Workshop auf der re:publica 2012.

"Wir durften nicht Opfer sein"

Aufführung des Theaterstücks "NSU-Monologe" der Bühne für Menschenrechte am 04.07.2018 im Haus der Geschichte Bonn mit anschließender Podiumsdiskussion

Teilnehmer der Bühne für MenschenrechteTeilnehmer der Bühne für Menschenrechte. (© Schauspiel Köln)

Der NSU-Prozess steht kurz vor dem Abschluss und die Urteile werden zeitnah erwartet. Was allerdings im Hintergrund stand und immer noch steht, ist das Leid der Opfer des "NSU". Die Bühne für Menschenrechte hat das Theaterstück "NSU Monologe" entwickelt. Es erzählt die Geschichten von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat. Die Angehörigen der "NSU"-Opfer mussten nicht nur den Verlust ihrer Familienmitglieder ertragen, sondern auch jahrelang um die Anerkennung der Wahrheit kämpfen. Mitunter wurden sie sogar selbst verdächtigt. Die "NSU-Monologe" liefern authentische Einblicke in die Perspektive der Hinterbliebenen.

Die Veranstaltung richtet sich primär an Schulgruppen, die für die Perspektive der Opfer rechtsextremer Straftaten sensibilisiert werden sollen. Mit einer Führung durch die Dauerausstellung des Hauses der Geschichte sollen die Jugendlichen zunächst Einblicke in die deutsche Nachkriegszeit erhalten. Nach der Aufführung des Stückes werden unter anderem Clemens Binninger, ehemaliger Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages und Hermann-Josef Borjans, Sprecher des Opferschutzes des Bundes deutscher Kriminalbeamten an einer Podiumsdiskussion teilnehmen.

Die Veranstaltung ist des Weiteren auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

Termin

04.07.2018, von 10:00 bis 13:45

Ort

Haus der Geschichte Bonn
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn

Für

Schulklassen und interessierte Bürgerinnen und Bürger

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung und Haus der Geschichte Bonn

Anmeldung

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Hanne Wurzel
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-0
info@bpb.de

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Veranstaltungskalender

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