re:publica 2012 in Berlin.

Prävention wofür?

Demokratieverständnisse in politischer Bildung und sozialer Arbeit

Hände halten ein weißes, unbeschriftetes Schild in die Höhe. (© Getty Images)

Die Akteure aus politischer Bildung und anderen Feldern der Prävention sind sich häufig einig in Bezug auf Gefahren für die Demokratie, die als Extremismus, Menschenfeindlichkeit oder Populismus beschrieben werden – je nach Perspektive mit den Unterarten rechts, links oder islamistisch. Wo keine Einigkeit herrscht, wird zumindest heftig diskutiert.

Was bei der Beschäftigung mit den Gegnern der Demokratie bisweilen jedoch ausbleibt, ist eine positive Beschreibung dessen, was erreicht werden soll. Was meinen wir, wenn wir von Demokratie sprechen? Nur die freiheitliche demokratische Grundordnung? Oder eher ein universelles, nicht allein auf Deutschland bezogenes Konzept? Was gehört zur Demokratie dazu und was nicht? Wofür setzen sich politische Bildung und soziale Arbeit in Abgrenzung zu undemokratischen Politikentwürfen ein? Gibt es einen Minimalkonsens, auf den sich die Professionen berufen können? Wenn wir Prävention machen, wollen wir dann nur etwas verhindern oder auch etwas erreichen?

Die Fachtagung soll zur Reflexion des Berufsverständnisses in politischer Bildung, sozialer Arbeit und anderen Fachgebieten der Prävention beitragen.

Hinweis:
Während der Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht, die potentiell für Zwecke der Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit über die Kanäle der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht werden.

Termin

24.09.2019,10:00 bis 25.09.2019,16:30

Ort

HAUS AM DOM
Domplatz 3
60311 Frankfurt

Für

Praktiker/-innen aus der Extremismusprävention und Demokratieförderung (z. B. aus politischer Bildung, Schule, sozialer Arbeit oder Behörden) sowie Wissenschaftler/-innen (z. B. aus den Feldern Politische Bildung, Politikdidaktik, Soziale Arbeit)

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anmeldung

Teilnahmegebühr:
  • ohne Übernachtung (inkl. Verpflegung) 30,00 €
  • mit einer Übernachtung (24.-25.09.2019) im Doppelzimmer (inkl. Verpflegung) 50,00 €
  • mit einer Übernachtung (24.-25.09.2019) im Einzelzimmer (inkl. Verpflegung) 75,00 €
  • Teilnahme mit zwei Übernachtungen im Doppelzimmer (inkl. Verpflegung) 75,00 €
  • Teilnahme mit zwei Übernachtungen im Einzelzimmer 120,00 €
Eine Übernachtung am Vortag ist prinzipiell möglich. Allerdings muss aufgrund der öffentlich bezuschussten Übernachtungskosten gesondert begründet werden, warum eine Anreise am Veranstaltungstag unzumutbar ist. Ein triftiger Grund ist beispielsweise eine notwendige Abfahrt von der Wohnung aus vor 6.00 Uhr.

Kosten für die Stornierung der Hotelunterbringung und Verpflegung, die durch eine Absage bzw. Nichtanreise entstehen, müssen wir Ihnen leider in voller Höhe in Rechnung stellen. Die Rückerstattung der Teilnahmegebühr ist nicht möglich. Die Teilnahmegebühr wird jedoch auf die Kosten für die Stornierung der Hotelunterbringung und Verpflegung angerechnet.

Bitte melden Sie sich frühzeitig an. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie eine Teilnahmezusage erhalten haben.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Hanne Wurzel
Fachbereich Extremismus
Adenauerallee 86
53113 Bonn

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

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Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



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