Lightpainting zur Fachtagung Medienkompetenz

18.3.2014

AG Medienkompetenz in der Kindheit

AG mit Prof. Dr. Friederike Siller / Fiona Lenssen, Sabine Eder, Kati Struckmeyer

In diesem Workshop geht es um die zentralen Herausforderungen, die beim Aufwachsen in medial durchdrungenen Lebenswelten an Kinder von 0 bis 10 Jahren gestellt werden.


Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen finden Sie hier.
Beleuchten wollen wir diese aus verschiedenen Perspektiven (Familie/ Kita bzw. Schule/ Peers). Fragestellungen wie:
  • Welche Medien(-inhalte) sind für Kinder (und Familien) relevant?
  • Wie und warum nutzen Kinder Medien(-inhalte) (Wirkungsforschung, Lerntheorien, Lebensweltansatz)?
  • Medienkompetenzförderung in Elternhaus und/ oder Bildungseinrichtung?
  • Wo liegen die Herausforderungen für die (Medien-)Pädagogik, die Familien, die (Bildungs-)Politik und die Gesellschaft im Allgemeinen?
Nun ist 0 bis 10 eine sehr große und in sich sehr heterogene Gruppe, deshalb werden wir den Fokus getrennt auf diese drei Gruppen richten:
  • Krippen- und Kleinkinder (0-3 Jahre)
  • Kindergarten- und Vorschulkinder (3-6 Jahre)
  • Grundschulkinder (6-10 Jahre)
Auf dem Medienmarkt hat sich vor allem für die ersten beiden Gruppen viel getan, bedingt durch die mobilen Endgeräte und vor allem die ja noch recht neue und bunte Welt der Apps. Die Zusammenarbeit mit Eltern(verbänden) und Bildungseinrichtungen ist besonders wichtig, da sie die ersten Schritte in den Medienwelten begleiten. Sie benötigen Informationen, Anregungen für eine zeitgemäße Medienerziehung. Wie diese zu gestalten ist, bleibt zu diskutieren. Folgende Fragestellungen sollen weiterhin diskutiert werden:
  • Wie geht man mit der Differenz von "Medienabstinenz" in den Bildungseinrichtungen und "Medienüberfluss" zu Hause um?
  • Früher gab es kaum Medien, die den motorischen und kognitiven Bedingungen kleiner Kinder angepasst waren. Das hat sich nun gewandelt (Touchscreens, Apps etc.). Wie ist aber das Verhältnis der Fähigkeiten der Kinder zu den Angeboten tatsächlich? Können Kinder wirklich davon profitieren? Wenn ja, inwiefern und wie?
  • Dienen Apps dazu, die Welt "begreifen" zu lernen?
  • Ist es bedingt durch den Gebrauch zahlreicher Medien in den jüngeren Altersgruppen bereits nötig, aktive Medienarbeit, z.B. mit Krippenkindern, zu initiieren und zu etablieren? Hier stellt sich vor allem die Frage nach den entwicklungspsychologischen Grundlagen.
  • Kleinkinder haben noch kein wissentlich politisches Bewusstsein, aber natürlich können sie schon Geschichten erzählen. Kann aktive Medienarbeit hier sinnvoll sein? Können Kleinkinder sich schon mit Medien artikulieren?
  • Wo liegen die Potenziale von Bilderbuch-Apps? Sind sie eine multimediale Ergänzung zu analogen Büchern oder bieten sie noch mehr?
  • Wie können wir der großen Skepsis gegenüber mobilen Endgeräten, vor allem in den Bildungseinrichtungen, entgegenwirken und Vorurteile aufbrechen bzw. widerlegen? Vor allem, da wir die Problematiken rund um Datenschutz und Persönlichkeitsrechte kennen.
  • Welche Grundlagen müssen in den Bereichen Datenschutz und Persönlichkeitsrechte geschaffen werden, um das mobile Internet auch für Kinder nutzbar zu machen?
Es soll in der Diskussion sowohl herausgestellt werden, wo bereits Konzepte bereitstehen, als auch bestimmt werden, wo es Leerstellen gibt, die noch bearbeitet und gefüllt werden müssen. Jede/r Interessierte ist herzlich dazu eingeladen, seine Erfahrungen, seine Kritik, seine Fragen und seine Probleme einzubringen. Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion!

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Über die Konferenz und Veranstalter

Die Konferenz wird veranstaltet vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung bpb und der Akademie für politische Bildung in Tutzing.

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Postersession zur #meko2014

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Wir doku­men­tie­ren eine Exper­tise für die Bun­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung, erstellt von Ulrike Wag­ner, Peter Ger­li­cher und Niels Brüg­gen vom JFF – Insti­tut für Medi­en­päd­ago­gik in For­schung und Pra­xis, Mün­chen im Okto­ber 2011. Die Exper­tise ist in vol­ler Länge (45 Sei­ten) und als Kurz­fas­sung (5 Sei­ten) als pdf-Datei ver­füg­bar und im fol­gen­den als Kurz­fas­sung dokumentiert.

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