen bei einer Podiumsdiskussion.Die ReferentInnen der Sektion 12. (© Peter-Paul Weiler / BILDKRAFTWERK GbR)

Diskussion um Ausladung von Philipp Ruch
Neben diesen Fragen wurde nicht zuletzt die Ausladung eines Panel-Teilnehmenden, Philipp Ruch (Zentrum für politische Schönheit), kritisiert und diskutiert. Auch in den Medien gab es dazu kontroverse Kommentare.

Hier zwei Positionen zum Hintergundverständnis:

WELT-Autor Martin Niewendick:
"Die Bundeszentrale für politische Bildung will über Emotionen in Politik und Gesellschaft diskutieren. Sie lädt den Aktionskünstler Philipp Ruch erst ein – dann wieder aus. Dabei ist der Karneval doch gerade erst zu Ende gegangen."
zum Kommentar

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Thorsten Frei:
"Ausladung Ruchs ist richtig und war zwingend erforderlich."
zum Kommentar

Stimmen von Nana Adusei-Poku, Mo Asumang sowie Barbara Menke, Thomas Krüger und Tonio Oeftering. (© 2019 Bundeszentale für politische Bildung)



Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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