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re:publica 2012 in Berlin.

METAMORPHOSEN

#Me-Too und Feminismus in Ost und West

Metamorphosen – #Me-Too und Feminismus in Ost und West. (© Project Corporate Design )

Die internationale Konferenz "Metamorphosen. #MeToo und Feminismus in Ost und West“ nimmt die globale #MeToo-Bewegung über sexuelle Gewalt und Sexismus als Anlass, über feministische Bewegungen in Osteuropa und in Deutschland zu sprechen. Es geht um gemeinsame Themen wie Arbeit, Identität, Gewalt, Solidarität, die feministische Debatten seit Langem prägen. West- und Ost-Feminismen blicken jedoch auch auf unterschiedliche Traditionen, Auslegungen und Erfahrungen zurück. Die Konferenz fokussiert Differenzen im Verständnis von Emanzipation und Belästigung sowie unterschiedliche Deutungen von Frauenrollen, Unterdrückung und Chancengleichheit.

Digitalisierung und Globalisierung bringen neue Themen auf die feministische Agenda. In den letzten Jahren sind im östlichen Europa unterschiedliche emanzipative Bewegungen von Frauen jüngerer Generationen zu beobachten. Bewegungen wie Pussy Riot oder Femen haben ihren Ursprung in Russland und der Ukraine. Einige Monate vor der #MeToo-Debatte verbreitete sich in der Ukraine der Hashtag #Imnotafraidtosayit. Die sogenannte dritte (postsowjetische) Generation hat Themen des Feminismus weiterentwickelt: Sie lehnt die Dichotomie zwischen Mann und Frau ab, verknüpft feministische Debatten mit Identitätspolitiken, die Aspekte wie Hautfarbe, Ethnizität und Homosexualität mit einbeziehen. Diese Generation agiert stärker in den Bereichen Kultur, Medien, Kunst und Literatur. Die dritte Generation gerät dabei gleichzeitig durch populistische, nationalistische und rechtskonservative Kräfte unter Druck.

METAMORPHOSEN verbindet gegenwärtige Konzepte von Feminismus zwischen Künstlerinnen, Autorinnen und Wissenschaftlerinnen aus Ost und West, fragt nach Zusammenhängen zwischen Herrschaft, Macht und Gleichberechtigung, diskutiert Identitäten, die von Brüchen, Migration und Leeräumen geprägt sind, hinterfragt den Neoliberalismus vor dem Hintergrund der individuellen sowie kollektiven prekären Lage von Frauen, ist neugierig auf feministische Allianzen und Generationen und sucht schließlich nach neuen solidarischen emanzipatorischen Projekten in Kunst und Literatur.

Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Goethe-Institut Ukraine.

Termin

30.11.2019, ab 13:00

Ort

Kalkscheune
Johannisstr. 2
10117 Berlin

Für

allgemein interessiertes Publikum

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung, Goethe-Institut. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Anmeldung

Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Platzkapazitäten erforderlich.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Fachbereich Veranstaltungen
Kateryna Stetsevych
E-Mail kateryna.stetsevych@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



Veranstaltungskalender

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