re:publica 2012 in Berlin.

"Auf die Straße!"

Politischer Protest in Deutschland

In einer Menschenmenge hält eine Frau ein Schild mit der Aufschrift "Power to the People"."Power to the People", ein zentrales Anliegen von Protesten (© Roland Geisheimer/www.attenzione-photo.com)

In Deutschland wird protestiert. Gegen Stuttgart 21, G20 oder gegen die Unterbringung von Geflüchteten. Für den Hambacher Forst, bezahlbaren Wohnraum oder Ortsumgehungen. Sechs Beispiele, unzählige weitere könnten genannt werden. Viele gesellschaftlichen Themen und Entwicklungen reizen Bürgerinnen und Bürger, gegen oder für etwas zu protestieren.

In Deutschland haben Proteste eine lange Geschichte – in Ost wie West. Er drückt sich in Transparenten, Sprechchören und Unterschriftenlisten aus, wird mit Liedern formuliert und über Logos, Shirts und Buttons popularisiert. Oft findet Protest auf der Straße statt - in Großstädten, aber auch im kleinsten Dorf. Das Netz und insbesondere die Sozialen Medien schließlich haben viele Formen des Protestes erweitert. Protest ermöglicht so eine direkte politische Beteiligung, jenseits von Wahlen und anderen klassischen Formen politischer Mitbestimmung. Ist Protest also 'das Salz' der Demokratie? Oder, wie Kritikerinnen und Kritiker bemängeln, erschweren Proteste politisch gestalterisches Handeln jener, die dafür gewählt wurden? Zunächst jedoch gilt es grundsätzlichere Fragen zu stellen: Was genau ist Protest eigentlich? Wie funktioniert er? Regen nur bestimmte Themen auf, andere aber nicht? Wer ist direkt und indirekt beteiligt? Wen adressiert er? Und warum eskaliert er von Zeit zu Zeit?

Das Programm des Fachtagung finden Sie PDF-Icon hier.

Termin

17.06.2019,09:00 bis 18.06.2019,14:00

Ort

Radisson Blu Hotel Hamburg
Marseiller Strasse 2
20355 Hamburg

Für

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von NGO, Parteien, Behörden und Polizei, Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

Teilnahmegebühr: ohne Übernachtung (inkl. Verpflegung) 30,00 €
mit einer Übernachtung (17./18.06.2019) im Doppelzimmer (inkl. Verpflegung) 50,00 €
mit einer Übernachtung (17./18.06.2019) im Einzelzimmer (inkl. Verpflegung) 75,00 €
Teilnahme mit zwei Übernachtungen (16.-18.06.2019) im Doppelzimmer (inkl. Verpflegung) 75,00 €
Teilnahme mit zwei Übernachtungen im Einzelzimmer (16.-18.06.2019) 120,00 €

Eine Übernachtung am Vortag ist prinzipiell möglich. Allerdings muss aufgrund der öffentlich bezuschussten Übernachtungskosten gesondert begründet werden, warum eine Anreise am Veranstaltungstag unzumutbar ist. Ein triftiger Grund ist beispielsweise eine notwendige Abfahrt von der Wohnung aus vor 6.00 Uhr.

Kosten für die Stornierung der Hotelunterbringung und Verpflegung, die durch eine Absage bzw. Nichtanreise entstehen, müssen wir Ihnen leider in voller Höhe in Rechnung stellen.

Die Rückerstattung der Teilnahmegebühr ist nicht möglich. Die Teilnahmegebühr wird jedoch auf die Kosten für die Stornierung der Hotelunterbringung und Verpflegung angerechnet.

Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie eine Teilnahmezusage erhalten haben.
Anmeldung bis 05.06.2019.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Hanne Wurzel
Fachbereich Extremismus
Adenauerallee 86
53113 Bonn

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt

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