Dossierbild Podium/Vortrag

30 Jahre nach der Tiananmen-Protestbewegung: Wie viel Raum hat Chinas Gesellschaft heute?

Checkpoint bpb - die Montagsgespräche

Peking, 5. Juni 1989: Ein chinesischer Bürger stellt sich vor die Panzer im Zentrum Pekings.Peking, 5. Juni 1989: Ein chinesischer Bürger stellt sich vor die Panzer im Zentrum Pekings. (© Bettmann via getty images)
Anders als die friedliche Revolution in Deutschland im Herbst 1989 endeten die chinesischen Proteste im Frühjahr zuvor blutig: In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni räumte die chinesische Führung mit Gewalt den Platz des Himmlischen Friedens im Zentrum Pekings. Bis heute scheut die chinesische Führung die Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der chinesischen Geschichte.

Im Gespräch mit renommierten China-Kennerinnen und -Kennern bieten MERICS und die bpb ein Forum für die aktuelle Debatte um Chinas Zukunft und unseren Umgang mit dem "Rätsel China".

Zu Beginn der Veranstaltung blickt Prof. Dr. Daniel Leese von der Universität Freiburg zurück auf die Bedeutung des Tiananmen-Platzes als Ort der politischen Auseinandersetzung in der jüngeren chinesischen Geschichte. Im Anschluss diskutieren die Podiumsteilnehmer das Vermächtnis der Protestbewegung im Frühjahr 1989. Im Zentrum stehen die Folgen für die weitere innenpolitische Entwicklung Chinas und die aktuellen Möglichkeiten, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren.

Dr. Kristin Shi-Kupfer, Leiterin des Programmbereichs Politik, Gesellschaft und Medien am MERICS, diskutiert mit folgenden Gästen:
  • Prof. Dr. Perry Link, emeritierter Professor für East Asian Studies an der Princeton University, z.Zt. als Fellow am Centre for Transcultural Studies der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg,
  • Prof. Dr. Daniel Leese, Professor für Sinologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
  • Felix Lee, Buchautor und langjähriger China-Korrespondent der taz und von Zeitonline,
  • Prof. Dr. Sandra Heep, Professorin für Wirtschaft und Gesellschaft Chinas an der Hochschule Bremen.
Die Diskussion findet in englischer Sprache statt und wird simultan ins Deutsche übersetzt.

Termin

03.06.2019, von 19:00 bis 21:00

Ort

Auditorium Friedrichstraße
Quartier 110
Friedrichstraße 180
10117 Berlin

Für

Interessierte Bürgerinnen und Bürger

Veranstalter

Kooperationsveranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und des Mercator Institute for China Studies (MERICS)

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine
Anmeldung möglich solange noch Plätze vorhanden sind (max. 220 Plätze verfügbar)

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Christoph Müller-Hofstede
christoph.mueller-hofstede@bpb.de

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
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Pressekontakt

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Veranstaltungskalender

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