Bonner Gespräche zur politischen Bildung: Zwischen Überfluss und Hungerkatastrophen
Welternährung und Ressourcengerechtigkeit
Die Veranstaltung muss leider ausfallen.Mit ihrem Untertitel "Welternährung und Ressourcengerechtigkeit" greifen die Bonner Gespräche ein Schwerpunktthema der bpb für das Jahr 2012 auf. Dabei spielen einleitend alle Gesichtspunkte eine Rolle, die Produktion, Verteilung von und Handel mit agrarischen Rohstoffen und Lebensmitteln beeinflussen. Dazu gehören Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserknappheit, kriegerische Auseinandersetzungen, neue Anbaumethoden, pflanzliche Energiegewinnung und die Bedingungen globalisierter Märkte. Während in vielen Industriestaaten Überfluss herrscht, weist der Welthungerindex weite Teile Afrikas als Problemzonen aus. Deshalb gilt diesem Kontinent unsere besondere Aufmerksamkeit.
Am zweiten Tag bieten vier Arbeitsgruppen die Möglichkeit, einige der im Einführungsvortrag dargelegten Zusammenhänge aufzugreifen und ausführlich zu diskutieren. Unter kompetenter Leitung haben sie zudem die Aufgabe, Vorschläge zur Umsetzung ihrer Erkenntnisse in den unterschiedlichen Bereichen der politischen Bildung zu machen. Integraler Bestandteil der Veranstaltung ist dann am späten Nachmittag eine öffentliche Podiumsdiskussion im Gremiensaal der Deutschen Welle, die auch als Medienpartner zur Verfügung steht. Unter Beteiligung von vier prominenten Vertreter/-innen unterschiedlicher Professionen und Fachrichtungen wird sie sich aktuellen Herausforderungen der Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit insbesondere im ländlichen Raum widmen. Die Frage, wie man Welternährung und Ressourcengerechtigkeit in die Bildungsarbeit mit Jugendlichen integrieren kann, steht zum Abschluss der Bonner Gespräche auf dem Programm. Ihre Beantwortung erfolgt anhand konkreter Konzepte und Erfahrungen.
Neben der beschriebenen fachlich/inhaltlichen Zielsetzung dient die Veranstaltung auch als Plattform für den übergreifenden Meinungsaustausch zwischen Vertretern der schulischen und außerschulischen politischen Bildung. Zudem soll sie dazu beitragen, Wege zur Berücksichtigung komplexer Auswirkungen globalisierter Märkte in der eigenen Arbeit zu überdenken und in gemeinsame Projekte einfließen zu lassen. Schließlich besteht die Absicht, die Auseinandersetzung mit einem zentralen und gegenwärtig besonders stark diskutierten Thema über die Konferenz hinaus einer breiteren Öffentlichkeit sachgerecht zu vermitteln.
Termin
29.05.2012,15:00 bis 31.05.2012,14:00Anmeldung
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