Workshop auf der re:publica 2012.

Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft

Modulare Fortbildung

PDF-Icon Programmflyer (157 KB)

Demonstration mit PolizeischutzBei Protesten entbrennen Kontroversen: Polizeischutz oder -überwachung? (© picture-alliance, Michaela Ellguth/Geisler-Fotopress)

Obgleich die Polizei großes gesellschaftliches Ansehen genießt, entzünden sich an polizeilichen Praktiken immer wieder kritische Diskussionen. Zu Kontroversen und nicht selten vollkommen gegenläufigen Bewertungen kommt es beispielsweise im Kontext von neonazistischen Aufmärschen oder den von "Pegida" organisierten "Abendspaziergängen". Einerseits weist die Polizei bei diesen Gelegenheiten auf das aus ihrer Sicht rechtswidrige Verhalten von Engagierten hin, die etwa durch Sitzblockaden versuchen, angemeldete Versammlungen zu behindern und damit polizeiliches Einschreiten notwendig machen würden. Andererseits sehen sich eben jene Protestierenden durch die polizeilichen Maßnahmen in ungerechtfertigter Weise beeinträchtigt oder sogar kriminalisiert.

Die modulare Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" soll einen "geschützten Raum" schaffen, in dem sich Polizistinnen und Polizisten sowie Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft in insgesamt vier aufeinanderfolgenden zweieinhalbtägigen Veranstaltungen in einem strukturierten und moderierten Rahmen austauschen können. Die Fortbildung bietet dreierlei: den Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, die eigene Perspektive zu hinterfragen und eigenes Wissen zu erweitern.

Termin

29.06.2017 bis 09.12.2017

Ort

InterCity Hotel
Bahnhofsallee 1a
37081 Göttingen

Für

Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft, Polizistinnen und Polizisten des Bundes und der Länder in unterschiedlichen Verwendungen: Beamtinnen und Beamte des Wach- und Wechseldienstes, der Bereitschaftspolizeien sowie der Kriminalpolizei

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Projektstelle gegen Rechtsextremismus am Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexanderbad, Bundesverband Mobile Beratung e. V., Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 100 EUR (inklusive Übernachtungen und Verpflegung). Reisekosten können nicht erstattet werden.
Bitte bewerben Sie sich über das Anmeldeformular.

Die Anmeldung ist bis zum 1. Juni 2017 möglich.

Die Teilnahme an allen vier Modulen ist verbindlich und nur mit Übernachtung möglich. Die Module können nicht einzeln belegt werden. Wenn Sie die Teilnahme an einem der Module nicht einrichten können, bitten wir von einer Anmeldung abzusehen.
Die Termine der einzelnen Module sind am 29. Juni-1. Juli 2017, 28.-30. September 2017, 9.-11. November 2017 und am 7.-9. Dezember.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Hanne Wurzel
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-0
info@bpb.de

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de

 


Fortbildungskonzept

Qualifiziert handeln!

Bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und abwertenden Haltungen gewinnt ein Thema mehr und mehr an Bedeutung: Qualifiziertes Handeln. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat daher in Kooperation mit drei ausgewählten Partnern ein umfassendes Fortbildungskonzept entwickelt: Das DGB-Bildungswerk Bund, der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben und die Evangelischen Akademien in Deutschland führen Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit jeweils besonderen Schwerpunkten durch. Weiter... 

Veranstaltungskalender

April 2017 / Mai 2017

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Big Data und politische Bildung

Big Data ist Realität und Big Data wird unser Leben verändern. Über Big Data wachsen Medienbildung und politische Bildung untrennbar zusammen. Diese Website liefert Material für die Bildungsarbeit: Mit exemplarischen Thesen und herausragenden Vertreter_innen dieser Disziplinen, Einführungen, Definitionen, Bild- und Tondokumenten und vor allem Handreichungen für die Praxis. Weiter... 

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